Die digitale Komponente erschafft eine Synästhesie aus Klang, Visualität & Bewegung

aber sehen Sie selbst…

 

 

 

 

 

Intre:Text live mit Maren Kames (Text), Charlotte Warsen (Text), Christian Vater (Text), T.G. Vömel (Text), Barbara Wrede (Zeichnung), Falk Nordmann (Grafik), Nils Linscheidt (Videokünstler), Sabine Worthmann (Musik)

Es ist zwar schon ein bisschen her, dass unser Online Projekt Intre:Text mit einer großen Live-Installation zu Ende gegangen ist, aber weil es damals einfach gar zu schön war, haben wir an dieser Stelle für euch noch einmal sechs, in Zahlen 6, Videos von eben diesem Abend für euch. Im Rahmen des Projekts Intre:Text haben KünstlerInnen in Anlehnung an die Tradition des japanischen Kettengedichts Text- und Bildfolgen erstellt, in denen die einzelnen Beiträge stets aufeinander aufbauten, Motive fortsetzten, modifizierten und übernahmen. So entstand am Ende ein gänzlich neues Werk, das sich aus vielen Einzelwerken zusammensetzte und hier immer noch online einsehbar ist. So, und jetzt genug der Vorrede.

 

Wir sind zwar mit der Meldung einen Tag im Verzug, aber unsere Freude ist ungetrübt: Der 9. Internationale Literaturpreis vom Haus der Kulturen der Welt geht in diesem Jahr an den kongolesisch-Grazer Autoren und Freund der Lettrétage Fiston Mwanza Mujila und seinen Debütroman „Tram 83“! Unsere Glückwünsche gelten Fiston, sowie den Übersetzerinnen Katharina Meyer und Lena Müller, die für ihre hervorragende Arbeit ebenfalls reichlich entlohnt werden. Die Jury begründet ihre Entscheidung wie folgt:

„Tram 83 ist der rhapsodische Roman des 46-jährigen kongolesischen Autors Fiston Mwanza Mujila, der in Graz lebt und lehrt. Es ist der radikale Bericht postkolonialen afrikanischen Lebens in einer auf unermesslichen Bodenschätzen brodelnden Stadt. Fiston Mwanza Mujila skandiert, brüllt, säuselt die Sätze über den Alltag in einer von Gewalt beherrschten Männergesellschaft mit radikalem Furor und erzählt nebenbei die Geschichte eines Chefgauners und die der unwahrscheinlichen Rettung eines todgeweihten Dichters. Die Übersetzerinnen Katharina Meyer und Lena Müller haben für diesen ins Performative drängenden Text eine mitreißende Sprache gefunden.“

Doch damit noch nicht alles: Das Haus der Kulturen der Welt lädt außerdem unter dem Motto „Reclaim your Fictions“ zum Fest der Shortlist, in deren Rahmen ausnahmslos alle Nominierten der Shortlist anwesend sein und aus ihren jeweiligen Werken lesen werden. Da man sich das eigentlich nicht entgehen lassen kann, sehen wir uns wohl alle am 06.07. dort. Im Folgenden ist diesbezüglich die Pressemitteilung des HKW zitiert:

„Reclaim Your Fictions – Am 6. Juli 2017 lädt das HKW zum Fest der Shortlist & Preisverleihung ein. Die Autor_innen und Übersetzer_innen der Shortlist sowie das Preisträger-Trio holen sich an diesem Abend ihr Recht auf Fiktion zurück: Sie breiten Materialien aus, erzählen von literarischen Entstehungsprozessen, lesen aus Texten und Übersetzungen und stellen mit den Juror_innen und weiteren Gästen literarische Untersuchungen zur Gegenwart an. Eine besondere Möglichkeit, den Texten nahe zu kommen, bieten die Shared Readings: Mit ihnen wird die alte Praxis des gemeinsamen Lesens aktualisiert. Die Preisverleihung findet um 21.30h im Rahmen dieser langen Festnacht statt, die mit Musik ausklingt. Die Veranstaltung ist bei freiem Eintritt für alle Besucher_innen offen.

