Sandra Man

lebt und arbeitet in Berlin, Wien und Obervellach. Nach ihrem Studium der Literatur­wissen­schaft und Philosophie begann sie als Autorin und Choreographin zu arbeiten. Ihre Texte schreibt sie für Rauminstallationen und Choreographien, sie werden gesprochen, gesungen und vom Publikum gelesen. Sie interessiert sich für Lyrik, für Sprache als Klang und Rhyth­mus, geschrieben für Stimmen und tanzende Körper. Ausgehend von eigenen Empfindungen und Wahrnehmungen kreisen ihre Gedichte um die Fragilität und Durch­lässig­keit von Kör­pern, offen für Transformationen in alle organischen und anorganischen Richtungen, von Fleisch bis Stein, von Zelle bis Planet. Die Texte sind lyrische Protokolle von Verkörperungen und zugleich Meditationen über einen Welt-Raum, der alles durchströmt. Dieser bewegte und bewegliche Raum ist auch der Ausgangspunkt für ein Verständnis von Choreographie als Raumkunst, an dem sie mit Moritz Majce zusammen arbeitet.