Archiv: Lettrétage

Am 14.09. um 20 Uhr liest Patricia Hempel aus ihrem Debütroman Metrofolklore.

Wer also keine Lust hat, den Roman alleine für sich zu lesen, sondern in guter Gesellschaft und mit dem ein oder anderen Cocktail, der ist herzlich eingeladen, am Donnerstag in die Lettrétage zu kommen und Patricia Hempels Stimme zu lauschen sowie dem Minnesang. Und wer sich überhaupt nicht gedulden kann, der kann sich vorab schon mal den Buchtrailer anschauen, um sich auf den Roman einzustimmen.

 

Veranstaltungshinweis:

Donnerstag, 14. September 2017, 20:00 Uhr (Eintritt frei)
METROFOLKLORE
Patricia Hempel liest aus ihrem Romandebüt

Wiener Literatur-Edition FZA
Publikationen aus dem aktuellen Verlagsprogramm
Die Wiener Literatur-Edition FZA aus Wien ist zum wiederholten Mal in der Lettrétage zu Gast und stellt Publikationen aus dem aktuellen Verlagsprogramm vor. Mit Texten von Mareen Bruns, Katja Schraml und Orla Wolf sorgen gleich drei Berliner Autorinnen für ein Heimspiel. Sebastian Hage-Packhäuser aus Paderborn bereichert das vielfältige Programm mit lyrischen Kontrasten. Mareen Bruns ist Hautpreisträgerin des Wiener Werkstattpreises 2017 und erhält den Preis gleich in Berlin verliehen. Orla Wolf stellt ihren neuen Lyrikband „Temporäre Zone“ vor. Katja Schraml und Sebastian Hage-Packhäuser lesen eigene Texte aus „Freie Räume“, der brandneuen Anthologie zum Wiener Werkstattpreis 2017. Peter Schaden, Verleger und Herausgeber der Edition FZA, präsentiert die neue Kulturzeitschrift „FLUCH’T’RAUM“.

Mareen Bruns Geboren 1989 in Bremen, absolvierte einen M.A. in Deutsche Gegenwartsliteratur an der Universität Göteborg; Lyrikerin und Übersetzerin für schwedische Literatur, 2015 war sie Stipendiatin der Bayrischen Akademie des Schreibens für das Lyrikseminar 2014 Stipendiatin des Bayrischen Kunstsommers für die Meisterklasse Lyrik, sie lebt in Berlin, Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften.

Sebastian Hage-Packhäuser ( : Jahrgang 1981 – ) / ( : nach der Geburt – / : langwieriger Spracherwerb – / ( : dann Studium der Mathematik – / ( : im Anschluss – / : Promotion – )) / : naturgemäße Alterung – / ( : bei täglichem Gebrauch von Sprache – ) / : & trotz Textarbeit auf engem Raum – / ( : Lyrik – ) / : erste Anzeichen von Zersetzung – / ( : Auflösung inbegriffen – / ( : work in progress – Als Einzelveröffentlichungen sind seine Gedichte bereits in diversen Literaturzeitschriften und Anthologien erschienen. Verschiedene Auszeichnungen und Literaturpreise dokumentieren die sprachlichen Entwicklungen der vergangenen Jahre.

Katja Schraml Geboren 1977 in Bayern, Studium der Neueren deutschen Literatur, Sprachwissenschaft und Soziologie in Würzburg, lebt in Berlin. 2015 erschien ihr Debütroman „Josef der Schnitzer Stumpf“ im KUUUK-Verlag. Gewinnerin beim BR Hörspielmanuskript- und Ideen-Wettbewerb Public Workshop 2016. Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften (u.a. Wiener Werkstattpreis 2016, Karussell, keine!delikatessen, Am Erker, mosaik).

Orla Wolf Geboren 1971 in Düsseldorf, lebt als Autorin, Filmemacherin und Künstlerin in Berlin. Werke (Auswahl): Unter Insekten, Kurzprosa, Edition Hammer + Veilchen, Hamburg, 2016. Schwebende Architekturen, Gedichte & Fotografien, edition fza, Wien, 2015. Last Statement, Kurzfilm (30 min), Deutschland | USA | Kanada, 2013. Protokoll eines Nachtfalters, Gedichte, fixpoetry, Hamburg, 2010. Transit, Kurzfilm (20 min), Deutschland, 2008. entkernt, Theaterstück, UA: Theater unterm Dach, Berlin, 2008. Todesarten, Kurzfilm (13 min), Deutschland, 2007.