Reclaim your Fictions mit den Preisträger_innen Fiston Mwanza Mujila und Katharina Meyer & Lena Müller, den nominierten Shortlist-Autor_innen und -übersetzer_innen Hamed Abboud und
Larissa Bender, Alberto Barrera Tyszka und Matthias Strobel, Han Kang und Ki-Hyang Lee, Amanda Lee Koe und Zoë Beck, Ziemowit Szczerek und Thomas Weiler sowie Fernando Mires und Thomas Böhm. Weitere Informationen zum Fest, zu Preisträger_innen und Nominierten finden Sie hier:

hkw.de/literaturpreis
Pressefotos zum Download: hkw.de/pressefotos
Facebook: fb.com/internationalerliteraturpreis
Twitter: twitter.com/ilp_berlin
Instagram: instagram.com/hkw_literaturpreis/
Der Blog Epitext veröffentlicht Texte zu Texten und multimediale Kommentare zum Geschehen rund
um den Internationalen Literaturpreis: epitext.hkw.de“

Unter den Stichworten kreatives Europa und Kultur, ruft ‚Die Nationale Kontaktstelle für die Kulturförderung der EU‘ erneut dazu auf, literarische Übersetzungsprojekte

einzureichen.

Der gewünschte Einsendeschluss ist der 25. Juli.

 

 

 

In der neuesten Ausgabe von Lisa liest: Ianina Ilitchevas (großartiges) Gedicht „ich sehe die einsamkeit vor mir, und sie ist leicht.“, erschienen in Ausgabe No. 72 des „Edit Magazin„. Oh, und Hunde!

Seit 2012 feilt Fabian Herrmann an seinem Roman „Curiepolis“. Nun hat er ihn perfektioniert und der digitale Kosmos ermöglicht es uns, erste Einblicke in sein Werk zu erhalten.

Die Erzählung spielt in einer fremden Galaxie, denn die Weiten des bisher unerforschten Weltraums bilden gerade genug Platz für die schillernde Gedankenwelt des Autors, für seine Beobachtungen aus der Metropole:

„Er erreicht den Hügelkamm. Vor ihm dräut die Hochebene bis an den Horizont, Vulkanlandschaft mit schwarzen Lavahalden, giftblauen Seen. Der blasse Unzufriedene erklimmt eine Geröllhalde – seine Halbschuhe, für solche Spaziergänge völlig ungeeignet, werden staubig und zerbeult, doch was kümmert ihn das nun – bis an den Rand des nächstliegenden Kratersees. Gläsernstarr das Wasser. Es ist nämlich äußerst saures Wasser – eigentlich fast gar kein Wasser, sondern konzentrierte Schwefelsäure, ätzend und nur für dickhäutige Bakterienwinzlinge als Lebenselixier geeignet. Eigenbrötler Eusebius zieht einen der überanspruchten Halbschuhe (den linken) aus, wirft ihn mit einem Schrei – nicht so sehr ein Wutschrei als Herausbrüllen von Langeweile und Ungeduld – weit von sich in die Säure.

Aufzischen, Sprühen, der Schuh – feines, etwas überkandideltes Fabrikat mit Silberschnallen: gekauft zu seiner missglückten Hochzeit (die Braut machte sich am nächsten Morgen davon mit dem Kaffeetafelporzellan und einem Glockenwecker aus Messing) – versinkt, zerfällt. Eusebius der Blasse schaut ihm hinterher […]“

Das Thema „GROSSSTADT“ und deren Tücken, zieht sich stets durch die beschriebene Szenerie, ein bisschen so als seien es die Großstadtbewohner, die wie Wesen aus anderen Galaxien miteinander leben, die nicht recht zusammenpassen -sich nicht anpassen- wollen. Mit der Stadt verbindet man Beton, aber weit gefehlt denn Herrmanns Sprache ist spielerisch, neuartig, so wie der Planet, den er erschafft.

Hier finden Sie die Leseprobe.

