Archiv: Gedichte

Mittwoch, 07. Juni 2017, 20:00 Uhr (Eintritt frei)
Time to deliver: X³. CON_TEXT V
Mit Tomomi Adachi und Daniel Malpica

Bei der fünften Auflage unserer Reihe CON_TEXT trifft der Komponist und Klangpoet Tomomi Adachi auf den Autoren Daniel Malpica. Die Performance der beiden Autoren wird ausgesprochen besonderer Natur sein: im Mittelpunkt steht nämlich ein 3D-Drucker, der im Laufe der Veranstaltung ein Modell des Buchstaben X produzieren wird. Dieser Vorgang wird doppelt eingerahmt. Einerseits werden zusätzlich geladene Schauspieler den Druckvorgang inszenieren. Andererseits wird die visuelle Ebene verknüpft mit Malpicas Gedicht-Serie „Se escribe con X“, eigens für diesen Abend ins Deutsche übersetzt, und dem Poem „Voice Sound Poetry Form Begun with X“ des futuristischen Dichters Hide Kinoshita.

Die Veranstaltung findet größtenteils auf Englisch mit deutscher Übersetzung, teils auf Spanisch und Japanisch, statt.

Die Veranstaltungsreihe CON_TEXT vesucht das Format Lesung neu zu denken und zu thematisieren. Jeweils ein/e Autor/in und ein/e Künstler/in einer anderen Sparte erarbeiten gemeinsam eine Woche lang in der Lettrétage ein interdisziplinäres Veranstaltungsformat. TänzerInnen, MusikerInnen, Bildende und Darstellende KünstlerInnen sowie FilmemacherInnen sind die künstlerischen PartnerInnen der AutorInnen. Ausgehend vom literarischen Text entwickeln die KünstlerInnen-Tandems interdisziplinäre Formate und thematisieren dabei den Prozess der gemeinsamen Arbeit. Die so entstehende literarische Veranstaltung wird als ein eigenes, weit über die bloße Textpräsentation hinausgehendes, künstlerisches Werk begriffen. Die KünstlerInnen arbeiten ohne inhaltliche Vorgaben, der Prozess ist ergebnisoffen.

Insgesamt finden zehn Abendveranstaltungen und eine Abschlußkonferenz statt.
Zu jeder Veranstaltung erscheinen vorab ein Interview mit einem Experten und im Nachhinein eine kurze filmische Dokumentation im Lettrétagebuch. Dort findet sich auch weitere Information zur Veranstaltungsreihe und zu den beteiligten KünstlerInnen und Veranstaltungsterminen.

CON_TEXT wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

 

 

© Naya Collective

Tomomi Adachi ist Künstler, Komponist, Klang- und visueller Poet sowie Instrumentenbauer. Bekannt für seinen vielseitigen Stil, führte er seine eigene Stimme und außerdem elektronische Stücke, Klangpoesie, improvisierte Musik und Gegenwartsmusik auf. Darüber hinaus präsentierte er standortspezifische Kompositionen, Kompositionen für klassische Ensembles und Chorstücke für ungeschulte Musik an verschiedensten Orten der Welt, einschließlich der Tate Modern, der Märzmusik, dem Centre Pompidou, dem Poesiefestival Berlin und dem Walker Art Center.

In seiner Arbeit bedient er sich an einem breitem Spektrum von Materialien: Dazu gehören selbst hergestellte Instrumente, Twitter Texte und sogar paranormale Phänomene. Als der einzige japanische Performer für Klangpoesie führte er 1996 Kurt Schwitters ‚Ursonate‘ als japanische Premiere auf. Seine CDs beinhalten das Soloalbum von Tzadik, Omegapoint und naya records.

Er war Gast des Artists-in-Berlin Programm des DAAD im Jahre 2012.

