Archiv: Saloon

Im Büro herrscht schon den ganzen April hindurch eine Heiden(vor)freude. Am Abend des dritten Mai gastiert bei uns der in Graz lebende kongolesische Autor Fiston Mwanza Mujila, der seinen erst im letzten Jahr in deutscher Übersetzung erschienenen Debütroman „Tram 83“ präsentieren wird. Das Werk stand unter anderem auf der Longlist des renommierten Man Booker Prize. Das wirklich bemerkenswerte an dieser Veranstaltung ist aber die Inszenierung des Textes, in ihrer Form so nur einmalig in der Lettrétage zu erleben: In Kooperation mit den Musikern Fyodor Stepanov (Bass), Marco Mingarelli (Schlagzeug) und Ben Kraef (Saxophon), sowie dem Sprecher Denis Abrahams wird eine Symbiose von Jazz und Literatur entstehen, die für alle Beteiligten ein Novum darstellt. Um uns über unsere Erwartungen an diese literarische Jazz-Performance klar zu werden, haben wir vorab mit Ben Kraef gesprochen.

Lettrétage: Ich beginne mit etwas Grundlegendem. Welche Aspekte des Projekts sind für Sie besonders interessant und haben Sie möglicherweise zur Zusage bewegt?

Kraef: Ich bin bei dem Projekt dabei, weil ich mich einerseits sehr für Literatur interessiere und gerne neue Autoren kennenlerne. Andererseits interessiere ich mich natürlich auch für Literatur, die sich in der einen oder anderen Form mit Musik und speziell Jazz befasst. Ein anderer Grund sind natürlich die anderen Musiker und dass ich bei einem Projekt in dieser Form auch noch nicht mitgemacht habe. weiterlesen…

Norbert Lange: To Say A Poem

JK —  18. April 2017 — Kommentieren

Norbert Lange writing to Mathias Traxler about ‚Haut-Parleurs‘, a literary event which was conceived and presented by both Harald Muenz and Mathias Traxler in the Lettrétage on the 23th February 2017 as part of the ‚CONT_TEXT‘ project.  (For further information about the event and its preparation, see here: video, photos, artists‘ discussions during preparation. Original text by Norbert Lange in German.)

Translation: Alice Bibbings

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An extract from Harald Muenz and Mathais Traxler’s mail correspondence during the preparation stages of the CON_TEXT event ‚Haut-Parleurs‘ on the 22nd, 23rd, 24th of February 2017 in the Lettrétage. (For further information about the event and its preparation, see here: video, photos, Norbert Lange’s letter to Mathias Traxler about the event. Original text in German).

Translation: Alice Bibbings.

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Die WiSU-Flyer sind da und freuen sich über interessierte Leser  – Weiterleiten erlaubt 🙂

 

Allgemein:Überblick über die Angebote des Projekts WiSU

Angebot Raumnutzung

Beratungsangebot: Sprechstunden (Dozenten, Zielgruppen bzw. Themen)

 

Alternativ informiert auch die Webseite des Projekts WiSU:

http://literaturszene.berlin/raumnutzung/

http://literaturszene.berlin/beratungsangebot/

Information für Berliner Literaturveranstalter*innen:

Ankündigung von Veranstaltungen im Serviceteil der LateinamerikaNachrichten (LN)

Email an: redaktion@ln-berlin.de

 

Bitte mit dem Betreff „Service“

 

Und den wichtigsten Infos in der Mail:

– Titel der Veranstaltung

– wer, wo, wann

– kurze Beschreibung und/oder Internetlink

– Eintritt?

 

Nächste Termine:

  • Aprilausgabe: Alles, was ihr bis 28. März schickt, kommt bei den Leser*innen ca. am 10. April an
  • Maiausgabe: 2.5. > bei den Leser*innen um den 15.5.
  • Juni: 6.6. > 19.6.
  • Doppelausgabe Juli/August: 11.7. > 24.7.
  • Doppelausgabe Sep/Okt: 12.9. > 25.9.
  • November (heißt so, auch wenn sie schon im Oktober erscheint – also nicht irritieren lassen, sondern an den Daten orientieren): 10.12. > 23.10.
  • Dezember (vgl. November): 7.11. > 20.11.
  • Januar: 5.12. > 18.12.