Dienstag, 07. November, 20:00 Uhr (Eintritt 5,- / erm. 4,-)
Versehentliche Asymmetrien
Lesung und Gespräch der Berliner Autor*innen Esther Becker, Sebastian Janata, Mariola Grzyb und Magdalene Schrefel. Moderation: Dr. Tomasz Stompor

Vier Berliner Autor*innen erzählen von küssenden Walen, Bikinis als Seeschlangen, tätowierten Armen, mutigem Handeln, zu optimierenden Körpern und zu ändernden Hosen.

Esther Becker liest aus ihrem entstehenden Körperroman Frauen und Behinderte (Arbeitstitel). Der Körper der Icherzählerin macht, was er will – nicht was er soll: Die Augen sehen nicht gut und stehen zu eng für eine Filmkarriere, die bikiniunfähige Brust vereitelt das Schwimmabzeichen, die Pubertät lässt den schlanken Kinderkörper zu einem unverschämt fetten, faulen, ungewaschenen Ding werden. Der Körper wird im wörtlichen Sinn zu einer Angriffsfläche, die es zu optimieren bzw. minimieren gilt.

Sebastian Janata liest aus seinem entstehenden Roman die ambassadorin (Arbeitstitel), der in Berlin und Wien spielt, auf Beerdigungen und Familienessen, in Kneipen und der Änderungsschneiderei von Tessa.

Mariola Grzyb liest Gedichte aus ihrem entstehenden Lyrikband Versehentliche Asymmetrien (Arbeitstitel). Haltungen, Räume und Lücken werden erkundet und ausgebreitet, erleben Ortswechsel. Das Gedicht, ein gelenkiges Gebilde, das auch im Außen bewegt werden will.

Bold, Never Regular ist der Titel der szenischen Erzählung von Magdalene Schrefel, nach der Tätowierung auf dem Arm einer Kollegin der Sicherheitsfachkraft, die im Zentrum der Erzählung steht. Im Interview mit einer Radioreporterin rekonstruiert sie die Ereignisse des Tages, an dem sie eben so gehandelt hat: mutig und nicht einfach nur regelgerecht.

Esther Becker ist Dramatikerin, Erzählerin und Performerin. Sie absolvierte den Masterstudiengang Scenic Arts Practice an der Hochschule der Künste Bern und studierte Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut Biel und am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Ihre Theatertexte werden vom Verlag Felix Bloch Erben vertreten.

Sebastian Janata arbeitet als Musiker und Autor in Berlin. Seit 2006 ist er Mitglied bei der Gruppe Ja, Panik. Nach fünf erfolgreichen Studioalben (Coverstorys unter anderen im Musikexpress, Spex, Falter) veröffentlichte die Gruppe 2016 das im Kollektiv geschriebene Buch FUTUR II, welches sich auf unkonventionelle Weise mit der eigenen Bandhistorie auseinandersetzt.

Mariola Grzyb wurde in Zbrosławice geboren und lebt nach Stationen in Minden und Bielefeld seit 2008 in Berlin. Nach langjähriger Tätigkeit als Lehrerin, Tänzerin und Choreographin arbeitet sie seit einigen Jahren als Autorin und Musikerin.

Magdalena Schrefel ist geboren und aufgewachsen in Wien. Nach längeren Arbeitsaufenthalten in Vukovar und Göteborg studierte sie Europäische Ethnologie/Volkskunde an der Universität Wien sowie am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Sie schreibt Prosa und szenische Texte und lebt in Berlin.

Die im Video arrangierten Gedichte sind aus maren kames „halb taube halb pfau“ vom Secession Verlag und Rafael Cadenas Text „Traducción al alemán por“ in der Zeitschrift alba 10 – lateinamerika lesen; entnommen.

