Archiv: Fotos

Wiener Literatur-Edition FZA
Publikationen aus dem aktuellen Verlagsprogramm
Die Wiener Literatur-Edition FZA aus Wien ist zum wiederholten Mal in der Lettrétage zu Gast und stellt Publikationen aus dem aktuellen Verlagsprogramm vor. Mit Texten von Mareen Bruns, Katja Schraml und Orla Wolf sorgen gleich drei Berliner Autorinnen für ein Heimspiel. Sebastian Hage-Packhäuser aus Paderborn bereichert das vielfältige Programm mit lyrischen Kontrasten. Mareen Bruns ist Hautpreisträgerin des Wiener Werkstattpreises 2017 und erhält den Preis gleich in Berlin verliehen. Orla Wolf stellt ihren neuen Lyrikband „Temporäre Zone“ vor. Katja Schraml und Sebastian Hage-Packhäuser lesen eigene Texte aus „Freie Räume“, der brandneuen Anthologie zum Wiener Werkstattpreis 2017. Peter Schaden, Verleger und Herausgeber der Edition FZA, präsentiert die neue Kulturzeitschrift „FLUCH’T’RAUM“.

Mareen Bruns Geboren 1989 in Bremen, absolvierte einen M.A. in Deutsche Gegenwartsliteratur an der Universität Göteborg; Lyrikerin und Übersetzerin für schwedische Literatur, 2015 war sie Stipendiatin der Bayrischen Akademie des Schreibens für das Lyrikseminar 2014 Stipendiatin des Bayrischen Kunstsommers für die Meisterklasse Lyrik, sie lebt in Berlin, Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften.

Sebastian Hage-Packhäuser ( : Jahrgang 1981 – ) / ( : nach der Geburt – / : langwieriger Spracherwerb – / ( : dann Studium der Mathematik – / ( : im Anschluss – / : Promotion – )) / : naturgemäße Alterung – / ( : bei täglichem Gebrauch von Sprache – ) / : & trotz Textarbeit auf engem Raum – / ( : Lyrik – ) / : erste Anzeichen von Zersetzung – / ( : Auflösung inbegriffen – / ( : work in progress – Als Einzelveröffentlichungen sind seine Gedichte bereits in diversen Literaturzeitschriften und Anthologien erschienen. Verschiedene Auszeichnungen und Literaturpreise dokumentieren die sprachlichen Entwicklungen der vergangenen Jahre.

Katja Schraml Geboren 1977 in Bayern, Studium der Neueren deutschen Literatur, Sprachwissenschaft und Soziologie in Würzburg, lebt in Berlin. 2015 erschien ihr Debütroman „Josef der Schnitzer Stumpf“ im KUUUK-Verlag. Gewinnerin beim BR Hörspielmanuskript- und Ideen-Wettbewerb Public Workshop 2016. Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften (u.a. Wiener Werkstattpreis 2016, Karussell, keine!delikatessen, Am Erker, mosaik).

Orla Wolf Geboren 1971 in Düsseldorf, lebt als Autorin, Filmemacherin und Künstlerin in Berlin. Werke (Auswahl): Unter Insekten, Kurzprosa, Edition Hammer + Veilchen, Hamburg, 2016. Schwebende Architekturen, Gedichte & Fotografien, edition fza, Wien, 2015. Last Statement, Kurzfilm (30 min), Deutschland | USA | Kanada, 2013. Protokoll eines Nachtfalters, Gedichte, fixpoetry, Hamburg, 2010. Transit, Kurzfilm (20 min), Deutschland, 2008. entkernt, Theaterstück, UA: Theater unterm Dach, Berlin, 2008. Todesarten, Kurzfilm (13 min), Deutschland, 2007.