„In der zweiten Klasse fahren Menschen. In der ersten fahren Sitze.“

Lisa Lettrétage liest aus „pinky helsinki“ in „faible?“ von Lütfiye Güzel © 2017 Go-Güzel-Publishing

[hier: Fotos zur Veranstaltung, Interview mit den Künstlerinnen]

Von Ricoh Gerbl

Es ist Dienstag Abend. Kurz vor zwanzig Uhr. Ich laufe den Mehringdamm entlang. Bin auf dem Weg in die Lettrétage. Eine Autorin, Kinga Tóth, und eine Zeichnerin, Doro Billard, präsentieren das Ergebnis ihrer Zusammenarbeit. Sie hatten eine Woche lang Zeit sich mit ihren unterschiedlichen Ausdrucksformen anzunähern. Vereinfacht gesagt: irgendwie zusammen zu kommen. Dass Literatur auf andere Kunstrichtungen trifft ist Teil der Veranstaltungsreihe CON_TEXT. Autoren und Autorinnen treffen auf Künstler und Künstlerinnen aus verschiedenen Sparten und sollen gemeinsam etwas erarbeiten. Heute Abend wird dem Publikum der dritte Ausgang von so einer „Karambolage“ präsentiert. Ich biege in den Hinterhof ein. Ein paar Leute stehen vor dem Eingang. Rauchen. Ich ziehe die Tür auf, gehe durch den kleinen Vorraum, und stelle fest, hier fehlt etwas. Stühle. »Wie! Soll ich jetzt den ganzen Abend über stehen? Sonst gab es hier doch noch immer Sitzgelegenheiten.  Noch jedes Mal konnte ich mich hinsetzen, wenn ich einem Autor oder einer Autorin zuhören wollte. Und heute darf ich wohl nicht in ein passives Anwesendsein hinein sinken und mich von Stimmen berieseln lassen?« Ich verspüre Unmut. Möchte mich beschweren. Aber zu wem soll ich jetzt sagen: »Wissen Sie, sitzen zu können ist wirklich entlastend und nicht sitzen zu können ist wirklich anstrengend.« Ich schaue mich um, suche nach einer Person, der ich das jetzt wissen lassen könnte. Halte aber vor allem auch nach jemand Ausschau, der so aussieht, als ob er wüsste wo die Stühle versteckt sind. Mir wird warm. Ich ziehe den Reißverschluss meines Wintermantels nach unten. Ich möchte, dass mein Körper von mehr Luft und von weniger Stoff umgeben ist. Der offene Mantel verschafft mir etwas Kühlung. Das reicht mir aber nicht. Ich schlüpfe ganz aus dem Mantel heraus und lege ihn auf einem Klavier ab. Stuhllehnen gibt es ja keine. Ich komme mir mit meinem Gemeckere unfair vor. Denn ich weiß ganz genau, dass ich bei Lesungen auch schon den Wunsch verspürt habe, eine Lesung möge doch mal anders ablaufen, anders als man es kennt, schon so oft erlebt hat. Also kriege ich mich wieder ein, versöhne mich mit der Stuhllosigkeit, und schlage mir vor, dieser ungewöhnlichen Präsentation eine Chance zu geben. Als erstes fällt mir auf, dass an den Wänden Sätze kleben, aus großen schwarzen Buchstaben. Ich lese einen davon. Da steht: »nicht jeder gelangt in den Körper zurück«. In der Mitte des Raums steht eine Badewanne. In ihr befindet sich etwas Wasser. Neben der Badewanne liegt ein Haufen zerknülltes Papier. Hinter der Badewanne steht ein weiterer Satz an der Wand. »Wie in der Wanne, wenn der Mund verstopft ist, und du ins Wasser sprichst, so sprechen sie zu mir. Ich bin am Boden der Wanne, und sie wollen mich von oben erreichen.«. An manchen Wänden hängen Zeichnungen. Auf einer sind Gerätschaften zu sehen die auf Kinderspielplätzen zu finden sind. Schaukeln. Rutschbahnen. Auf anderen Zeichnungen sind Wasseroberflächen zu erkennen. In einem Skizzenbuch, das auf einem Tisch ausliegt, sind noch mehr Zeichnungen von Wasseroberflächen.

