08.09. | Es liest Alexander Skidan – im Gespräch mit Tillmann Severin

Tom Bresemann —  11. August 2017 — 1 Kommentar

Freitag, 08. September 2017, 20:00 Uhr (Eintritt frei, Spenden erbeten)
Es liest Alexander Skidan
Im Gespräch mit Tillmann Severin

Der Lyriker, Essayist, Kritiker und Übersetzer Alexander Skidan gehört zu den wichtigsten Stimmen der zeitgenössischen russischen Kulturszene. Für Kulturwissenschaftler Michail Jampolski ist Skidan „eine einzigartige Erscheinung in der zeitgenössischen russischen Literatur. Er vereint die Rationalität eines scharfsinnigen Analytikers und unparteiischen Kritikers mit einem feinen Gespür für das Poetische.“ Seine Prosa und Lyrik wurde mit den bedeutendsten russischen Literaturpreisen ausgezeichnet, so auch dem Andrei-Bely-Preis. Seine Gedichtbände wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Autor Norbert Niemann schreibt: „Skidans Lyrik versteht sich als Kommentar zur postsowjetischen Wirklichkeit […] Er beobachtet einen gesellschaftlichen Prozess zunehmender sozialer und ideologischer Verwerfungen, bei dem sich alte und neue politische und religiöse Systeme vermischen, ineinander schieben, verkeilen. […] Was Alexander Skidan interessiert, ist die ‚linguistische spur des realen‘.“ In der Lettrétage spricht der LCB-Stipendiat mit Schriftsteller und Übersetzer Tillmann Severin und liest aus seinem Werk. Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Russisch mit Verdolmetschung statt.

Alexander Skidan geboren 1965 in Leningrad, lebt derzeit in St. Petersburg, Russland.

Tom Bresemann

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  1. Veranstaltungshinweis: Lesung von Alexander Skidan | novinki-Blog - 25. August 2017

    […] finden Sie die Veranstaltungsankündigung der Lettrétage und des Literarischen Colloquiums Berlin […]

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