Archiv: Kookbooks

Mathias Traxler: „Inszenierte Wut_2“, Unterhaltungsessays, S.9, Kookboks 2016

Tom Bresemann liest: Birgit Kreipe „Soma“ – Gedichte, S.18 No.2, aus dem Kapitel „In der Hauptstadt ist dieser Strand unbekannt“, Kookbooks, Reihe Lyrik Bd. 49, 2016

Heute Abend um 20:00h in der Lettrétage mit:

Yevgeniy Breyger: flüchtige monde. Gedichte
Martina Hefter: Ungeheuer. Stücke. Gedichte
Dagmara Kraus: das vogelmot schlich mit geknickter schnute. Gedichte
Mathias Traxler: Unterhaltungsessays

 

Breyger neuYevgeniy Breyger wurde 1989 in der Ukraine geboren. Er studierte Literarisches Schreiben in Hildesheim und am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2011 gewann er den Selma Meerbaum-Eisinger Literaturpreis, 2012 war er Finalist beim 20. Open Mike in Berlin. Seine Gedichte wurden in Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht. Yevgeniy Breyger lebt in Frankfurt am Main. flüchtige monde ist sein erster Einzelband.


HefterMartina Hefter, geboren 1965 in Pfronten/Allgäu, lebt als Dichterin und Performancekünstlerin in Leipzig. Sie veröffentlichte die Gedichtbände Nach den Diskotheken, kookbooks 2010, Vom Gehen und Stehen. Ein Handbuch, kookbooks 2013, und zuletzt den Essay Tanzen, Verlagshaus Berlin 2014. Ihre jüngsten performativen Arbeiten waren Two Minutes To Tomorrow, gemeinsam mit der Künstlergruppe Bewegungsschreiber in Leipzig, sowie Writing Ghosts, eine performative Installation innerhalb des Projekts Step-Text am Literarischen Colloquium Berlin, beide 2015. Seit 2015 ist sie Mitglied der Leipziger Performancegruppe Kollektiv ♠ 7. Für ihre Arbeiten wurde sie unter anderem mit dem Hermann-Lenz-Stipendium 2005, dem Lyrikpreis Meran 2008 und einem Stipendium der Kulturstiftung Sachsen 2013 ausgezeichnet.

 

KrausDagmara Kraus, geboren 1981 in Wrocław, lebt als Lyrikerin und Übersetzerin in Carpentras und Berlin. Sie veröffentlichte die Einzelbände kummerang. Gedichte, kookbooks 2012 und kleine grammaturgie, Urs Engeler/roughbooks 2013 sowie als Übersetzerin von Miron Białoszewski Wir Seesterne, Reinecke & Voss 2012 und Geheimes Tagebuch, Edition Fototapeta 2014. Dagmara Kraus erhielt den GWK-Förderpreis für Literatur 2010, ein Stipendium des Berliner Senats 2011, ein Stipendium des Künstlerhauses Edenkoben 2014 und den Karl-Sczuka-Förderpreis 2015.

 

TraxlerMathias Traxler, geboren 1973 in Basel, lebt als Schriftsteller und Übersetzer in Berlin. Unterhaltungsessays ist sein zweiter Einzelband nach You’re welcome, kookbooks 2011. www.traxlerm.net

 

 

 

 

Eintritt 5,- /erm. 4,- Euro.

Ungeheure Vogelmots – kooksbooks feiert Berliner Buchpremiere

Yevgeniy Breyger: flüchtige monde. Gedichte
Martina Hefter: Ungeheuer. Stücke. Gedichte
Dagmara Kraus: das vogelmot schlich mit geknickter schnute. Gedichte
Mathias Traxler: Unterhaltungsessays

 

Breyger neuYevgeniy Breyger wurde 1989 in der Ukraine geboren. Er studierte Literarisches Schreiben in Hildesheim und am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2011 gewann er den Selma Meerbaum-Eisinger Literaturpreis, 2012 war er Finalist beim 20. Open Mike in Berlin. Seine Gedichte wurden in Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht. Yevgeniy Breyger lebt in Frankfurt am Main. flüchtige monde ist sein erster Einzelband.