Die Texte von Kinga Tóth und die Zeichnungen von Doro Billard befruchten sich gegenseitig und können als Ganzes gelesen und verstanden werden. Ich versuche herauszufinden was ich von den Arbeiten ablesen kann. Ungefähr auf Hüfthöhe zieht sich eine zweifarbige Linie durch den ganzen Raum. Ich lasse Assoziationen zu. Das Wort Wasserpegel fällt mir ein. Der Stand eines Wasserpegels. Ab welcher Höhe wird es gefährlich? Was passiert wenn er zu hoch steigt? Was wird dann geflutet? Ein Dorf? Ein Kinderspielplatz? Mir fällt ein Satz ein, der diesen kritischen Zustand beschreibt. Mir steht das Wasser bis hier. Eine Grenze wird markiert. Diese Grenze ist hier überall zu sehen. Die Streifen sind farbig. Der obere Streifen ist blau, der sich gleich darunter anschließende rot. Zu blau fällt mir Wasserkreislauf ein. Und Blutkreislauf zu rot. Diese Kreisläufe die notwendig sind, damit etwas funktioniert. Das Leben. Ich lese den Satz, der hinter der Wanne steht, noch einmal: »Wie in der Wanne, wenn der Mund verstopft ist, und du ins Wasser sprichst, so sprechen sie zu mir. Ich bin am Boden der Wanne, und sie wollen mich von oben erreichen.«  In Verbindung mit der Pegelmarkierung lese ich ihn jetzt anders. Jetzt lese ich, dass eine Grenze schon überschritten wurde. Dass ein Abtauchen schon stattgefunden hat. Und dass das Auftauchen noch nicht klar ist. Noch nicht entschieden ist. Auch die Zeichnungen der Wasseroberflächen ergeben einen anderen Zugang zu der Thematik. Die Oberfläche macht, genau so wie bei den Streifen, eine Grenze sichtbar. Die Wasseroberfläche als das Tragende, das Bewegende, das Bewegliche. Und dann gibt es Möglichkeiten dazu. Aktive Möglichkeiten. Die des Eintauchens. Des Abtauchens. Auch die des Untergehens. Zeichnerisch ist die Tiefe auch schon auf der Oberfläche zu sehen. Ich gehe mit meinem Blick zurück zur Mitte des Raumes. Zu den Kleiderbügeln, die von der Decke hängen. Kleider und Hosen aus Papier hängen an ihnen. Und Waschschüsseln stehen unter den Kleidungsstücken. Manche sind mit Wasser gefüllt. Ungefärbtes Wasser. Rotes Wasser. Blaues Wasser. Manche sind leer. Ein Frauenkleid hat von unten her schon etwas Farbe aufgesogen. Auch eine Kinderhose. In meinem Kopf werden neue Gedanken angestoßen. Treffen wie Billardkugeln zusammen. Rollen weiter. Manche fallen in ein Loch. Andere bleiben auf dem Spielfeld. Die leeren Papierkleider und Hosen erscheinen mir wie Platzhalter. Ich lese sie als Modelle die offen lassen für was sie stehen. Die aber schon darauf hinweisen, was man sich anzieht, was man auszieht. Was man sich wie einfärbt. Ein Spielfeld. Was kann im Leben angezogen werden und was nicht? Und was davon kann man wieder los werden und was davon kann nicht ausgezogen werden. Welchen Kreisläufen ist man ausgeliefert? Ist die Mutterschaft so ein Kreislauf, der als Modell zur Verfügung steht? Und lässt sich von so einem Kreislauf die Farbe rausnehmen? Kann die Färbung abgewaschen werden? Ich erinnere mich an Judith Butlers Aussage: »Der Ausruf einer Hebamme ‚Ein Mädchen!‘ ist nicht nur als konstative Feststellung zu verstehen, sondern auch als direktiver Sprechakt: ‚Werde ein Mädchen!’«

