Archiv: Denis Abrahams

Launch-Lesung mit David Wagner, Nora Bossong und Denis Abrahams

Kuratiert | Mehrsprachig | Online

The Short Story Project ist ein von einer israelischen Non-Profit-Organisation finanziertes digitales Magazin, das sich dem Genre der Erzählung verschrieben hat. Jede Woche werden meist junge internationale Stimmen veröffentlicht und ins Englische, Spanische und Hebräische übersetzt. http://www.shortstoryproject.com/de/.

Die Seite funktioniert über Empfehlungen von Leuten aus der Literaturszene. Zum Start der deutschen Seite liest Denis Abrahams Arno Schmidts Erzählung „Trommler beim Zaren“, empfohlen von Nora Bossong, sowie Volker Zastrow, „Ein Abend mit Extralänge“, empfohlen von David Wagner. Nora Bossong und David Wagner lesen eigene Texte und geben Auskunft zu ihrer Textauswahl.

Im Büro herrscht schon den ganzen April hindurch eine Heiden(vor)freude. Am Abend des dritten Mai gastiert bei uns der in Graz lebende kongolesische Autor Fiston Mwanza Mujila, der seinen erst im letzten Jahr in deutscher Übersetzung erschienenen Debütroman „Tram 83“ präsentieren wird. Das Werk stand unter anderem auf der Longlist des renommierten Man Booker Prize. Das wirklich bemerkenswerte an dieser Veranstaltung ist aber die Inszenierung des Textes, in ihrer Form so nur einmalig in der Lettrétage zu erleben: In Kooperation mit den Musikern Fyodor Stepanov (Bass), Marco Mingarelli (Schlagzeug) und Ben Kraef (Saxophon), sowie dem Sprecher Denis Abrahams wird eine Symbiose von Jazz und Literatur entstehen, die für alle Beteiligten ein Novum darstellt. Um uns über unsere Erwartungen an diese literarische Jazz-Performance klar zu werden, haben wir vorab mit Ben Kraef gesprochen.

Lettrétage: Ich beginne mit etwas Grundlegendem. Welche Aspekte des Projekts sind für Sie besonders interessant und haben Sie möglicherweise zur Zusage bewegt?

Kraef: Ich bin bei dem Projekt dabei, weil ich mich einerseits sehr für Literatur interessiere und gerne neue Autoren kennenlerne. Andererseits interessiere ich mich natürlich auch für Literatur, die sich in der einen oder anderen Form mit Musik und speziell Jazz befasst. Ein anderer Grund sind natürlich die anderen Musiker und dass ich bei einem Projekt in dieser Form auch noch nicht mitgemacht habe. weiterlesen…

03.05. | Tram 83

Tom Bresemann —  15. März 2017 — 1 Kommentar

Mittwoch, 03. Mai 2017, 19:00 Uhr (Eintritt 8,-/erm. 6,-)
Tram 83 – Jazzlesung mit Fiston Mwanza Mujila
Literarische Jazzperformance

Mit: Fiston Mwanza Mujila (Autor, Rep. Kongo/Österreich)
Denis Abrahams (Sprecher und Schauspieler, Deutschland)
Ben Kraef (Saxophon, Deutschland)
Marco Mingarelli (Schlagzeug, Italien)
Fyodor Stepanov (Kontrabass, Russland)

Moderation: Linde Nadiani (Lettrétage e. V.)

© Leonhard Hilzensauer/Paul Zsolnay Verlag

Der Debütroman des in Graz lebenden kongolesischen Autors Fiston Mwanza Mujila erschien im Sommer 2016 endlich in der deutschen Übersetzung von Katharina Meyer und Lena Müller. Autor und Buch genießen seitdem große mediale Aufmerksamkeit, zu Recht wie wir finden. Bereits im Jahr 2014 arbeitete das Literaturhaus Lettrétage mit Fiston Mwanza Mujila zusammen, im Rahmen des Schüler-Projekts ¿comment! – Lesen ist schreiben ist lesen. Dieses Projekt generierte auch die erste Übersetzung einiger Seiten des Buches aus dem Französischen ins Deutsche. Ein Grund mehr, diesen erfolgreichen und äußerst spannenden Debütroman in der Lettrétage vorzustellen!

