literaturlabor II: Stolz und Schwantke, kuratiert von Martin Jankowski

Tom Bresemann —  11. Dezember 2014 — Kommentieren

Montag, 15. Dezember 2014, 20:00 Uhr, Eintritt 5,-/erm. 4,- Euro
literaturlabor II – „Schwantke & Stolz“
Poetische Improvisation und Musik mit Rainer Stolz und Christoph Schwantke
In der Reihe literaturlabor II

„Schwantke & Stolz“ eröffnen der poetischen Sprachimprovisation einen Erkundungs- und Probierraum, ein Labor und Experimentierfeld.


© Fotos: Sushma U. Gütter

Rainer Stolz, geboren 1966 in Hamburg, studierte nach einer Ausbildung zum Verlagskaufmann Soziologie, Philosophie, Psychologie und Pädagogik. Seit 1995 lebt er in Berlin. Er ist aktiv im Autorenforum sowie Mitgründer des Berliner Lyrikkreises „Die Freuden des jungen Konverters“, für den er 2003 die Anthologie „Feuer bitte. Berliner Gedichte über die Liebe“ herausgab. Neben Gedichten und Kürzesttexten („Minimalistik“) macht er spartenübergreifende Kunstprojekte sowie die „Offene Bühne Poesie & Musik“ im „Exploratorium Berlin“. Sein zuletzt erschienenes Gedichtband „Selbstporträt mit Chefkalender“ (Horlemann 2014) versammelt bildreiche Gedichte mit autobiografischen Anklängen. Von der Berliner Zeitung bezeichnet als „Lyriker mit Witz und Biss“.

Christoph Schwantke, Arzt, geboren 1960 in Deutschland, nimmt seit dem 11. Lebensjahr Musikunterricht und macht seit dem 19. Lebensjahr musikalische Improvisation. Seit mehreren Jahren: Autodidaktisches Training in Sprachimprovisation mit lyrischem Anspruch, diverse Auftritte auf offenen Bühnen.

Kurator: Martin Jankowski, geboren 1965 in Greifswald, ist Berliner Schriftsteller und veranstaltet seit den Neunzigern diverse Literaturreihen, Salons und Festivals in Berlin und international. Aktuell ist er u.a. Gastgeber der monatlichen „Literatur am Fenster“ in Karlshorst, sowie des „Berliner Weltliteratursalons“, der nicht deutschsprachige Autoren Berlins präsentiert (www.martin-jankowski.de).

Zum literaturlabor: Das literaturlabor II lädt im Dezember 2014 und Januar 2015 AktivistInnen der freien Literaturszene der Stadt dazu ein, Texte und AutorInnen, die sie 2014 beeindruckt haben, in der Lettrétage vorzustellen. Acht Berliner VerlegerInnen, RezitatorInnen, ÜbersetzerInnen und VeranstalterInnen gestalten als kuratierende Laboranten besondere Lesungsabende, die sich moderner Präsentationsformen bedienen und dabei vor allem die Arbeit mit den Texten und die Vermittlungsaspekte in den Vordergrund stellen. Jede der acht Versuchsanordnungen legt ihre Handschrift, in diesem Falle die Lesart des Kurators/der Kuratorin, funkenschlagend offen. Das Literaturlabor II bringt aktuelle Proben frischer Literatur zum Leuchten. Veranstalten ist schreiben ist kuratieren ist lesen. Jede Veranstaltung lebt – der Text als Anfang, und kein Ende in Sicht.

Gefördert von der Berliner Senatsverwaltung für kulturelle Angelegenheiten

Tom Bresemann

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