 

Die Geister, die wir riefen…

JK —  12. Juni 2017 — Kommentieren

Von Sieglinde Geisel

Wie kann ein Text dreidimensional werden? Indem man seine Buchstaben in Gegenstände verwandelt. Der 3-D-Drucker macht’s möglich: Er ist die heimliche Hauptfigur dieses Abends. Mit seinem Artefakt, dem Buchstaben X, ist er der Solist, nachdem er die ganze Zeit sozusagen im Hintergrund emsig gewerkelt hat, denn die Performance ist so getimt, dass sie zugleich mit dem Druckvorgang endet: Eine kleine Lampe strahlt den 3-D-Drucker nach vollbrachter Aufgabe wie ein Spotlight an.

Die Idee der Veranstaltungsreihe CON_TEXT besteht darin, Sprache in andere Dimensionen zu übertragen, Texte in anderen Kontexten zu zeigen. Dem aus Mexiko stammenden, in Finnland lebenden Dichter Daniel Malpica und dem japanischen Klangpoeten und Komponisten Tomomi Adachi ist es an dem Abend gelungen, dieses Feld auf unerwartete Weise zu erweitern. Selten erlebt man eine Performance, in der Dinge geschehen, die man noch nie gehört oder gesehen hat – samt der Irritation, die das Neue begleitet. Denn für das Neue gibt es, naturgemäß, noch kein Modell und damit auch keine Maßstäbe, an denen man es messen kann. Man bleibt zurückgeworfen auf das eigene Erleben, ein verunsichernder Zustand – und eine Befreiung.

Was also habe ich an diesem intensiven Abend mit dem Titel „Time to Deliver X3“ erlebt? Die Performance beginnt mit Sprache, die sich einschwingt, sich von der Bedeutung der Worte löst, Spanisch und Englisch, die Sprachen gehen ineinander über, später kommt ein reizvoll verformtes Deutsch mit finnischen Einsprengseln dazu. Daniel Malpica liest musikalisch, seine linke Hand dirigiert, die Bewegungen sind Teil der Expressivität. Sein Partner Tomomi Adachi spricht mit, so dass wir eine Jam-Session aus Worten und wortähnlichen Klängen erleben. Die beiden Künstler schwingen sich aufeinander ein, in einem Hin und Her zwischen Nähe und Distanz und der Begegnung zweier Temperamente. Daniel Malpica spricht unbeirrbar, als wolle er uns von etwas überzeugen – allerdings ohne dass wir erfahren, worin dieses Etwas besteht. Es geht um den performativen Akt, nicht um eine Botschaft, es geht um den Ausdruck, nicht um das Ausgedrückte. Tomomi Adachi dagegen lädt seine Wörter und Klänge emotional auf, er ist verspielt, erweitert den Tonraum, verfällt in einen Singsang, in aufgeregtes Geschnatter, in so etwas wie einen plötzlichen Witz. Die beiden Stimmen sind miteinander im Kontakt, jedoch führen sie kein Gespräch, die Darbietung geht nicht nach innen, sondern nach außen: Sie richtet sich an uns.

Erst allmählich merke ich, dass im Publikum etwas los ist. Ich spüre es, bevor ich etwas erkenne, eine besondere Konzentration ist im Raum, manche Körper straffen sich. Eine Frau bewegt ihren Kopf ruckartig und starr, als wäre sie ein Vogel, dazu ein stoßweises Keuchen. Auf der anderen Seite bewegt jemand roboterartig seinen Fuß, mit leerem Blick. Stör-Aktion oder Teil des Kunstwerks? Die kurzen, unvorhersehbaren „Auftritte“ verändern den Raum. Wie viele sind beteiligt? Ist es ansteckend, soll man mitmachen? Ich bin auf alles gefasst, doch ich merke rasch, dass hier Profis am Werk sind. Die scheinbar unmotivierten Gesten sind einstudiert, unversehens schwingt sich einer in den Handstand, später folgen andere, als wäre nichts dabei. Gesang ertönt, warm und schön, man merkt nicht immer gleich, wer singt, auf einmal merke ich, dass eine der Sängerinnen im Handstand an der Wand lehnt, ich wusste nicht, dass man in dieser Stellung singen kann.