Einer der programmatischen Schwerpunkte des Literaturhauses Lettrétage ist im Jahr 2017 die interdisziplinäre Kollaboration zwischen AutorInnnen und AktuerInnen verschiedenster Kunstsparten der Berliner und internationalen freien Szene. Am 03. Mai 2017 wird eine performative Jazzlesung entstehen: Der Autor, ein deutscher Sprecher sowie drei internationale und in Berlin lebende Musiker treffen im Rahmen zweitägiger Proben aufeinander, um das Buch „Tram 83“ in ein einzigartiges musikalisches und literarisches Erlebnis zu verwandeln.

Durch gemeinsame Aktion vor Ort entsteht ein rhythmisches und komplexes Muster aus Stimmen, Klängen, Text und Jazz-Melodien. Für einen Abend wird das Berliner Publikum somit in den Nachtclub des Romangeschehens hineinversetzt.

Mit freundlicher Unterstützung des Österreichischen Kulturforum Berlin

Dienstag, 16. Mai 2017, 19:00 Uhr (Eintritt: 5,- / erm. 4,-)
Versetzter Stein
Lesung mit Nikola Madzirov und Denis Abrahams

Nikola Madzirov, 1973 in Strumica / Mazedonien geboren, hat drei Gedichtbände veröffentlicht. Er war Stipendiat in Berlin, an der University of Iowa und Gast der Villa Waldberta in München. Derzeit hält Madzirov sich als Stipendiat des Berliner Künstlerprogramms des DAAD in Berlin auf.

»Ein Überbleibsel eines anderen Jahrhunderts sind wir«–schreibt Nikola Madzirov in einem seiner Gedichte,und Adam Zagajewski kommentiert: »–und wie kaum ein anderer vermag er uns zu überzeugen. Wir sollten auf diesen Dichter hören!« Mit diesem ersten Gedichtband in deutscher Übersetzung wird endlich dieser mazedonische Autor vorgestellt, der auf der ganzen Welt begeisterte Leser gefunden hat. Mit überraschenden Bildern und einer bezwingenden Klarheit vermisst er die Welt neu – die Kindheit, seine Heimat, seinen Glauben: »Ich will wachsen wie wildes Gras, das die Überbleibsel / unserer Kindheit umarmen wird, / eins sein mit dem Eis, dem Wasser / dem Dampf, der Leere …«

Denis Abrahams liest die deutschen Übersetzungen der Gedichte. Anschließend gibt es ein Gespräch mit dem Autor auf Englisch.

 

Denis Abrahams liest…

Tom Bresemann —  14. Dezember 2016 — Kommentieren

… die Erzählung Ein Landschaftsmaler von Henry James (1843-1917). Live gelesen in der Lettrétage Berlin am 27. Februar 2010.

Heute Abend ist bei uns in der Léttretage wieder Zeit Henry James zu feiern. Und zwar noch einmal mit Denis Abrahams, begeisterter Bewunderer des Autors, der aus Bildnis einer Dame lesen wird.

Verena Auffermann, Henry-James-Biographin (Henry James – Leben in Bildern), wird auch dabei sein, um ein Gespräch über den Autor und sein Werk zu führen: Eine schöne Gelegenheit für alle diejenigen, die den Schriftsteller schon lieben und/ oder mehr über ihn erfahren wollen.

Am Abend des 14. Dezembers wenden wir uns im Rahmen einer Lesung mit anschließendem Gespräch Henry James und seinem wohl bekanntesten Werk, dem im Jahre 1881 erschienenen Roman „Bildnis einer Dame“ zu. Denis Abrahams und Henry-James-Biografin Verena Auffermann geleiten uns durch die reale und fiktionale Welt des Autors. Im Interview lässt uns Denis Abrahams bereits im vorab an seinen Gedanken zu Autor und Werk teilhaben.

