Archiv: Katharina Deloglu

Sonntag, 14. und 21. Mai 2017, 10:00 bis 17:00 Uhr (Eigenbeitrag 24,-)
Erfolgreich Projektanträge stellen
Workshop

mit Katharina Deloglu

Ob Lesereihe in der Kiezkneipe oder Literaturfestival, ob Autorenkonferenz oder Hörspiellabor – für Berliner Literaturveranstalter*innen gibt es zahlreiche Finanzierungsmöglichkeiten aus öffentlichen Mitteln. Doch welche passt zum geplanten Projekt? Was muss ich bei der Antragstellung unbedingt beachten, was vermeiden? Wie erstelle ich einen realistischen Finanzplan? Was verbirgt sich hinter „Kofinanzierung“, „Fehlbedarf“ und „Eigenleistung“? Wie überhaupt entwickle ich ein Projekt, das meinen persönlichen Kompetenzen entspricht und wo finde ich – wenn nötig – die geeigneten Partner?

Nach einem Überblick über das Spektrum an Finanzierungsmöglichkeiten für Literaturveranstaltungsprojekte (Kommune, Land, Bund) und einer Checkliste formaler Kriterien sehen wir uns den Antrag und seine einzelnen Bestandteile gründlich an. Wir lernen Projektmittel-Ausschreibungen genau zu lesen und zu verstehen und betrachten exemplarisch erfolgreiche geförderte Projekte. Eine Analyse des eigenen Antragsteller-Profils und ein erster Entwurf eines eigenen Projektantrags runden den zweitägigen Workshop ab.

Wer möchte, kann gern einen eigenen Projektentwurf mitbringen.

Anmeldungen bitte bis 10.05.2017 unter weiterbildung@foerderband.org oder 030 28 49 387-0/-27.

Katharina Deloglu studierte Komparatistik, Romanistik und Kunstgeschichte in Mainz, Tours und Madrid und promovierte an der HU Berlin in Neuerer Deutscher Literatur. Bis 2005 war sie als Kultur-Journalistin für u.a. SZ, FR, NZZ, F.A.Z, 3sat Kulturzeit und als freie Mitarbeiterin des Goethe-Instituts Frankfurt tätig. Als Mitgründerin und -betreiberin der Lettrétage ist sie seit 2006 zuständig für die Konzeption und Umsetzung des laufenden Veranstaltungsprogramms sowie die Fördermittelakquise und Leitung verschiedener internationaler Projekte, zuletzt CROWD – CReating Other Ways Of Dissemination und CON_TEXT. Jurytätigkeiten: Autorenstipendien des Berliner Senats 2011, Anna Seghers-Preis 2012.

Der Workshop ist Teil des Programms „Wort.Kunst.Markt“, welches Förderband e.V. in enger Verbindung mit dem „Netzwerk freie Literaturszene Berlin“ für in Berlin lebende freiberuflich arbeitende Autoren, Lektoren und Übersetzer konzipiert hat. Gefördert wird das Programm aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds im Programm „Qualifizierung Kulturwirtschaft“ (KuWiQ) und des Landes Berlin – Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Für die Kofinanzierung ist ein Eigenbetrag von 2,00€/Stunde und Teilnehmenden nötig.

 

 

Im Interview: CON_TEXT

Anna Lange —  20. Januar 2017 — Kommentieren

Kulturjournalist Michael Lösch im Gespräch mit CON_TEXT-Projektleiterin Katharina Deloglu

 

CON_TEXT ist der Programmschwerpunkt der Lettrétage im Jahr 2017 – eine Veranstaltungsreihe, die das Format „Lesung“ neu zu denken und zu thematisieren sucht. Jede CON_TEXT-Veranstaltung wird von einem/r Autor/in und einem/r Künstler/in aus einer anderen Sparte gemeinsam erarbeitet und umgesetzt. Ziel ist, interdisziplinäre Formate vom literarischen Text ausgehend zu entwickeln und dabei die literarische Veranstaltung als ein eigenes künstlerisches Werk zu verstehen.
… so heißt es in der Website zu dem Projekt.