Die Umsetzung entstand lediglich in der Regie der beteiligten Lettrétage Mitarbeiterinnen (N.K. & S.B.) und ist nicht in Kooperation mit Maren Kames und oder Rafael Cadenas entwickelt worden.

 

Freitag, 08. September 2017, 20:00 Uhr (Eintritt frei, Spenden erbeten)
Es liest Alexander Skidan
Im Gespräch mit Tillmann Severin

Der Lyriker, Essayist, Kritiker und Übersetzer Alexander Skidan gehört zu den wichtigsten Stimmen der zeitgenössischen russischen Kulturszene. Für Kulturwissenschaftler Michail Jampolski ist Skidan „eine einzigartige Erscheinung in der zeitgenössischen russischen Literatur. Er vereint die Rationalität eines scharfsinnigen Analytikers und unparteiischen Kritikers mit einem feinen Gespür für das Poetische.“ Seine Prosa und Lyrik wurde mit den bedeutendsten russischen Literaturpreisen ausgezeichnet, so auch dem Andrei-Bely-Preis. Seine Gedichtbände wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Autor Norbert Niemann schreibt: „Skidans Lyrik versteht sich als Kommentar zur postsowjetischen Wirklichkeit […] Er beobachtet einen gesellschaftlichen Prozess zunehmender sozialer und ideologischer Verwerfungen, bei dem sich alte und neue politische und religiöse Systeme vermischen, ineinander schieben, verkeilen. […] Was Alexander Skidan interessiert, ist die ‚linguistische spur des realen‘.“ In der Lettrétage spricht der LCB-Stipendiat mit Schriftsteller und Übersetzer Tillmann Severin und liest aus seinem Werk. Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Russisch mit Verdolmetschung statt.

Alexander Skidan geboren 1965 in Leningrad, lebt derzeit in St. Petersburg, Russland.

Dienstag, 12. September 2017, 19:00 Uhr (Eintritt frei)
Wir sind die Neuen
Mit Ilona Beier, Doris Lautenbach, Astrid Müller und Katja Mischke

 

Der Freie Deutsche Autorenverband Berlin e.V. (FDA), dessen Mitglieder in den verschiedensten Bereichen schreiben, vertritt durch Lesungen, Kongresse, Workshops, Fachvorträge und Anthologien die Interessen von Schreibenden. Im Mittelpunkt der Vereinsarbeit stehen die Literatur und der Prozess des Schreibens. Regelmäßig veranstaltet der FDA Begrüßungslesungen für die neu in den Verein aufgenommenen Mitglieder. Unter der Moderation von Stephanie Mattner gestalten die vier Autorinnen Ilona Beier, Doris Lautenbach, Astrid Müller und Katja Mischke die Debütlesung.

Ilona Beier ist gebürtige Thüringerin, wuchs im Saarland auf und hat in Berlin Familie und Heimat gefunden. 2011 folgte sie dem Aufruf des Wettbewerbs „Berlin schreibt“. Unter der Leitung von Lyriker und Literaturwissenschaftler Michael Speier, entstand ein literarischer Spaziergang durch den Bezirk Spandau. Einer von zwölf Beiträgen der Stadt, zusammengefasst im Buch „DAS GROSSE BERLIN GEDICHT“. Es ist im Handel erhältlich. Die Freude zu schreiben blieb. Menschen und ihre Geschichten sind ihr Thema. Ilona Beier schreibt Kurzgeschichten, Essays und Lyrik.

 

Doris Lautenbach (geboren in Berlin) ist Autorin und Hörbuchsprecherin. Nach der Geburt ihrer Tochter absolvierte sie eine Ausbildung zur Sprecherin und gründete Vorlesegruppen für Kinder. Ihre Geschichten sind in mehreren Anthologien veröffentlicht. Doris Lautenbach tritt regelmäßig auf Lesebühnen und Literaturveranstaltungen auf. Außerdem schreibt sie auf ihrem Blog über Kunst und Kultur in Berlin. Ihre beiden Hörbücher „Berlin skurril“ und „Berlin skurril 2“ waren 2016 in der Kategorie ‚Bestes Hörbuch‘ nominiert. 2017 erschien ihr Buch „Wünsch dir was, aber pass auf!“ im Stuttgarter Storyhouse Verlag. Sie lebt mit ihrer Familie, zu der auch ein Riesenschnauzer gehört, in Berlin.