Lettrétage: Während Henry James in der angelsächsischen Welt geradezu als Kultautor galt, ist er im deutschen Sprachraum in den Hintergrund geraten. Er hat sich ja zeitlebens als amerikanischer und zugleich britischer Autor verstanden. So zieht sich der Kontrast der sogenannten „alten Welt“, dem Europa mit seinen kulturellen Traditionen zu der „neuen Welt“ Amerika  ja als roter Faden durch sein gesamtes Werk

Bildnis einer Dame (The Portrait of a Lady) ist die Geschichte der jungen Amerikanerin Isabel Archer, die nach dem Tod ihres Vaters zum ersten Mal in ihrem Leben nach Europa kommt und mit ihrem Charme, ihrem Wissensdurst und ihrer selbstbewussten Offenheit die Sympathie ihrer Verwandten dort erringt. Sie wird zur Haupterbin ihres Onkels. Doch obwohl ihr ihre Unabhängigkeit zunächst über alles geht, heiratet sie schließlich doch und merkt zu spät, dass sie einer Intrige zum Opfer gefallen ist.

Soweit der Suhrkamp-Klappentext.

Inwieweit lässt sich das Grundmotiv von James auch in „Bildnis einer Dame“ festmachen?  Auf welche Weise verkörpern hier die Protagonistin Isabel die amerikanische und die Repräsentanten des englischen Landadels und der Bourgeoisie die alte Welt?

Denis Abrahams: Die Protagonisten aus „Bildnis einer Dame“ sind fast allesamt Amerikaner. Sie leben gewissermaßen als Fremdkörper in Europa in ihrem eigenen Universum. Sie haben sich englische und italienische Paläste gekauft und führen dort ein Leben des Müßiggangs. Viele der Hauptfiguren (Madame Merle und Gilbert Osmond) sind schon als Kinder nach Europa verfrachtet worden, um dort in den „Genuss“ einer traditionellen Erziehung zu kommen und sind dort hängen geblieben.

Die Unterschiede zwischen – wohlgemerkt finanziell unabhängigen – Amerikanern und Europäern zeichnen sich vor allem im weniger durch Normen und Konventionen geprägten Lebenswandel der Amerikaner aus. So strebt die Hauptfigur, die junge Amerikanerin Isabel Archer zu Beginn des Romans zunächst ein von Ehe und Konventionen vollkommen unabhängiges Leben an. Sie reist z.B. gerne alleine, was im 19. Jahrhundert als nicht sehr schicklich für eine Frau galt. Heiratsanträge diverser wohlhabender englischer Adliger und steinreicher Amerikaner lehnt sie durchweg ab, um ein freies, selbstbestimmtes Leben führen zu können. Dieser Drang nach Bewahrung ihrer persönlichen Freiheit geht dann doch nicht auf. Sie landet in einer sehr unglücklichen Ehe mit dem zwar unkonventionellen, aber egoistischen und kalten Gilbert Osmond, der, wie sich später herausstellt, es nur auf ihr Geld abgesehen hat. Dieses Thema taucht in sehr vielen Werken von Henry James auf: Der Erhalt des sorgenfreien und müßiggängerischen Lebenswandels, der um jeden Preis gesichert werden muss. Danach streben viele seiner Figuren. James war ein Meister darin, die raffinierten Spiele des Eigennutzes auszuleuchten. Es geht vor allem darum, eine gute Partie zu machen, auch wenn dazu ein falsches Spiel gespielt werden muss und Herzen gebrochen werden. Das ist schon ein sehr düsteres Weltbild.

Lettrétage: Wodurch zeichnet sich der Erzählstil speziell dieses Werkes aus?