Nun ist es ja durchaus nicht ungewöhnlich, Textinhalte durch Hintergrundmusik zu untermalen, um Dramatik und Emotionalität zu betonen, zu verstärken. Das kennen wir ja auch zunehmend von modernen Theateraufführungen, in denen Musik sehr gezielt und auch gekonnt als emotionaler Botenstoff genutzt wird.  Geht es bei CON_TEXT nun  um den Versuch, einem Text durch Verknüpfung mit anderen sagen wir Kunstformen nicht nur zu untermalen oder anzureichern, sondern daraus etwas ganz Neues, eine  eigene Kunstform zu machen? Ist das die Grundidee, der Anspruch?

Ganz genau. Die Idee ist, die Veranstaltung selbst als Kunstwerk zu verstehen, also als einmaliges und damit auch vergängliches Geschehen. Es entsteht ein Kunstwerk, das nur zum Zeitpunkt seiner „Aufführung“ existiert und daher nicht fixierbar ist. Die Künstler*innen entwickeln ihre Veranstaltung gemeinsam während einer Arbeitswoche vor Ort in der Lettrétage. Damit wird bewusst der künstlerischen Veranstaltungs-Produktion Raum und Zeit gegeben. Auf Hierarchien zwischen den beteiligten Künsten (und Künstlern) wird dabei verzichtet: Der Ausgangspunkt der künsterlerischen Arbeit ist zwar der literarische Text, doch wirken andere Künste gleichberechtigt mit, also gerade nicht als „Anreicherung“ oder „Untermalung“.

Selbstverständliche Veranstaltungsformate und Rollen des Literaturhausbetriebs werden dabei ästhetisch lustvoll in Frage gestellt.
Wie hat man sich so eine lustvolle Infragestellung und performative Neugenese konkret vorzustellen? Worauf könnte sich ein literatur- und kunstinteressierter Mensch so gefasst machen? Worauf sollte er sich einlassen? Könntest Du mal ein Beispielszenario anführen?

Dies kann je nach künstlerischer Herangehensweise wirklich sehr unterschiedlich aussehen. Neben Ansätzen wie Literaturinstallationen, visuellen Umsetzungen von Texten, literarischen Ausstellungen, Performances, Happenings etc. gibt es Elemente der Aleatorik (also nicht-systematisches Vorgehen, das zu unvorhersehbaren, zufallsbedingten Ergebnissen führt) sowie der Zuschauereinbindung, die Verbindung von Produktion und Präsentation, all dies oftmals unter Verwendung neuer Medien und Technologien sowie teilweise eigens geschriebener Software.

Wer es genauer wissen möchte ist vorab zum Werkstatt-Gespräch mit Cia Rinne und Gernot Wieland am Mittwoch, 25. Januar, um 18:00 Uhr eingeladen. Dort werden sie ihre Arbeit in progress vorstellen. Welche Ansätze und Herangehensweise dabei zum Tragen kommen, wird die Autorin und Verlegerin Daniela Seel herausfinden: Sie ist während der Erarbeitungsphase mit den Künstler*innen zum Interview verabredet. Dieses Interview wird im Lettrétagebuch voraussichtlich am kommenden Donnerstag veröffentlicht.

Zehn Veranstaltungen im Jahr 2017 werden von einem/r literarischen Autor/in und einem/r Künstler/in einer anderen Kunstsparte gemeinsam entwickelt und umgesetzt.
Gibt es, was den künstlerischen Teil betrifft, Schwerpunkte? Dominiert Musik? Welche – nennen wir sie – Co-Künstler und welche Co-Künste kommen zum Einsatz?

Ich  habe versucht, möglichst ausgewogen Künstler*innen der verschiedenen Sparten einzuladen: An drei Veranstaltungen sind Musiker*innen beteiligt, an zwei weiteren bildende Künstler*innen, die auch filmisch und performativ arbeiten, außerdem sind zwei Tänzer/Choreographen und eine Schauspielern/Regisseurin eingeladen.

Gibt es da oder hat es schon vergleichbare Vorstöße in diese Richtung gegeben oder wird mit „CON_TEXT“ da künstlerisches Neuland betreten?