HefterMartina Hefter, geboren 1965 in Pfronten/Allgäu, lebt als Dichterin und Performancekünstlerin in Leipzig. Sie veröffentlichte die Gedichtbände Nach den Diskotheken, kookbooks 2010, Vom Gehen und Stehen. Ein Handbuch, kookbooks 2013, und zuletzt den Essay Tanzen, Verlagshaus Berlin 2014. Ihre jüngsten performativen Arbeiten waren Two Minutes To Tomorrow, gemeinsam mit der Künstlergruppe Bewegungsschreiber in Leipzig, sowie Writing Ghosts, eine performative Installation innerhalb des Projekts Step-Text am Literarischen Colloquium Berlin, beide 2015. Seit 2015 ist sie Mitglied der Leipziger Performancegruppe Kollektiv ♠ 7. Für ihre Arbeiten wurde sie unter anderem mit dem Hermann-Lenz-Stipendium 2005, dem Lyrikpreis Meran 2008 und einem Stipendium der Kulturstiftung Sachsen 2013 ausgezeichnet.

 

KrausDagmara Kraus, geboren 1981 in Wrocław, lebt als Lyrikerin und Übersetzerin in Carpentras und Berlin. Sie veröffentlichte die Einzelbände kummerang. Gedichte, kookbooks 2012 und kleine grammaturgie, Urs Engeler/roughbooks 2013 sowie als Übersetzerin von Miron Białoszewski Wir Seesterne, Reinecke & Voss 2012 und Geheimes Tagebuch, Edition Fototapeta 2014. Dagmara Kraus erhielt den GWK-Förderpreis für Literatur 2010, ein Stipendium des Berliner Senats 2011, ein Stipendium des Künstlerhauses Edenkoben 2014 und den Karl-Sczuka-Förderpreis 2015.

 

TraxlerMathias Traxler, geboren 1973 in Basel, lebt als Schriftsteller und Übersetzer in Berlin. Unterhaltungsessays ist sein zweiter Einzelband nach You’re welcome, kookbooks 2011. www.traxlerm.net

 

 

 

 

Um 20:00h in der Lettrétage. Eintritt 5,- /erm. 4,- Euro.

Zitat der Woche

Larissa —  15. Februar 2016 — Kommentieren

Wir sitzen um den Tisch.

Vor uns ausgebreitet liegt

das Bodenlose. Der Tisch

ist weg. Wir müssen gehen.

Augenkanten. Schüsseln.

 

Aus: Mathias Traxler: Garderobenmarken. In: You’re Welcome. Kookbooks Reihe Lyrik 2011.

„Ich glaube, es ist das allergrößte Klischee zu behaupten es gäbe DIE deutsche Sprache. Die Grammatik ist eine totale Abstraktion. Es wäre irreführend zu sagen es gäbe richtiges oder falsches Deutsch. Sprache ist etwas Individuelles innerhalb des eigenen Körpers und existiert nur, wenn sie in einen anderen Körper hineingeht. Sprache ist ein Austausch zwischen Autor, Text und Leser. Die Idee vom richtigen Deutsch ist eine falsche Idee. Die Sprache, die ich habe, ist die Summe all meiner Erfahrungen. Und die unterscheiden sich von den Erfahrungen jedes anderen. Sprache ist demnach nichts Abstraktes. Es gibt keine überindividuelle Grammatik. Gerade vor dem interkulturellen  Hintergrund ist es wichtig, das zu realisieren.“

