18.04. | SALON EXTERN. Jordanien – Berlin

Tom Bresemann —  11. April 2017 — Kommentieren

Dienstag, 18.04.2017, 20:00 (Eintritt: 5,-/erm. 3,-)
SALON EXTERN. Jordanien – Berlin
Programm mit temporärer Austellung zum Projekt „Architkturen – Städtebilder“

© Jana Ritter

Das Projekt „Architekturen – Städtebilder“ von Jana Ritter (freie Künstlerin, Kulturwissenschaftlerin) und Bostjan Dvorák (Sprachwissenschaftler, Übersetzer) vereint unter dem Begriff der Architekturen verschiedene Orte und deren Ansichten sowie Kulturen und den künstlerischen Ausdruck der Regionen. Ausgangspunkt der Reise ist immer Berlin. Die Arbeit der beiden Akteure wird durch eine weltoffene und neugierige Denkweise geprägt.
Die Programme zeigen Menschen innerhalb ihrer natürlich belassenen oder überbauten Umwelt, ihre Freuden, Konflikte und Fragen in einer zunehmend differenzierten, globalisierten Welt. In drei Einzelprogrammen, von denen der erste Teil am Dienstag in der Lettrétage gezeigt wird, spielt auch der Einbezug der Zuhörenden und Zusehenden eine Rolle. Das „audiovisuelle Programm“ umfasst in allen drei Programmteilen temporär ausgestellte Bilder, begleitet durch Texte aus den Weltgegenden und adäquate Musik.

Zum Programmteil: „Architekturen: Jordanien – Berlin“
Die Fotografien entstanden während eines Aufenthaltes in Jordanien (Amman, Aqaba, Petra) im April 2011.Von 220 Bildern wurden schlussendlich 14 für eine erste reine Ausstellung ausgewählt.
Die Bilder der Felsenstadt Petra laden zum langsamen, bewussten Betrachten ein. Felsige Landschaften wechseln sich ab mit Steinzeichnungen, wobei viele dieser „Abbildungen“, einen fast abstrakten Charakter annehmen. Licht und Schatten vertiefen sich wie Schluchten und Öffnungen im Bild, mitunter in einem direktem und schroffen Wechsel. Der Ort lebt. Er zeigt sich magisch und wird zu Recht zu einem der neuen „Weltwunder“ gezählt.

© Kerensa Lee

Jana Ritter
Die 1959 geborene Jana Ritter tanzt auf vielen Hochzeiten. Nachdem sie zwischen 1979 und 1984 ein Studium der Kulturwissenschaften unter anderem mit den Schwerpunkten Museumspädagogik, Musik und Kunstsoziologie absolvierte, lebt und arbeitet sie heute überwiegend in Berlin. Dort ist Ritter für die Staatlichen Museen Berlin als freie Mitarbeiterin laufend an verschiedenen kunst- und kulturhistorisch orientierten Ausstellungen beteiligt. Gleichzeitig ist sie als Künstlerin und Musikerin aktiv. Seit 1997 war Ritters künstlerisches Werk in Einzelausstellungen z.B. in Bochum, Kassel und Magdeburg zu sehen; seit 2007 nun endlich auch in Berlin, zuletzt mit „Das schöne Detail“ in Berlin-Schöneberg. Darüber hinaus führten sie künstlerische Arbeitsaufenthalte und Konzertreisen bereits nach Jordanien, Israel und Russland.

Bostjan Dvorák 
Bostjan Dvorák auf sein Verwandtschaftsverhältnis mit dem böhmischen Komponisten Antonín Dvorák (1841-1904) zu reduzieren, würde ihm nicht gerecht. Er selbst ist selbst Akademiker mit bemerkenswert vielfältigem Profil. Nach seinem Studium plus Promotion im Bereich Sprachwissenschaften in Tübingen ist er heute als Dozent und Forscher am Institut „Slovenščina“ der renommierten Humboldt-Universität zu Berlin tätig. Dieser Arbeitsplatz ist denkbar passend, denn zu Dvóraks Forschungsinteressen zählt auch die Zoologie und so kommt es, dass er die Interessensgebiete der beiden Humboldt-Brüder in einer Person zur Abbildung bringt. Darüber hinaus ist er als Übersetzer tätig und engagiert sich als Sprach- und Kulturmittler in Bosnien, Kroatien, Mazedonien und Slowenien.

 

Tom Bresemann

Posts Facebook

Keine Kommentare

Sei der erste und beginne die Unterhaltung.

Kommentar verfassen