Archiv: LisaLettretage

Man muss der Sprache vertrauen, dass sie einen wieder auffängt, dass sie einen irgendwo hinführt. -> zum Reader der „fernsprechenden

Martin Lechner in „fernsprechende“

Mehr war nicht zu sehen als eine ausgeleierte Schlafanzughose, mit Streifen und Aussagen über den Zustand der Lyrik. -> zum Buch

i.A. das Autorinnenkollektiv in „Re-Covered“, Verlag Lettrétage 2013.

Freude macht doch eine gute Geschichte, ganz unabhängig vom poetologischen Gequatsche. -> zum Reader der „fernsprechenden“

Artur Becker in „fernsprechende“

Alles verlangsamt sich. Geschehnisse trennen sich von ihren Geräuschen. Münder schnappen auf und zu. Ich taumle von Szene zu Szene, Hauptdarstellerin in einem falsch synchronisierten Film. -> zum Buch

Lisa Kränzler in „Schriftproben“, Verlag Lettrétage 2013.

Wenn man nur lang genug den Himmel beobachtete, gäbe auch dieser eine Halsschlagader frei. -> zum Buch

Tom Bresemann in „Covering Onetti“, Verlag Lettrétage 2009.

13 freie Zeichen waren noch übrig, ich ließ sie ungenutzt. Auf der Suche nach Unschuld. -> zum Buch

Marc Oliver Rühle in „Re-Covered“, Verlag Lettrétage 2013.

Ich gehe, und meine Waden sind Aggregate, Blutpumpen, die mir den Sauerstoff unters Haar stoßen. Wenn ich mich so bewege, werde ich euphorisch, mein Körper treibt meine Gedanken voran, packt sie in Fleisch, umhüllt sie wie eine taktische Rakete den Sprengstoff. -> zum Buch

Mario Apel in „Re-Covered“, Verlag Lettrétage 2013.

„Ich bin Kosmonautin. Und nicht nur, weil ich auf der Kosmonautenstraße geboren wurde. Die Literatur ist meine Wurzel, mein Land, mein zu Hause. Ich liebe es, die Sprachen zu wechseln, denn das aktiviert mein Gehirn. So kann ich überhaupt denken.“ (Dana Ranga)

-> Zum Reader der „fernsprechenden“.

Dana Ranga in „fernsprechende“ (Autorenkonferenz in der Lettrétage 2012)

Eine Geschichte ist schließlich keine Käsetheke und der Leser kein Kunde, der fünfhundert Gramm fucking Gouda will. -> zum Buch

Aus „Martha Dolorosa“ von Martin Spieß, in „Re-Covered“, Verlag Lettrétage 2013.

„Ich hatte die Idee, die Struktur des gecoverten Textes weitestgehend beizubehalten und vor allem auf inhaltlicher Ebene kreativ zu werden. Zunächst überflog ich das Original, ohne mich näher mit dem Inhalt zu beschäftigen und baute später aus erinnerten Bruchstücken einen neuen Text. Leerstellen füllte ich mit bereits existenten Ideen aus meinem Notizbuch.“ -> zum Buch

Roman Israel in „Re-covered“, Verlag Lettrétage 2013.