Daniela Seel

in FERNSPRECHENDE

#CROWD @CROWD

Tom Bresemanns Gedichte bieten eine brüchige, oft ironische Sicht auf die Makel und Schönheiten der Zeit, auf Berlin, auf Stadt, auf Land – und sie tun dies auf engagierte Weise. Der Zorn, die Lakonie und Ironie sind nicht Zeichen eines abgeklärten, gleichgültigen Schreibenden, sondern zeigen immer wieder aufs Neue, dass es wert ist, genau hinzusehen, die Klischees zu betrachten und als solche zu erkennen. Tom Bresemann schreibt abseits der Berliner Großstadtromantik, und damit ensteht eine neue, selten klare Sicht auf die Gegenwart und ihre vielstimmige Hyperaktivität. (Quelle: luxbooks)

Der neue Gedichtband erscheint diesen Oktober im luxbooks-Verlag. Online bleiben und nichts verpassen!

 

Jedes Jahr aufs Neue sorgen die Nominierungen des Deutschen Buchpreises für Debatten im Literaturbetrieb. Seit 2009 wird neben dem Deutschen Buchpreis auch die Hotlist ausgerufen, die den unabhängigen Verlagen eine Plattform bieten soll. Letztendlich geht es bei allen Diskussionen jedoch darum, wie Literatur einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden kann.

Florian Kessler führte zu diesem Thema ein Streitgespräch mit Daniela Seel von kookbooks und Axel von Ernst vom Lilienfeld Verlag. Auf die Frage hin, wer heutzutage gelungene Vermittlungsideen hätte, antwortete die Verlegerin:

„Ich bin großer Fan des Literaturhauses Lettrétage in Berlin, dessen Projekte – etwa das internationale Festival SOUNDOUT! New Ways of Presenting Literature im Frühjahr oder aktuell ¿Comment! Lesen ist schreiben ist lesen – immer wieder begeisternd und wegweisend sind. […]“Logo Hotlist 2014.1091612.png.1091615

So etwas hören (oder lesen) wir natürlich gerne. Weiter so! Das ganze Interview gibt’s auf Perlentaucher.

Leipzig ist überall bei Tag und Nacht – Sichtungen von Jan Skudlarek.

20140314 039 weiterlesen…

Freitag, 28. Februar 2014, 20:00 Uhr, Eintritt frei!

literaturlabor in der Lettrétage, gefördert vom Berliner Senat

Vor einem Jahr, im Januar/Februar 2013 gründete Nikola Richter den Berliner Digitalverlag mikrotext. Das erste Programm, mit einem Essay von Alexander Kluge und den Statusmeldungen des syrischen Autors Aboud Saeed, fand schnell Aufmerksamkeit. Seitdem erscheinen vierteljährlich zwei Ebooks zu einem gemeinsamen Thema, zwischendurch die Spontanproduktionen namens „shots“. „Zeitgeist für 2,99“, „Ebooks zum Kaffeepreis“ bezeichnete Holger Heimann (Börsenblatt) die Verlagsstrategie.

Wer und was noch so dahinter steckt, erzählen die Verlegerin Nikola Richter und ihre Verlagskollegin Andrea Nienhaus (Cover, Printdesign, Kommunikationsberatung) bei der mikrotext-Geburtstagsfeier natürlich anhand einer Facebookshow.

Dazu bringen mikrotext-Autorinnen und Autoren Texte und andere Kulturgüter mit: Jan Kuhlbrodt liest etwa per Skype aus einem Essay zur Literaturgeschichte des 20. Jahrhunderts, an dem er gerade arbeitet, von Thomas Palzer gibt es Kostproben seines Spam Poetry-Hörspiels, Aboud Saeed erklärt, unterstützt von Sandra Hetzl, wie er zusammen mit seinem syrischen Autorfreund Lukman Derky über Facebookfotos das Literaturverständnis revolutionieren will (vielleicht aber auch etwas ganz anderes), Sarah Khan zeigt Horror. Auftreten werden aber auch Sebastian Christ, Isabel Fargo Cole, Chloe Zeegen. Und vielleicht gibts noch einen Überraschungsgast aus dem Frühjahrsprogramm 2014.

Danach Tanzen mit Musik von DJ Koalblao und DJ Andrea.

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