War sie es auch, die zuvor ihr rechtes Bein hatte zittern lassen, als gehöre es nicht mehr zu ihr, sondern sei Teil einer Maschine? Neben mir kratzt sich einer heftig und mechanisch den Bart, er erzeugt mit seinem Mund unheimliche Klänge, die aus dem Lautsprecher kommen. Jeder der Performer, Tänzerinnen und Sängerinnen hat seine eigene Virtuosität. Sie scheinen unabhängig voneinander zu agieren – und doch gehorchen sie einer ausgeklügelten Choreografie. Zufall oder Kunst? Der ganze Raum scheint aufgeladen. Nur einmal sackt die Spannung ab, als Daniel Malpica einige Minuten solo seinen Text rezitiert. Es ist, als genüge der Sprachklang allein nicht mehr, wir haben uns an andere Reize gewöhnt, an ständige Veränderungen des Energiepegels. Wenn einfach einer spricht, droht nichts mehr, ich lehne mich zurück – und auf einmal nehme ich die Abwesenheit von Bedeutung als Mangel wahr, die Nonsens-Worte offenbaren ihre Leere.

Je länger die Performance dauert, desto mehr erkenne ich ein Thema: Es geht um die Grenze zwischen Mensch und Maschine. Die Performer im Publikum wechseln zwischen roboterhaften Gesten und den geschmeidigen Bewegungen von Naturwesen. Die Roboterbewegungen scheinen immer fanatisierter zu werden, als seien die Maschinenmenschen im Begriff, den Verstand zu verlieren, den sie nicht haben. Auch die Klänge entfernen sich zusehends vom Menschlichen, Körperhaften. Wie ich aus dem Programmheft weiß, hat Tomomi Adachi 1996 in Japan Kurt Schwitters „Ursonate“ als japanische Premiere aufgeführt, und Anklänge an die „Ursonate“ durchziehen den ganzen Abend, in verfremdeter Form. Bei Schwitters dient die Sprache bereits als Musikinstrument, Adachi treibt dieses Spiel nun weiter, nicht verbissen, sondern flexibel, als Spiel.

Elektronische Musik wird genauso von Maschinen erzeugt wie das dreidimensionale X, dessen Entstehung wir an diesem Abend beiwohnen. Allerdings handelt es sich dabei um den umgekehrten Vorgang: Der Buchstabe X wird aus der unkörperlichen Existenz in einen körperhaften Gegenstand überführt, während die Klänge, die wir eben noch als körperwarme Stimmen hörten, in die Abstraktion versetzt werden. Denn im Finale – der ganze Abend scheint eine konsequente Dramaturgie zu verfolgen – sind die Gesänge verstummt: Zum stroboskopisch erzeugten Sternenhimmel, der sich unaufhörlich über die Wände bewegt, hören wir elektronisch erzeugte Musik. Noch nie ist mir die Künstlichkeit dieser Maschinenklänge so klar bewusst geworden: Das sind die Geister, die wir riefen. Tomomi Adachi hatte das Publikum anfangs gewarnt, dass es in der Ecke mit den Lautsprechern sehr laut werden könne. Maschinen kennen kein menschliches Maß, und die Musik ist nicht nur in ihrer Lautstärke unberechenbar, sondern auch very busy, auf eine ahumane, unbegrenzte Art. Ein Angriff auf die Nerven, verstörend – und interessant.

Dieser Abend war ein Experiment in Überwältigungsästhetik. Allerdings waren es hier nicht die Leidenschaften, denen wir uns unterwerfen sollen, nicht Gefühle und Stimmungen wie etwa bei Richard Wagner, sondern Energien, die gesteuert wurden: vom Komponisten am Mischpult, vom Dichter am Mikrophon und von der unsichtbaren Kraft der Dramaturgie. Ist der Mensch Herr der Maschine, oder ist die Maschine Herr des Menschen? Diese Frage stellte der Kulturphilosoph Günther Anders in den 1950er-Jahren. Ich habe sie an diesem Abend ganz neu erlebt.