Die Frage nach neuen Formaten der Literaturveranstaltung bewegt uns schon seit geraumer Zeit. Im Winter 2013/14 und 2014/15 haben wir an jeweils acht bis zehn Abenden Künstler*innen, Autor*innen und Literaturveranstalter*innen aus Berlin eingeladen, interdisziplinäre Formate zu entwickeln. Im Mai/Juni 2014 haben wir diese Frage auf internationaler Ebene weiterverfolgt und durch eine europaweite Ausschreibung Künstler*innen aufgefordert, Konzepte einzureichen. Von den über hundert Ideen aus über 35 Ländern konnten wir am Ende ungefähr 25 zur Präsentation während des Festivals SOUNDOUT einladen. Das Programmheft des SOUNDOUT-Festivals zeigt, wie kreativ und vielfältig die Ansätze sind. Gerade durch SOUNDOUT habe ich den Eindruck gewonnen, dass Künstler in der ganzen Welt sich mit der Frage nach neuen Formaten der literarischen Präsentation beschäftigen, dass ihnen aber leider zu selten eine Bühne geboten wird, um ihre Arbeiten zu zeigen. Positive Gegenbeispiele sind das SARDAM-Literaturfestival für neue Veranstaltungsformate in Zypern, auch Einzelveranstaltungen des poesiefestivals in Berlin thematisieren neue Veranstaltungskonzepte. Letztens erst las ich etwas von einer Veranstaltungsreihe irgendwo in den Alpen auf der Alm, die sich dem Thema widmet. Ich wünsche mir, dass CON_TEXT neben dem Publikumsbezug auch Künstler*innen miteinander ins Gespräch über neue Veranstaltungskonzepte bringt und sie mehr voneinander erfahren.

Worum geht es in der Auftaktveranstaltung am 27.1.? Was erwartet den für Literatur und Kunstperformance Aufgeschlossenen da?

Die Frage ist sehr berechtigt, jedoch schwer zu beantworten, weil wir den Künstler*innen bewusst den Freiraum geben wollen, binnen einer Arbeitswoche vor Ort ihre Veranstaltung auszuarbeiten, d.h. eine Woche vor der Veranstaltung ist das meiste noch ungewiss. Allerdings waren Cia Rinne und Gernot Wieland, die die Auftaktveranstaltung gestalten, so freundlich, schon einen Einblick in das zu geben woran sie arbeiten. Sie schreiben: „Wir arbeiten an einer Lesung/Lecture Performance, die durch gemeinsame Inhalte verwoben wird und Kristalle und Psychiatrien, Träume und Kartoffeldrucke von Tieren, Erinnerungen an unsere Kindheit, ‚J´accuse‘ und merkwürdige Diagramme beinhaltet.“ – Ich bin gespannt!

 

BERUF LITERATUR – Von und mit Literatur leben
Erster Berliner Branchentreff Literatur vom 2. bis zum 4. Dezember 2016

Workshops, Diskussionsrunden, Beratungsangebote und Vorträge von und für Freiberufler*innen der Literaturbranche

Freitag, 02.12.2016
20:00 Uhr Eröffnung des Ersten Branchentreffs Literatur
Mit Moritz Malsch (Begrüßungsworte), Birgit Kreipe (Lesung), Forde/Spallati/Mingarelli (Jazz-Trio, Klavier/Bass/Schlagzeug) & Networking

Samstag, 03.12.2016
10:00-11:00 Uhr | Networking-Kaffee
11:00-13:00 Uhr | Panel  1: Where are we now? Stand der Dinge in der freien Literaturszene, Networking, Lobbying, Vorstellung Verbände
Mit: Britta Jürgs (AvivA Verlag), Aurélie Maurin (freie Übersetzerin und Kuratorin), Laura Seifert (Kulturförderpunkt Berlin), Eric Schumacher (Netzwerk freie Literaturszene Berlin e. V.), Michael-André Werner (freier Autor) und Andreas Schmiedecker (Moderation)
13:00-14:00 Uhr | Mittagspause
14:00-15:30 Uhr | Impulsworkshop 1: Projektmittelakquise mit Katharina Deloglu
16:00-17:30 Uhr | Impulsworkshop 2: Preisgestaltung, Angebotsstellung, Kundeakquise mit Jörg-Peter Riekert
18:00-19:30 Uhr | Impulsworkshop 3: Marktpositionierung, Profilschärfung und Kooperationen mit Andrea Margitics
20:00-21:30 Uhr | Impulsworkshop (Neu): VG Wort mit Henry Steinhau