 

Astrid Müller ist 1968 in Schleswig-Holstein geboren und lebt seit 1988 in Berlin. Sie entwickelt beständig neue Interessen, ist Dekorateurin, Sozialpädagogin und Gesundheitswissenschaftlerin und verwirklicht sich auch als freischaffende Keramikerin. Immer wieder ist sie unterwegs – allein und auf eigene Faust, meistens in Südostasien. Zunächst kam sie dort mit Yoga in Berührung, später dann mit Meditation. „Erleuchtung für Zweifler. Eine spirituelle Reise nach Thailand, Laos und Kambodscha“ ist ihr erstes Buch.

 

 

Katja Mischke, 1975 geboren, arbeitet als selbstständige Medienproduzentin und Publizistin. Sie beschreibt ihre Welt in Geschichten, Gedichten, Zeichnungen, Fotos und Filmen. Bereits Ende der 90er verschlug es sie in die Medien, sie wurde ein Teil des Berliner Künstlerkollektivs mobtik und leitete bis zu ihrer Selbstständigkeit das Programm eines internationalen TV Senders.

 

 

Samstag, 07. Oktober 2017, 20:00 Uhr (Eintritt frei)
CON_TEXT X: Alternative Fiction
Mit Elisa Müller und Gerhild Steinbuch

„We are not a democracy!“ (Donald Trump)

Wie werden Geschichten geschrieben – am Schreibtisch der Autorin, im Sprechen der Performerin, im Kopf der Rezipienten oder im Zwischenraum zwischen zwei Menschen, von denen er eine erzählt und der andere zuhört – oder hört, was er hören will?
Wie wird Geschichte geschrieben – an den Schreibtischen der Mächtigen, der Ohnmächtigen, in Zeitungen – oder doch eher in Kommentarspalten und OnlineForen? Wer entscheidet in Zeiten von „fake news“ auf der einen und „fake media“ auf der anderen Seite, welche Art der Geschichtsschreibung gehört wird – bzw. überhaupt gehört werden kann.?
In ihrer gemeinsamen Arbeit im Rahmen von CON_TEXT beschäftigen sich Elisa Müller und Gerhild Steinbuch mit der stillen Komplizenschaft von Autorin, Performerin und Zuhörer*innen des klassischen Lesungsformats und begeben sich in einen Wettstreit um die Gunst des Publikums. Welche Geschichte, welche Stimme wird gehört und wer schreibt hier wen?

Die Veranstaltungsreihe CON_TEXT vesucht das Format Lesung neu zu denken und zu thematisieren. Jeweils ein/e Autor/in und ein/e Künstler/in einer anderen Sparte erarbeiten gemeinsam eine Woche lang in der Lettrétage ein interdisziplinäres Veranstaltungsformat. TänzerInnen, MusikerInnen, Bildende und Darstellende KünstlerInnen sowie FilmemacherInnen sind die künstlerischen PartnerInnen der AutorInnen. Ausgehend vom literarischen Text entwickeln die KünstlerInnen-Tandems interdisziplinäre Formate und thematisieren dabei den Prozess der gemeinsamen Arbeit. Die so entstehende literarische Veranstaltung wird als ein eigenes, weit über die bloße Textpräsentation hinausgehendes, künstlerisches Werk begriffen. Die KünstlerInnen arbeiten ohne inhaltliche Vorgaben, der Prozess ist ergebnisoffen.

Insgesamt finden zehn Abendveranstaltungen und eine Abschlußkonferenz statt. Zu jeder Veranstaltung erscheinen vorab ein Interview mit einem Experten und im Nachhinein eine kurze filmische Dokumentation im Lettrétagebuch. Dort findet sich auch weitere Information zur Veranstaltungsreihe und zu den beteiligten KünstlerInnen und Veranstaltungsterminen.