Im Raum wird es still. Die Performance beginnt. Das Publikum sieht Kinga Tóth und Doro Billard dabei zu wie sie Geräusche machen, mit dem Wasser, dem Papier. Wie die Papierkleidungsstücke mit Wasser besprüht werden, in Farbe eingetaucht werden. Jemand schießt mit einer professionellen Kamera Bilder. Ich bin im Weg. Ich gehe etwas zur Seite, setze mich auf den Boden und schaue den beiden zu. Es wird kein Wort gesprochen. Die Performance ist zu Ende. Stühle werden herbei getragen. Es gibt die Möglichkeit mit der Autorin und der Künstlerin über ihre gemeinsame Arbeit zu sprechen. Fragen werden gestellt. Antworten gegeben. Von Doro Billard erfahre ich, dass Reinigung auf französisch Teinturerie heißt. Würde man es eins zu eins übersetzen, hieße das Tinterei. Interessant, denke ich. Man bringt also seine Wäsche, wenn man sie reinigen lassen will, in eine Tinterei. Doro Billard erzählt, dass sie sich als Kind immer darüber gewundert hat, dass die Hemden ihres Vaters weiß zurück kamen, wo sie doch in einer Tinterei waren. Das Gespräch wird beendet. Es gibt Applaus für die beiden und ich klatsche fleißig mit. Die Arbeiten haben mich angesprochen obwohl kein einziges Wort gesagt wurde.

Am 14. März 2017 zeigten uns Kinga Tóth​ und Doro Billard​ ihre gemeinsam entwickelte interdisziplinäre Veranstaltung „Mädchen und Wasser“, die im Rahmen der CON_TEXT-Reihe entstanden ist (dazu ein subjektiver Bericht von Ricoh Gerbl und ein Interview mit den Künstlerinnen von Daniela Seel).

Papier, Körper, Wasser, Tinte… eine Lesung ohne gesprochene Worte.

Wir freuen uns sehr, dass die Künstlerinnen noch weiter zusammen arbeiten werden und sind schon gespannt, was sich weiter entwickeln wird! Vielen, Dank Kinga und Doro, es war wunderbar!!

In Vorfreude auf das Album Release Konzert am 30.03.2017 bietet Musikerin Miako Klein einen Einblick in AMA – eine Kollaboration aus MDuo (mit Michael Weilacher) und WARBLE (mit Brad Henkel).

1. Auf was für einen Abend können sich eure Zuschauer am 30. März freuen?
Miako Klein: Ich werde mit beiden Duos einzeln auftreten, eventuell spielen wir auch etwas zu dritt. Es wird von jedem Duo ein Set geben. Wir arbeiten in einem Bereich zwischen Komposition und Improvisation. Unsere Stücke entstehen eigentlich immer aus der Improvisation heraus und wir legen dann Strukturen fest. Man kann sich dies wie Klangräume vorstellen, in denen wir improvisieren. In diesen Bereichen bilden wir dann Übergänge zum nächsten Klangraum, in dem wir mit bestimmtem Klangmaterial improvisieren. Wir legen praktisch unseren Rahmen fest und können uns darin frei bewegen. Zu hören gibt es außerdem ein Stück vom Komponisten Amir Shpilman. Unsere Zuhörer können sich auf experimentelle und Neue Musik freuen.