Interview und Beitrag von Thomas Maier

David Keplinger schreibt Gedichte. Und zwar gute. In den Texten des 1968 in Philadelphia, Pennsylvania, geborenen Poeten wechseln sich Episoden aus dem Leben scheinbarer Durchschnittsmenschen ab mit (gar nicht so unähnlichen) Eindrücken solcher Individuen, die nicht nur in der Geschichte wohnen, sondern sie durch ihre schiere Größe teils gar transzendieren – und das auf eine Art, dass dem geneigten Kritiker auch ein Satz wie „When I arrived at the last poem in the book, I turned back to the beginning, because it is an impossible conversation to end“ (American Literary Review) komplett ohne Heuchelei von den Lippen kommen kann. Keplinger tut das, was er tut nun schon seit einiger Zeit. Bisher liegen vier Gedichtbände vor, zuletzt „The Most Natural Thing“ (2013) und „The Prayers of Others“ (2006). 2018 endlich erscheint dann auch der Fünfte, „Another City“, bei Milkweed Editions. Bereits am 12.06. diesen Jahres, ergo Montag, ist Keplinger aber mit Gedichten aus seinem neuesten Werk zu Gast bei uns in der Lettrétage, wo er gemeinsam mit seinem Freund und Übersetzer Jan Wagner („Regentonnenvariationen“, Hanser) lesen wird. Wir durften vorab nicht nur einige der Gedichte lesen, sondern auch mit dem Autoren selbst sprechen.

TM: David, first of all thank you for taking the time. I did some research and came across a wonderful sentence in a review of „The Most Natural Thing“. The critic wrote „Keplinger creates unusual conversations among the poems: when the book is closed, Flash Gordon lives beside the French Symbolists, a sexual encounter at a teenager’s first job beside Vasco da Gama.“ I was under the very same expression, there are a lot of seemingly disparant elements, but those are at the same time exquisitly connected by your voice. What interests you about these variances, this juxtapposition that then again turns out to not really be one at all?

DK: I like the way you put this: „disparate elements…at the same time… connected by a voice.“ The American poet Charles Simic wrote a series of poems called Dime Store Alchemy some years ago, in which he studied a similar phenomenon in the surrealistic art of Joseph Cornell, who gathered into small boxes the bric-a-brac he found at the thrift shops and antique stores of New York. He made many many boxes by this same process, but each one is a renewal of the form. In The Most Natural Thing I aimed to make a box of the paragraph (it was a perfect box on the page, so the last word was justified perfectly to the right side, closing the box), and then I filled the box with disparate things, whose mere inclusion in this structure alluded to a mysterious relationship where things take on meaning in the betweens, the interstices. The square, I might add, is the most unnatural thing in nature, an artificial form derived by humans, so I set the tension of that artificiality against subjects that were messy and organic–organs of the body, disease, family dynamics, and plants, to name a few.

TM: As sort of an extension to my first question: you portray, at least in the excerpt you sent me, quite a lot of historical figures in situations in which we wouldn’t necessarily picture them. The great stoic Marcus Aurelius is heartsick all of a sudden, Lincoln, in the year of his inauguration, seems worn out and tired, Houdini performs an illusion and is caught in a state of severe anxiety. Is there a certain fascination about taking „the greats“ off their pedestal and portraying them as human, vulnerable individuals? And if so, does the way you approach this differ from the way you approach your poetry about „normal“ people that, for example, once shared a bed and now reflect about possible lives they never lived? weiterlesen…

Thomas Maier liest „To the lightest of dogs“ und „The Liquid R“ aus dem 2018 erscheinenden Band „Another City“ des amerikanischen Dichters David Keplinger. Keplinger selbst wird seine Gedichte am 12.06. um 19 Uhr in der Lettrétage lesen, ins Deutsche übersetzt und gelesen werden sie von Jan Wagner.

Florian Neuner, Daniel Malpica, Tomomi Adachi, CON_TEXT, Time to deliver X³, Gespräch, Hide Kinoshita, Dadaismus, X

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