1.3. | Die Schatten des „Cabaret“

Tom Bresemann —  6. Februar 2018 — Kommentieren

Donnerstag, 1. März 2018, 20:00 Uhr (Eintritt 10,-/ erm. 6,-)
Die Schatten des "Cabaret"
Klaus Mann und Christopher Isherwood, ein Insider und ein Outsider, erleben das Ende der Weimarer Republik in Berlin

 

© Frank Träger

In der Zeit nach dem II. Weltkrieg gab und gibt es bis heute viele Veranstaltungen in Berlin, die an das im Berlin der beginnenden Dreißiger spielende Musical „Cabaret“ erinnern. Das Musical (1966), das zugrunde liegende Schauspiel „I Am a Camera“ (1951) und der auf all dem basierende Film (1972, acht „Oscars“ 1973) nehmen Bezug auf den Roman „Leb wohl, Berlin“ (1939) von Christopher Isherwood. All die genannten Werke haben anscheinend das gleich Thema, setzen aber auch einen unterschiedlichen Schwerpunkt: Die einen bedienen den Mythos der Zwanziger, die anderen thematisieren den heranbrechenden Nationalsozialismus.

Klaus Mann und Christopher Isherwood verbindet seit der – teilweise gemeinsamen – Berlin-Zeit Ende der Zwanziger eine Freundschaft. Beide flüchten nach Hitlers Machtantritt. Doch das Wiedersehen in den USA verläuft alles andere als harmonisch…

In einer Szenischen Lesung werden die unterschiedlichen Sichtweisen beider Schriftsteller vor dem Hintergrund der Machtergreifung der Nazis thematisiert. Auf die Songs aus dem Film „Cabaret“ brauchen die Gäste nicht zu verzichten.

Tom Bresemann

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