 

 

© Jaime Culebro

Daniel Malpica (geboren in Mexico City) lebt als Lyriker, Grafik Designer und Herausgeber in Helsinki. Derzeit ist er Co-Direktor, Produzent und Designer des Sivuvalo Projekts. Zwischen 2011 und 2014 war er Mitbegründer, Chefredakteur und Designer des [Radiador] Magazins. Als Lyriker, Produzent und Multimedia-Künstler veranstaltete Daniel Malpica unkonventionelle literarische Events in Finnland und Mexiko. Er nahm an vielen internationalen Festivals über experimentelle und multidisziplinäre Kunst teil und stand bereits mit weltbekannten Autoren wie Amiri Baraka oder Michel Houellebecq auf der Bühne. Malpica ist Autor von Paréntesis (RDLPS,2007), Marduk: SenectusSignum (2009) und Ex-Aether (Molinosde,2012). Für sein jüngstes Werk‚ Seescribe con X‘ (‚Man schreibt es mit X‘) erhielt 2014 ein Stipendium des ‚Arts Promotion Centre Finland‘, es ist bisher jedoch unveröffentlicht.

Montag, 12. Juni 2017, 19:00 Uhr (Eintritt 5,- / erm. 4,-)
Another City: Poetry and Literary Translation
Lesung mit David Keplinger und Jan Wagner

„The question is less whether Keplinger benefits from the prose poem than whether prose poetry benefits from Keplinger” – The American Book Review

Große Worte von Kritikern laden ja oft zur Skepsis ein. Ist der Überschwang gerechtfertigt? Wird da schlicht Auflage forciert? In Keplingers Fall aber ist jedes Wort des Lobes durch die schiere Qualität der Texte legitimiert. Das neueste Werk des amerikanischen Dichters, ANOTHER CITY (Milkweed Editions, 2018), vermag es zum Beispiel in nahezu brutal präziser Form, die Großen der Geschichte von ihrem Podest zu reißen und sie in Momenten der Schwäche und des Scheiterns zu vermenschlichen, sie dadurch aber eben auch als Menschen zu fixieren und zu konservieren. Keplinger erreicht dies und vieles mehr mittels eines ungemein präzisen Stils, der tatsächlich genau an jenen Stellen den größten Erfolg einfährt, an denen er das meiste Risiko nimmt: bei 98% aller Schriftsteller würde ein im Herzschmerz verlorener, drei-Tage-bärtiger Marc Aurel allenfalls gezwungen parodistisch wirken; Keplinger trifft damit genau ins Schwarze.

In seiner Lesung „Another City: Poetry and Literary Translation” wird David Keplinger größtenteils Gedichte aus seinem gleichnamigen, noch unpublizierten Band lesen. Die deutschen Übersetzungen wurden von Jan Wagner angefertigt, der sie auch lesen wird. Die Beiden verbindet seit langem eine enge Freundschaft, was Wagner wie kaum einen Anderen befähigt, Keplingers Poeme in die deutsche Sprache zu übertragen.

David Keplinger ist Autor von fünf Gedichtbänden, zuletzt „Another City“ (Milkweed Editions, 2018) und „The most natural thing (New Issues Press, 2013). Er ist Begünstigter zweier Stipendien des National Endowment for the Arts und erhielt außerdem unter anderem den Cavafy Award des POETRY INTERNATIONAL magazine, den T.S. Eliot Prize und den Colorado Book Award. Keplinger war darüber hinaus an der Übersetzung mehrerer Bücher beteiligt, darunter auch „The Art of Topiary“ (Milkweed Editions 2017), der englischen Fassung ausgewählter Gedichte seines Freundes Jan Wagner. Derzeit unterrichtet er an der American University in Washington, D.C.