CON_TEXT wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

 

 

© Christine Fenzl

Elisa Müller (Deutschland) gründete 2008 das Produktionslabel müller***** und entwickelt in unterschiedlichen Konstellationen und Zusammenarbeiten mit Künstlerinnen verschiedener Disziplinen Theater/Performanceproduktionen. In ihren Arbeiten werden gesellschaftliche, politische Zusammenhänge spielerisch auf die Theatersituation selbst und auf das Aufeinandertreffen von Darstellern und Zuschauern übertragen. Mit dem fiktiven „Institut für Widerstand im Postfordismus“ tritt sie in unterschiedlichen Plattformen und performativen Interventionen an namhaften Veranstaltungsorten an die Öffentlichkeit.

 

 

 

© privat

Gerhild Steinbuch (Österreich) studierte Szenisches Schreiben in Graz und Dramaturgie an der Hochschule für Schauspielkunst in  Berlin. Ihre Texte erschienen in verschiedenen Tageszeitungen. Sie erhielt zahlreiche Literaturpreise und war für den Ingeborg-Bachmann-Preis nominiert. Sie gewann den Stückewettbewerb der Schaubühne Berlin und war Hausautorin des Schauspielhauses Wien. Für die Arbeit an ihrem ersten Roman „Berge und Täler mit Männern und Frauen“ erhielt sie das Staatsstipendium des österreichischen Bundesministeriums. Gerhild Steinbuch unterrichtet an der Universität für angewandte Kunst in Wien und am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig.

27.10 | Frische Texte!

Tom Bresemann —  18. September 2017 — Kommentieren

Die Abschlusslesung der Schreibwerkstatt „WARE WORTE“

Wert und Werte in der Literatur. Kann man vom Schreiben leben? Wie brotlos ist die Kunst? Ist ein Wort mehr wert als andere? Sind Bestseller Zufall? Welche Begriffe stehen gerade hoch im Kurs? Wer kauft mir sowas ab? Gibt es hier Zeilenhonorar? Was sind Literatur, Texte, Schreiben wert? Kann kommerziell überhaupt künstlerisch sein? Und Kunst kommerziell? Ist ein Buch viel wert, wenn es viel gekauft wird? Wo kann man Leser kaufen? Damit haben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Jugendschreibwerkstatt »WARE WORT« vier Tage lang beschäftigt. Am letzten Abend präsentieren sie die Ergebnisse.

Lucija Stupica und Tone Škrjanec, eine performative Lesung

Poesie aus Slowenien, neuübersetzt und begleitet mit Musik und Film. In Zusammenarbeit mit Periskop e.V. und dem Slowenischen Schriftstellerverband, mit freundlicher Unterstützung von Slowenischer Buchagentur

Lucija Stupica (1971, Celje, Slowenien) ist Dichterin und Innenarchitektin. Ihr erster Gedichtband „Čelo na soncu“ (2000) wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet. 2010 erhielt sie den deutschen Hubert Burda Preis für junge osteuropäische Lyrik, 2014 den schwedischen Klas de Vylder Preis für Literatur. Sie ist Autorin zahlreicher interdisziplinärer künstlerischer Projekte. Zusammen mit Urška P. Černe ist sie Mitbegründerin des Pranger-Poesie-Festivals, einem Zusammentreffen slowenischer Lyriker, Kritiker und Lyrikübersetzer. Lucija Stupica lebt heute in Schweden, auf der Insel Oaxen. Foto: Henrik C. Enbohm

Tone Škrjanec (1953, Ljubljana, Slowenien) ist Dichter und Übersetzer moderner amerikanischer, kroatischer und serbischer Literatur. Er veröffentlichte zahlreiche Gedichtbände und Albums mit Poesie und Musik. Im Mai 2017 wurde er mit dem slowenischen nationalen Poesie-Preis „čaša nesmrtnosti“ für sein hervorragendes Opus ausgezeichnet. Škrjanec ist auch als Programmkoordinator der Kulturinstitution „KUD Franceta Prešerna“ und als Organisator des Ljubljana Poesiefestivals „Trnovski terceti“ tätig.

Foto: David Konečny

INTRE:TEXT live

Tom Bresemann —  22. Mai 2017 — Kommentieren