Denis Abrahams: James nimmt sich sehr viel Raum für die Entfaltung seines Figurenkabinetts. Fast 800 Seiten hat der Roman. Im Vordergrund steht die psychologisch ausgefeilte Figurenzeichnung, die Charakterstudien, die Psychogramme, die James vollendet beherrschte. Er wurde damit zu einem Wegbereiter der Moderne und zu einem Vorbild für Autoren wie Joseph Conrad und James Joyce.

In „Bildnis einer Dame“ berichtet ein namenloser Erzähler das Geschehen, spricht den Leser hin und wieder direkt an und bezieht ihn in die Geschichte ein, indem er öfters in der Wir-Form schreibt. Er wechselt aber oft von der übergreifend allwissenden in die personale Erzählperspektive. Weite Strecken des Romans werden aus der Sicht von Isabel erzählt. James‘ Stil ist virtuos und sprachlich sehr ausgefeilt. Als Erzähler bleibt James stets in der Halbdistanz. Er hat in den Salons der Upper Class, in denen er oft geladener Gast war, stets ganz genau hingehört. Grandios versteht er es, seine Figuren plaudern zu lassen; seine Dialoge sind wirklich höchster Lesegenuss. Aber diese Dialoge haben es in sich! Ich bin immer wieder überwältigt davon, welche psychologischen Ungeheuerlichkeiten Henry James im vermeintlichen Plauderton seinen Figuren und dem Leser zumutet. Diese Kühle wird aber stets umweht von einer feinen Ironie, die dafür sorgt, dass der Leser an den oft vergeblichen Bemühungen seiner Figuren, glücklich zu werden, nicht verzweifelt.

Lettrétage: Die Amazon-Kritiken sind überwiegend positiv, besonders der Anspruch, zwischen zwei Welten zu wandeln, auch zwei Gesellschaftsromane, einen englischen und einen amerikanischen in einem geschafft zu haben, wird wohl eingelöst.

Aber es wird auch auf ein zuweilen nicht unanstrengendes Missverhältnis zwischen überlangen Monologen und einen für 800 Seiten doch eher begrenzten Handlungs- und Entwicklungsbogen verwiesen. Kann man das objektiv so sehen, oder sind solche Einwendungen nicht auch einer gänzlich anderen Lesewahrnehmung von heute geschuldet?

Denis Abrahams: Ich stimme da vollkommen zu. Henry James fordert dem Leser Aufmerksamkeit und eine gewisse Beharrlichkeit ab. Man wird bei ihm aber immer dafür belohnt. Es gibt keine seiner Geschichten (ob Roman oder Erzählung), die nicht für lange Zeit in einem nachhallen und einen beschäftigen. Diese erwähnten Monologe sind Meisterstücke der Erzählkunst und brachten ein neues Stilmittel in die Belletristik ein: den inneren Monolog, den „Stream of Conciousness“. Viele große Autoren haben sich später darauf berufen, man denke z.B. an Arthur Schnitzler oder James Joyce. Bei Henry James passiert in der Tat häufig wenig an äußerer Handlung, aber er lässt uns tief wie wenige Schriftsteller in die Seele und Abgründe seiner Figuren blicken.

Die Lesewahrnehmung hat sich gewiss verändert. Ich merke das auch bei mir selber. Fiel es mir in der Prä-Internet-Ära noch sehr leicht, einen ganzen Tag mit einem Buch zu verbringen und einhundert Seiten oder mehr am Stück zu verschlingen, so fällt mir das heute wesentlich schwerer. Ich stecke auch in der Mühle von Häppchen-Konsum über das Internet und ständiger Verfügbarkeit von Bedürfnisbefriedigung und Reizüberflutung. Das hat sich spürbar auch auf mein Leseverhalten ausgewirkt. Umso schöner und bereichernder ist es, dass ich für die Lettrétage so einen literarischen Abend gestalten darf und mal wieder ganz in ein Roman-Universum eintauchen kann. Ein sehr befriedigendes Unterfangen.