 

 

(c) Villa Massimo/Alberto Novelli

Jan Wagner, geb. 1971 in Hamburg, lebt in Berlin. Er ist Übersetzer englischsprachiger Lyrik, freier Literaturkritiker und bis 2003 Mitherausgeber der internationalen Literaturschachtel DIE AUSSENSEITE DES ELEMENTES. Neben sieben Gedichtbänden – u.a. Probebohrung im Himmel (2001), und Der verschlossene Raum. Beiläufige Prosa (Hanser Berlin 2017) – veröffentlichte er mit Björn Kuhligk die Anthologien Lyrik von Jetzt (2003) und Lyrik von Jetzt zwei (2008) sowie das Buch Der Wald im Zimmer (2007). Er erhielt u.a. den Anna-Seghers-Preis (2004), den Wilhelm-Lehmann-Preis (2009), ein Villa-Massimo-Stipendium in Rom (2011), den Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Tübingen (2011), den Preis der Leipziger Buchmesse (2015) und den Zhongkun International Poetry Prize der Universität Peking (2017).

Donnerstag, 10.November 19:00 Uhr, Eintritt 8.-/erm. 5.- Euro
Mitlesebuch 135
Rumiana Ebert liest aus ihrem neuen Gedichtband

Der neue, vierte Gedichtband von Rumiana Ebert ist gerade als „Mitlesebuch 135“ im APHAIA Verlag erschienen. In zwanzig neuen Gedichten fixiert es die Erfahrungen, die in einer von Bulgarien über München, Heidelberg und Basel nach Berlin führenden Lebensgeschichte zu machen waren. Nicht Gefühle, sondern sinnliche Wahrnehmungen von Bildern und Vorgängen in der Alltagswelt bilden den Stoff ihrer Gedichte. Was diesen Gedichten, sehr zu ihren Gunsten, völlig fehlt, ist Sentimentalität, jener Ton des Selbstmitleids und des Ressentiments, der sich so leicht in Beiträge zur deutschen Literatur von Autoren nichtdeutscher Muttersprache einschleicht. Diese Gedichte schöpfen auch aus der Seelenvielfalt und Lebensbuntheit der Anderen.

Für dieses Wochenende empfehlen wir die folgende Veranstaltung heute Abend:

Metamorphosen Release Party Lyrik Special

Anthologien, die Stimmen der Gegenwartslyrik versammeln, gehen derzeit glücklicherweise noch regelmäßig in Druck. Gespräche über einzelne Gedichte dagegen nicht. Deshalb ist die vierzehnte Ausgabe der metamorphosen ein Lyrik-Spezial geworden: Die Rubrik »Ein Gedicht von …« ist auf Heftlänge ausgedehnt. Dreizehn junge LyrikerInnen wurden um ein Gespräch gebeten. Dabei sollten nicht bestimmte Poetiken herausgestellt werden oder gar der »Lektüreschlüssel« gereicht; »Verständlichkeit«, heißt es in einem der Gespräche, sei »kein Qualitätsmerkmal.« Die Währung des Gedichts ist die Gesamtheit seiner Zugänge, im besten Fall ist die Anzahl der LeserInnen das Maß. Das Gespräch über den einzelnen Text, so die Hoffnung, s(t)imuliert das Gespräch zwischen LeserIn und Gedicht.

Lesung mit: Anna Hetzer, Carla Hegerl, Lena Bruns und Tobias Herold.

Beginn ist 20:00 Uhr

Veranstaltungsort:mrr7v8

ORi Berlin

Friedelstr. 8
12047 Berlin
lesebuehne@ori-berlin.de
www.ori-berlin.de

weitere Informationen zur neuen Ausgabe: http://www.magazin-metamorphosen.de/nr-14-ein-gedicht-von/

V. Lozynskyi

Am 15.07. waren Dmitri Dragilew und Vasyl Lozynskyj in der Lettrétage zu Gast.

Vasyl Lozynskyj hat aus: „Das Fest nach dem Untergang“, ukrainisch/deutsch, aus dem Ukrainischen von Jakob Mischke, Anna Kauk und Beatrix Kersten unter Mitwirkung von Ron Winkler und Uljana Wolf, hochroth Wiesenburg 2016 gelesen.

hier liest er das Gedicht: An Aus

Dmitri Dragilew hatte seinen Band: „Städtische Ligaturen“, russisch/deutsch, aus dem Russischen von Hendrik Jackson, Olga Kouvchinnikova, Ingolf Hoppmmann, Elena Blokhina und Sergei Gladkich. Mit Zeichnungen von Petrus Akkordeon und einem Nachwort von Monika Rinck, hochroth Berlin 2016 dabei.

hier hört ihr das Gedicht:  Städtische Ligaturen

 

Mehr Infos zu den Autoren gibt es hier!