© Carolin Röckelein

2. Was bedeutet der Albumtitel „AMA“?
MK: AMA ist ein japanischer Titel. Ama (übersetzt: „Meeresfrauen“) sind japanische Meerestaucherinnen, die ohne Taucherausrüstung – früher unbekleidet – Muscheln, Perlen und verschiedenste Meeresfrüchte sammeln. Sie können dabei bis zu 30 Meter tief zum Meeresgrund tauchen. Ama ist eine alte Tradition, die mittlerweile jedoch langsam ausstirbt. Ich finde den Titel AMA so spannend, weil dies eine vor allem weibliche Tradition ist, die schon über 2000 Jahre lang fortdauert. Da der weibliche Körper einen höheren Fettanteil besitzt und somit besser wärmt, wurde diese Tradition familienintern nur an Frauen weitergegeben. Die Verbindung zur Musik ist für mich der Klang der Unterwasserwelt: das Meeresrauschen, der langsame Fluss der Zeit, man nimmt die Welt ganz anders wahr. Was ich außerdem spannend finde ist, dass Ama beim Auftauchen tiefe Laute und Pfeifgeräusche („Isobue“) ausstoßen, um den Druck vom langen Luftanhalten auszugleichen. Lange genossen die gut verdienenden Ama-Taucherinnen ein hohes Ansehen aufgrund ihrer Selbständigkeit und Unabhängigkeit. Ich finde das Gesamtbild der Ama-Tradition so spannend, deswegen habe ich es als Titel gewählt.

3. MDuo und WARBLE performen und experimentieren musikalisch sehr unterschiedlich. Lässt sich in AMA ein gemeinsamer Boden beider Stile erkennen oder harmonieren die beiden Charaktere auch nebeneinander sehr gut?

© Miako Klein

MK: WARBLE (Blockflöte + Trompete) arbeitet viel mit Verstärkung der Instrumente und experimentiert mit dem Material Instrument und Klangmaterial, sehr gering nur mit analogen Effekten. Einfach gesagt ist unser Feld Instrument + Verstärkung. Wir nehmen auch die Instrumente auseinander und spielen nur auf Teilen von ihnen. Das Innenleben unserer Instrumente machen wir auch akustisch wahrnehmbar, indem wir das Mikrofon fast in dem Musikinstrument platzieren und somit die verschiedenen Rauschklänge verstärken. Klanglich nähern sich Brad und ich uns teilweise so an, dass man nicht mehr unterscheiden kann, wer nun was spielt – so können wir kommunizieren. Wir suchen nach Klängen, die zusammenpassen. Obwohl Trompete und Blockflöte einen sehr unterschiedlichen Charakter haben, stelle ich immer wieder fest, wie toll sie sich klanglich mischen können.

© Carolin Röckelein

Bei Mduo (Blockflöte + Percussion) war das Experimentierfeld zunächst in der Instrumenten- und Klangmaterialsuche. Während bei mir die Instrumente mehr oder weniger beständig bleiben, hat Michael auf seinen Percussion natürlich eine endlose Auswahl an Klangmaterial. Er kam dann auf die Idee Plexiglasscheiben zu verwenden, was unglaublich toll klingt. Wenn ich mir die Musik aus dieser gebogenen Plexiglasscheibe anhöre ist so ein beruhigender Rhythmus, für mich hat das fast etwas pränatales an sich – wie ein Herzschlag. Besonders hier findet sich auch die Verbindung zur Meerestiefe und ihren Klängen.

In AMA ergänzen sich diese beiden Ensembles wirklich wunderbar. Ich habe an der Akademie Schloss Solitude die Möglichkeit bekommen, die Stücke beider Ensembles zusammenzubringen und das Album bei ihnen zu produzieren. Es sind beides Stücke von über 20 Minuten, dazwischen habe ich einen Ausschnitt aus John Cages‘ „Ryoanji“ gesetzt, da dies sehr passend war. Somit ist AMA sogar eine Triologie aus drei Stücken, die sich in einem dramaturgischen Spannungsbogen unglaublich gut ergänzen. Daher entstand die Idee, die beiden Duos auf einem Album zu vereinen, anstatt zwei CDs zu produzieren.

Ein kleiner Gruß an eure Zuschauer am 30. März:
MK: Sich öffnen und darauf einlassen, das ist bei der Musik das Wichtigste. Dadurch nimmt man am meisten mit. Wir freuen uns auf Euch!

Hier ein paar Eindrücke auf das, was euch am nächsten Montag den 20.März beim Künstlerprojekt LIEBESBLIND erwartet!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

© Bernhard Ludewig

Hier geht es zur Veranstaltung:

20.03. | Liebesblind, erster Teil: Widerrechtliche Inbesitznahme