Lettrétage: Warum dieses Buch, was bedeuten der Autor und gerade dieses Buch für dich persönlich, warum sollten andere es lesen und kennen?

Denis Abrahams: Es ist eines der wichtigsten Werke von Henry James. Wie Du ja zu Beginn erwähntest, ist James‘ Bekanntheitsgrad unter deutschen Lesern noch nicht besonders hoch. Aber er ist im Kommen! Es wird immer mehr von ihm übersetzt, was mich sehr freut. Er ist für mich einer der wichtigsten und einflussreichsten Autoren. Er hat meinen Blick auf die Welt und die Menschen geprägt und bereichert wie kaum ein anderer. Ein Leben ohne James wäre absolut unvorstellbar.

Lettrétage: Der Inhalt mutet ja für einen der es nicht gelesen hat, wie ein einziges Karussell aus Buhlen, aus Anträgen und Zurückweisungen, aus Eheschließung und Emanzipierungsversuchen an. Welche Passagen werden da vorgelesen und wonach sind sie von dir ausgewählt worden?

Denis Abrahams: Ich habe mir Schlüsselszenen aus dem Roman ausgesucht, die sowohl inhaltlich als auch stilistisch relevant sind. Allesamt sind Dialoge, in denen Henry James sein ganzes Können zeigt. Wir erfahren darin viel über die Figuren. Was sie vor dem anderen preisgeben, in welches Licht sie sich selbst rücken, inwieweit sie sich und ihre Gefühle in der jeweiligen Situation unter Kontrolle haben oder auch nicht. Diese Konversationen sind Maskenbälle: unglaublich reich und unterhaltsam. Ein Fest zum Vorlesen, und hoffentlich auch zum Zuhören.

Die erste Szene, um es vorweg zu nehmen, ist die erste Begegnung mit Merle, die für Isabelle und damit für die weitere Romanentwicklung von wichtiger Bedeutung ist. Durch Merle lernt sie ja ihren späteren Ehemann Osmond kennen.

Dann gibt es den Dialog zwischen Isabelle und Ralph, in dem sie ihrem darüber sehr erstaunten Vetter erklärt, warum sie Osmond zu heiraten gedenkt.

Als letzte Szene gibt es einen handfesten Ehestreit zwischen Isabelle und Osmond.

So gesehen hängen alle drei Szenen eng am Entwicklungsstrang

Die Lettrétage dankt Denis Abrahams für das Interview und lädt herzlich zur folgenden Veranstaltung ein:

Mittwoch, 14.12.2016, 20 Uhr, Eintritt 5,-/erm. 4,- Euro
Henry James – Bildnis einer Dame
Lesung und Gespräch mit Denis Abrahams und Verena Auffermann

Denis Abrahams liest…

Tom Bresemann —  29. November 2016 — Kommentieren

… die Erzählung Ein Knabe weint von Hans-Henny Jahnn. Live gelesen bei uns in der Lettrétage am letzten Sonntag, dem 27.11.2016.

Denis Abrahams liest…

Tom Bresemann —  21. November 2016 — Kommentieren

… einen Auszug dem Roman Der König, die Sonne, der Tod von Yuri Herrera.
Live gelesen im Rahmen der Anna-Seghers-Preisverleihung am 19.11.2016 in der Akademie der Künste, Berlin.

Denis Abrahams liest…

Tom Bresemann —  1. November 2016 — Kommentieren

… einen Auszug aus dem Kinderbuch Ein Seehund für Herrn Albert (Mister Cleghorn’s Seal) von Judith Kerr.
Live gelesen auf dem Internationalen Literaturfestival Berlin im Haus der Berliner Festspiele am 15.09.2016.

Denis Abrahams liest…

Tom Bresemann —  5. Oktober 2016 — Kommentieren

… aus dem Roman Guter Junge von Paul McVeigh (Wagenbach Verlag).
Live gelesen auf dem Internationalen Literaturfestival Berlin im Haus der Berliner Festspiele am 16.09.2016

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