Am heutigen Abend soll es in der Lettrétage um Paul Ernst und seine Gedichtsammlung „Polymeter“ gehen.

Denis Abrahams, ausgewiesener Lyrikkenner und -Rezitator wird lesen. Die Moderation übernimmt Ralf Gnosa.

FotoPaul Ernsts Gedichtsammlung „Polymeter“ stehen in ihrem Erscheinungsjahr 1898 scheinbar isoliert in der zeitgenössischen Lyriklandschaft. Zwar gibt es mehr Querbezüge, als man im ersten Moment annimmt, aber sie stießen in der Kritik auf Unverständnis, Ablehnung, ja, sogar Hohn, soweit sie überhaupt wahrgenommen wurden – einzig Georg Simmel fand lobende Worte. Heute wirken sie zeitgenössischer als manches Andere um 1900.
Zum 150. Geburtstag Ernsts 2016 hat nun der Verlag Reinecke & Voß eine schön gestaltete Neuausgabe der „Polymeter“ erstellt.

Details zu Autor und Text gibt es hier: http://reinecke-voss.de/cms/paulernst.html

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Internationalen Paul-Ernst-Symposiums in Berlin statt.

Der Eintritt beträgt 5 Euro, erm. 4 Euro.

Um 20:00 Uhr geht’s los!

Denis Denis Abrahams, geboren 1974 in Wiesbaden, studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Bereits während des Studiums spielte er am Staatstheater Mainz. Weitere Stationen waren u.a. das Staatstheater Wiesbaden, die Oper Frankfurt, Stuttgart und das Theater der Stadt Koblenz. Seit Mitte der Neunziger Jahre tritt Denis Abrahams als Rezitator und Vorleser auf und hat sich seither ein breites Repertoire erarbeitet. Seit 2004 lebt und arbeitet Denis Abrahams als freier Sprecher und DJ in Berlin und hat bereits in zahlreichen Hörspielen mitgewirkt.

Tom Bresemann liest: Birgit Kreipe „Soma“ – Gedichte, S.18 No.2, aus dem Kapitel „In der Hauptstadt ist dieser Strand unbekannt“, Kookbooks, Reihe Lyrik Bd. 49, 2016

Heute Abend sind Sebastian Flaig und Sebastian Fuchs bei uns zu Gast! Sie werden Gedichte von Tomas Tranströmer vortragen.

 

Transtroemer

Sebastian Fuchs ist Sprecher und Vokalartist ohne Pseudonym. 2004-2008 Studium der Sprecherziehung an der staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. 2007-2008 Mitarbeit im Sprecherteam des Südwestrundfunks. 2008-heute Dozent für Sprecherziehung an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. 2011-2012 zusätzlich Gastprofessor an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Seit 2013 Freier Sprecher für Doku, Hörbuch, Werbung, Vokalkunst.

Sebastian Flaig aus Freiburg studierte ethnische Perkussion und Jazzdrumset an der Hochschule für Musik in Leipzig.   Von der orientalischen Musik zum Jazz und experimenteller Musik bis hin zur Alten Musik reicht sein stilistisches Spektrum  in verschiedenen Ensembles wie dem Taner Akyol Trio, Pain Perdu, KalhorFlaig Duo, Susan Weinert, u.a. Sebastian war Mitglied des Bundesjazzorchester und spielte in verschiedenen Tanz- und Theaterproduktionen u.a an der Komischen Oper, am Stadttheater Freiburg, Bauhaus Dessau. Er komponierte die Musik zu Dokumentarfilmen und Theaterstücken und tourte im Iran, Libanon, Syrien und der Türkei.

Der Abend soll Tomas Tranströmer gewidmet sein.