23.10 | simultan(poesie

Tom Bresemann —  20. September 2017 — Kommentieren

Montag, 23. Oktober 2017, 20:00 Uhr (Eintritt 5,-/erm. 4,-)
Simultan(poesie
Simultandichtung im Quartett mit Lars-Arvid Brischke, Rainer Stolz, Christian Vater und T.G. Vömel

1 | eine gruppenimprovisation auf einer großen fläche papier:

vier dichter schreiben
gleichzeitig, versetzt, verzahnt,
um einen tisch schreitend, tanzend, tastend,
schließen hier an zeilen an, stoßen sich dort an welchen ab,
bestellen ein poetisches feld, säen und ernten zugleich
in einer stunde ist das gewebe geknüpft
das wortnetzwerk, das lyrisches synapsenfeld

2 | eine gruppenextraktion aus einer großen fläche papier:

vier dichter schlagen sich
durch das lyrische synapsenfeld,
spüren anziehungskräften nach,
gehen fallstricke entlang,
schauen in den wortgruben nach,
pflücken, extrahieren, destillieren,
suchen nach der essenz,
dem auszug, der lösung, tinktur

Lars-Arvid Brischke

geb. 1972 in Dresden, lebt in Berlin. Energietechniker, Politikberater und Zukunftsforscher, Mitbegründer des Lyrikkreises „Die Freuden des jungen Konverters“; Lyrikband „eine leichte acht“, Lyrikedition 2000, Allitera Verlag, München 2006; sowie gemeinsam mit Rainer Stolz: „flügelzeug. Laut-, Listen- und Raubgedichte. CD & Booklet. edition rast, Berlin 2015“, Mitglied im Internet-Literaturforum www.forum-der-13.de

Rainer Stolz

geb. 1966 in Hamburg, lebt in Berlin. Lyrik, Performance, Erwachsenenbildung, Herausgebertätigkeiten, Veranstaltungsreihen, poetische Spaziergänge, poetische Improvisation, Zusammenspiele mit Künstlerinnen und Künstlern verschiedener Sparten. Mehrere Gedichtbände, zuletzt: Selbstporträt mit Chefkalender (Horlemann Verlag, 2014) und Mitlesebuch 137 (Aphaia Verlag, 2016). Nähere Infos: www.rainerstolz.de

Christian Vater

geb. 1974 in Wien, Studium der Biochemie, 2001 Umzug nach Berlin. Lehramtsstudium der Fächer Deutsch und Chemie. 2016 Gründung des vauvau-verlags für interaktive lyrik gemeinsam mit T.G. Vömel: www.vauvau-verlag.de. Lebt und arbeitet als Lehrer und Verleger in Berlin. Zuletzt erschienene Gemeinschaftsarbeit: Faun und Zerfall. Sechs postalische Kontrafakturen, vauvau-verlag, Berlin 2017.

T.G. Vömel

geb. 1961 in Göppingen, Studium der evangelischen Theologie in Tübingen, Tätigkeiten als Schauspieler und Regisseur, Lehramtsstudium der Fächer Musik und Französisch in Hamburg. 1999-2005 Organisation und Leitung des Künstlersalons Der Blaue Salon mit dem Kunstkritiker Sven Grünwitzky. 2016 Gründung des vauvau-verlags für interaktive lyrik. Zuletzt erschienene Gemeinschaftsarbeit: Faun und Zerfall. Sechs postalische Kontrafakturen, vauvau-verlag, Berlin 2017.

Lucija Stupica und Tone Škrjanec, eine performative Lesung

Poesie aus Slowenien, neuübersetzt und begleitet mit Musik und Film. In Zusammenarbeit mit Periskop e.V. und dem Slowenischen Schriftstellerverband, mit freundlicher Unterstützung von Slowenischer Buchagentur

Lucija Stupica (1971, Celje, Slowenien) ist Dichterin und Innenarchitektin. Ihr erster Gedichtband „Čelo na soncu“ (2000) wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet. 2010 erhielt sie den deutschen Hubert Burda Preis für junge osteuropäische Lyrik, 2014 den schwedischen Klas de Vylder Preis für Literatur. Sie ist Autorin zahlreicher interdisziplinärer künstlerischer Projekte. Zusammen mit Urška P. Černe ist sie Mitbegründerin des Pranger-Poesie-Festivals, einem Zusammentreffen slowenischer Lyriker, Kritiker und Lyrikübersetzer. Lucija Stupica lebt heute in Schweden, auf der Insel Oaxen. Foto: Henrik C. Enbohm