Einzelberatungen: 14:00-20:00 Uhr (Anmeldung vor Ort)

Sonntag, 04.12.2016
10:00-11:00 Uhr | Networking-Kaffee
11:00-13:00 Uhr | Panel  2: Digitalisierung und neue Berufsbilder
Mit: Volker Oppmann (log.os GmbH), Ines Zimzinski (DieHöragenten) und Falko Löffler (freier Game writer, Übersetzer), Andreas Wang (Journalist und Juror Sachbücher des Monats NDR Kultur/SZ), Andreas Schmiedecker (Moderation)
13:00-14:00 Uhr | Mittagspause
14:00-15:30 Uhr | Impulsworkshop 4: Stipendien mit Daniela Seel
16:00-17:30 Uhr | Impulsworkshop 5: Selfpublishing und Crowdfunding mit Ines Zimzinski
18:00-19:30 Uhr | Impulsworkshop 6: KSK, Haftungs- und Versicherungsfragen mit Alexander Schwarz
20:00-21:30 Uhr | Ich beziehe meine Weltsicht aus zweiter Hand. Live Action Lecture von Nazis & Goldmund. Mit: Jörg Albrecht, Thomas Arzt, Sandra Gugic, Thomas Köck und Gerhild Steinbuch.

Einzelberatungen: 14:00-18:00 Uhr (Anmeldung vor Ort)

Die Teilnahme am gesamten Veranstaltungsangebot ist kostenlos.
Die Teilnahme an den Impulsworkshops ist begrenzt, bitte melden Sie sich hier an!
Barrierefreier Zugang zu allen Räumlichkeiten.

www.literaturszene.berlin

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INTRE:FACE – Die Konferenz vom 6. und 7. Februar in Bildern

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Litaffin im Gespräch mit Katharina Deloglu (CROWD)

Die CROWD (CReating Other Ways of Dissemination) ist ein unabhängiges Literaturnetzwerk der freien europäischen Szene und wurde von vier europäischen Partnern gegründet: Lettrétage (Deutschland), Forum Stadtpark (Österreich), Nuoren Voiman Liitto (Finnland) und IDEOGRAMMA (Zypern). Katharina Deloglu vom Literaturhaus Lettrétage erzählt im Interview, was es mit der CROWD auf sich hat und  welche Projekte gerade in Planung sind.

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Wie kamt ihr auf die Idee, die CROWD zu gründen? Fehlt es der freien europäischen Literaturszene an Netzwerken?

Es gibt durchaus Netzwerke, diese spielen sich allerdings auf einer institutionalisierten Ebene ab – beispielsweise HALMA, ein Netzwerk für Literaturhäuser. Auch auf regionaler und nationaler Ebene existieren selbstverständlich jede Menge Netzwerke informeller Art, für die es aber noch keinen administrativen Rahmen gibt. In der Lettrétage arbeiten wir seit fast zehn Jahren mit Autoren, Übersetzern und Veranstaltern zusammen.

Das ist ja im Grunde genommen wie ein personengebundenes Netzwerk, was auf einer Grassroot-Ebene funktioniert. Aus dieser Perspektive erschien es uns dann sinnvoll, mit der CROWD ein Werkzeug für analoge als auch digitale Begegnungen zu schaffen. Das ist aber erst der Startschuss für ein langfristig wachsendes Netzwerk, das weit über die in den nächsten zwei Jahren geplanten Projekte hinausgeht.