Tomas Tranströmers Gedichte sind Luftspiegelungen, realer als physische Gegebenheiten.  Sie sind Türen zum Hinterzimmer eines scheinbar unscheinbaren Moments. Auf engstem Raum werden aus Kleinigkeiten Ungetüme, aus flüchtigen Beobachtungen Visionen. Sebastian Flaig (Perkussion) und Sebastian Fuchs (Stimme) verleihen den Sprachbildern Tranströmers einen momenthaften Klangkörper. 

Hier ein kleiner Vorgeschmack:Hörbeispiel

20:00 Uhr. Eintritt 5.-/erm- 4.- Euro
Der halbfertige Himmel – musikalische Lesung von Gedichten Tomas Tranströmers
Sebastian Fuchs und Sebastian Flaig

Sonntag, 17.Juli, 20:00 Uhr. Eintritt 5.-/erm- 4.- Euro
Paul Ernst zum 150. Geburtstag – Polymeter
Lesung mit Denis Abrahams und Ralf Gnosa

 

 

Paul Ernsts GFotoedichtsammlung „Polymeter“ stehen in ihrem Erscheinungsjahr 1898 scheinbar isoliert in der zeitgenössischen Lyriklandschaft. Zwar gibt es mehr Querbezüge, als man im ersten Moment annimmt, aber sie stießen in der Kritik auf Unverständnis, Ablehnung, ja, sogar Hohn, soweit sie überhaupt wahrgenommen wurden – einzig Georg Simmel fand lobende Worte. Heute wirken sie zeitgenössischer als manches Andere um 1900.
Zum 150. Geburtstag Ernsts 2016 hat nun der Verlag Reinecke & Voß eine schön gestaltete Neuausgabe der „Polymeter“ erstellt, aus der Denis Abrahams, ausgewiesener Lyrikkenner und -Rezitator lesen wird. Die Moderation übernimmt Ralf Gnosa.

Informationen zu Autor und Text

 

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Internationalen Paul-Ernst-Symposiums in Berlin statt – Gäste sind herzlich willkommen:

weitere Informationen hierzu

 

 

 

Dichterlesung – eine Veranstaltung der Klaus Mann Initiative Berlin

Mittwoch, 17. Februar. 20:00 Uhr. Eintritt 5,-/ erm. 4,- Euro. U6/U7 Mehringdamm, Mehringdamm 61.

Wer heutzutage Gedichte schreibt, kann manchmal als Sonderling gelten. Doch rufen eigentlich Krisen und Abgründe zum Schreiben auf. Der Schriftsteller Klaus Mann verdichtete zeitlebens seine Hoffnungen und Träume in Romanen und Erzählungen. Breiten Raum nahmen dabei auch die Schattenseiten der Seele ein. Der Problematik von Kunst und Leben wollen zwei junge Autoren, Florian Wolf-Roskosch und Rico Kullik, in ihren eigenen Dichtungen nachspüren.

Das Thema des Abends Ich bin, also schreibe ich. Poesie als Nahrung. fragt nach der Notwendigkeit des Schreibens und dem nahezu körperlichen Bedürfnis nach Tagtraum, Flucht und Melancholie. Dabei könnte es sein, dass der Grundkonflikt zwischen Dionysos und Apollon in den Versen an die Oberfläche durchbricht…

DownloadFlorian Wolf-Roskosch wurde 1983 in Berlin geboren. Er studierte Geschichte und Sozialwissenschaften und ist Autor von Gedichten, Prosa und Theaterszenen sowie Vorstandsmitglied der Klaus Mann Initiative Berlin e.V.. Er lebt in Berlin.

 

 

 

rico-kullikRico Kullik wurde 1984 in Berlin geboren. Er studierte Betriebswissenschaften, Literatur und Philosophie. Derzeit ist er Head of Finance & Controling in einem IT-Startup und lebt in Berlin. Er verfasst Gedichte, Kurzgeschichten und Essays. Zur Zeit arbeitet er an einem Romanprojekt.