Tone Škrjanec (1953, Ljubljana, Slowenien) ist Dichter und Übersetzer moderner amerikanischer, kroatischer und serbischer Literatur. Er veröffentlichte zahlreiche Gedichtbände und Albums mit Poesie und Musik. Im Mai 2017 wurde er mit dem slowenischen nationalen Poesie-Preis „čaša nesmrtnosti“ für sein hervorragendes Opus ausgezeichnet. Škrjanec ist auch als Programmkoordinator der Kulturinstitution „KUD Franceta Prešerna“ und als Organisator des Ljubljana Poesiefestivals „Trnovski terceti“ tätig.

Foto: David Konečny

Im Rahmen des Projekts „WiSU – Wirtschaftliche Stärkung der UrheberInnen in der freien Literaturszene Berlin“. Das Projekt ist eine Relaisstation, über die Autorinnen, Lektoren, Literaturveranstalterinnen, Literaturübersetzer und Kleinverlegerinnen miteinander in Kontakt treten, Informationen austauschen, kooperieren, einander unterstützen und GEMEINSAM neue Ideen entwickeln.

Ein Projekt des Literaturhauses Lettrétage.

gefördert von

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alle Fotos: gezett.de

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It takes two to tango… and to make some art! But that’s not the only needed ingredient – spice and everything nice, we also wanted some sparks to light the fire. So the CON_TEXT artists met up, some phisically and others virtually, and spent an entire day getting to know each other…

Soon we’ll let you know who will perform some divine magic together and when you can come and see for yourself. Stay tuned!

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Hier seht ihr Bilder aus verschiedenen Ländern, durch die der Crowdlitbus gefahren ist. Die Tour ist zwar jetzt zu Ende, wer aber gerne noch weitere Informationen hätte, Interviews mit den teilnehmenden Autoren lesen, oder sich Bilder und Videos anschauen möchte, sollte die Seite: http://crowd-literature.eu/ besuchen. Hier erhaltet ihr auch weiterhin aktuelle Informationen zu CROWD.

INTRE:FACE – Die Konferenz vom 6. und 7. Februar in Bildern

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Die vier Performances: Foto-Rückschau

„¿Comment! Lesen ist schreiben ist lesen“ – Herbst 2014, Lettrétage Berlin / Foto: gezett.de

EBOOK LOVE

Antonia Eisenköck —  26. Januar 2016 — Kommentieren

Im November 2015 war die Lettrétage einer der Schauplätze des Orbanism Festivals ‚Falling in Love‘ (#fil15). Es fand eine E-Book Lesung ganz im Zeichen der Liebe und des Sich Verliebens statt. Hier ein paar Fotos:

© Ingo Krehl

© Ingo Krehl

© Ingo Krehl

© Ingo Krehl

© Ingo Krehl

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Letztes Jahr präsentierten die MItglieder der Klaus Mann Initiative ein fiktives Gespräch zwischen Thomas Mann und dessem Sohn Klaus. Gesprächsthema war Homosexulität. Vater und Sohn gingen höchst unterschiedlich mit ihrer Homosexualität um. Es ist kein Austausch zwischen Vater und Sohn in dieser Frage nachweisbar. Das fiktive Gespräch konfrontierte diesbezügliche Zitate aus Leben und Werk Thomas und Klaus Manns ohne der Versuchung zu erliegen, beide auf das Thema „Homosexualität“ zu reduzieren.

Hier ein paar Fotos des Abends:

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Fotos: Markus Reiniger

 

Außerdem: Am 9. Februar sind „Thomas“ und „Klaus Mann“ wieder zu sehen und zu hören. Diesmal aber nicht bei uns, sondern in der Danziger straße 201/203.