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Das Lettrétage-Projekt 2014: „¿Comment! Lesen ist schreiben ist lesen“

Literatur ist ein Kommentar zur Welt, indem sie Realitäten erzeugt. Literaturvermittlung ist der Schlüssel zu diesen Lebenswelten. In einer Gesellschaft im Wandel muss sie sich immer wieder hinterfragen, um lebendig zu bleiben. Die sprichwörtliche ‚Wasserglas-Lesung‘ mit dem Autor auf dem Podium und den Zuhörern im Publikum zieht räumliche Grenzen und setzt eine (Gesprächs-)Hierarchie voraus: Autor, Moderator, Publikum haben fest zugewiesene Rollen. Der Autor wird als Autorität zur Erklärung seines Textes herangezogen, seine Interpretationshoheit gilt zumeist als unstrittig. Der Lesungsbesucher bleibt dabei in der Regel passiver Zuhörer in einer räumlichen Frontalsituation. Konventionalisierte Abläufe und Rollen lassen das konkrete Geschehen der literarischen Lesung absehbar werden. Doch gerade produktive Störungen provozieren Momente persönlicher Auseinandersetzung, in denen Literatur zu wirken beginnt.

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Projektteam bei der Arbeit (Christian, Peter, Katharina)

Wie kann eine solche lebendige Literaturvermittlung heute konkret aussehen? Welche Bilder können entstehen, die die ästhetische Faszination am Gegenstand Literatur vermitteln? Welche Potentiale in der öffentlichkeitswirksamen Außendarstellung von Literatur können dadurch erschlossen werden? Und wie kann in der Kulturmetropole Berlin eine solche lebendige Literaturvermittlung zugleich integrativ wirken, wenn sie auch junge Leser für die Literatur gewinnen und schon im Schüleralter als mündige Akteure in das vielfältige und internationale Kultur-Leben der Stadt integrieren will? weiterlesen…

Judith Keller: Literatur

Der Junge kam herein und setzte sich an den Tisch. Es gab sein Lieblingsessen, aber er sprach kein Wort. Plötzlich, nachdem er sich langsam eine Pommes in den Mund geschoben hatte, begann er zu weinen. Als ihm seine Mutter über den Kopf strich, verdeckte er sein Gesicht mit seinen Armen und schluchzte. Sie war keine Mutter, die viele Fragen stellte, wir aber wissen, dass er um Winnetou trauerte, der auf Seite 474 starb.

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Zu Judith Keller.

Heute Abend außerdem dabei: Matthias Amann, Regina Dürig, Sven-Åke Johansson, Martin Lechner und Mathias Traxler.

Kurze Texte – sind kurz; doch warum vom Kontrast zu „längeren“ Genres ausgehen? Wie steht es mit der Sicht des Gedichts? Was, wenn ein Prosagedicht sich verdichteter fügt als so mancher Text mit Versstruktur? Wenn im Prosastück die Syntax verwirbelt? Die Länge eines Textes wird es nicht sein, die über seine tiefere Neigung entscheidet, zur Prosa oder Poesie. Die Texte dieses Abends, Mischwesen aus Essay und Situation, sich selbst verschlingende Narration, verschlungene Szenen und realistisch gezeichnete Skizzen, Zooms oder Miniaturen, Textgymnastik und -jazz ergeben genügend Spezies für sich, um ein Terrarium zu besiedeln, dem noch die Schilder fehlen.

In Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Am Mariendorfer Damm im Rahmen von „Stadt, Land, Buch 2013“. Unterstützt von Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung.

Autorenarchiv Susanne Schleyer & Michael J.Stephan

Nach letzten Handgriffen freuen sich Moritz, Tom und Katharina auf Euch und Sie, und zwar: Und wie!

Wir sehen uns im Mehringamm 61, morgen, Samstag, den 31.8.2013, ab 20 Uhr. Hier das Programm:

Dr. Konrad Schmidt-Werthern, Abteilungsleiter in der Kulturverwaltung des Berliner Senats (Grußwort)
Simone Kornappel, Peter Dietze (Lesung)
Denis Abrahams (Lesung)
Andrea Mozatto, Mahmoud Fayoumi und Mohsen Miri (Live-Musik)
DJ EINHITWUNDER – Hits til open end!

Bis denne!