Archiv: Mehringdamm

Montag, 3. April 2017, 20:00 Uhr (Eintritt frei)
NATASCHA GANGL: Wendy fährt nach Mexiko
Einleitung: PETER WATERHOUSE, in Kooperation mit RITTER Literatur (Klagenfurt/Graz)

„Viele viele werden in dieser Zeit aufgefordert, Deutsch zu lernen und Deutsch zu sprechen. Wer Deutsch spricht und gerne liest und gerne Deutsch geschriebene Bücher und Literatur und Gedichte liest, wird sich bei vielen Büchern und Gedichten fragen: Ist das Deutsch? Oder ist das eine literarische Sache oder ein Gedicht, Deutsch geschrieben und doch nicht deutsch? Das neu erschienene Mexiko-Buch von Natascha Gangl beginnt mit einem englischen Namen und einem nicht-deutschen Land. Vielleicht ist Wendy eine Engländerin, so wie ich eine Engländerin bin. Jedenfalls im Titel. Die ersten Worte im Buch: Tu voz. Ein österreichischer Dialekt? Oder zu übersetzen in: Du willst? Oder bedeutet es: Deine Stimme? Wahrscheinlich: Stimme, so wie im Italienischen tua voce. Wer weiß.“

Peter Waterhouse: „Immer bin ich ein Rennreiter und habe es nicht eilig. Natascha Gangls Wendy fährt nach Mexiko lesend“ (in: manuskripte, H. 213)

Mindestens eine Generation Mädchen ist mit der adretten und ehrgeizigen Reithoftochter Wendy aufgewachsen. Diese Comic-Figur, Inbegriff strahlender Mittelmäßigkeit und philiströser Entsprechung, dient als Folie für eine Reise- und Liebeserzählung, die ihre Leser in Zonen emotionaler wie sozialer Eskalation einer Mega-Metropole führt. So wie in Mexiko manche Häuser aus mit Müll und Lehm befüllten Plastikflaschen gebaut werden, „upcyclet“ Natascha Gangl Liedtextzeilen aus Rancheras und Reklameparolen und webt die Fundstücke des fremden Sprachraums in eine Textur von höchster metaphorischer Dichte ein. Durch vertraute Oberflächen einer vom Kommerz geprägten Hybrid-Kultur dringen archaische wie christlich-bizarre Blut-Obsessionen und Leidens-Phantasmata, welche die Weltsicht der Reiterin durchwirbeln. Deren Sehnsucht, die Distanz zu den verstorbenen Lieben aufzuheben, öffnet Gedankenschleusen zu einer flirrenden, von Traumlogik und animistischer Zauberei geprägten Zwischenwelt. Natascha Gangls Buchdebüt bewegt sich in atemberaubender Gewandtheit zwischen irrlichternder Exotik und lakonischer Präzision.

© Marcel Rius

Natascha Gangl
1986 in Bad Radkersburg (Steiermark) geboren. Studium der Germanistik in Graz und der Philosophie in Wien sowie Szenisches Schreiben beim DRAMA FORUM von uniT Graz. 2013/14 Hausautorin am Staatstheater Mainz. Längere Aufenthalte in Spanien und Mexiko. Theaterstücke: Zugvögel. Ein Schauflug (2008); In Bahnen (2008); Das kleine Hasenstück oder Meister L . lernt laufen (2010); Pandemie. Gebäre dich selbst (2012); Nein ich will! Eine Hochzeit für alle (2014). Hörspiel: Meine Träume erzähle ich Ihnen nicht (2014). Buchdebüt: Wendy fährt nach Mexiko (2015, Ritter Verlag)

 

 

uniT/Rappel

 

Peter Waterhouse
1956 in Berlin geboren, wuchs in der Bundesrepublik und in Österreich auf. Nach dem Studium der Germanistik und Anglistik promovierte er 1984 mit einer Arbeit über Paul Celan. Er ist Schriftsteller und Übersetzer und lebt in Wien. Mitglied des Übersetzerkollektivs Versatorium, Mitbegründer des Neuberg College und der Silent University Österreich. Preise: u.a. H.C. Artmann-Preis (2004), Erich-Fried-Preis (2007), Ernst-Jandl-Preis (2011), Großer Österreichischer Staatspreis (2012).
Zuletzt erschienen: Der Fink. Einführung in das Federlesen (2016 Matthes & Seitz Berlin); Die Auswandernden (gem. mit Nanne Meyer, 2016, starfruit publications)

Unterstützt von der Stadt Graz und dem bka Kunst und Kultur.

Donnerstag, 30. März 2017, 20:00 Uhr (Eintritt 8,-)
AMA Album Release
Konzert mit WARBLE [Brad Henkel – Trompete, Miako Klein – Blockflöte]
und MDuo [Michael Weilacher – Schlagzeug, Miako Klein – Blockflöte]

Miako Klein (*1982) ist in Berlin lebende Musikerin. Ihr musikalisches Spektrum ist weitgefächert: Auf der Blockflöte und der Violine klassisch ausgebildet, sammelte sie umfangreiche Erfahrungen bei Aufführungen der Zeitgenössischen, Alten Musik, und  der Improvisation. Miako hinterfragt die konventionellen Wege der Musikperformance, indem sie die Grenzen zwischen Stilen und Genres mit Hilfe von Experimenten und interdisziplinären Kollaborationen überschreitet. Sie arbeitet als Solokünstlerin und als Kammermusikerin und kollaboriert häufig mit Komponisten, die Stücke für sie geschrieben haben.

Miako war Gastspielerin beim Ensemble Modern, ICE International Contemporary Ensemble, Quartet New Generation und tritt regelmäßig mit den Trompetern Sava Stoianov, Brad Henkel und Michael Weilacher auf. 2010/2011 arbeitete sie als Musikerin bei der Cirque du Soleil Show ZAiA in Macau. Sie wurde mit verschiedenen Stipendien ausgezeichnet, darunter die Künstlerresidenz der Kunstmeile Krems 2014 und die Akademie Schloss Solitude 2014/2015, wo sie ihr erstes Klang-Installations-Projekt entwickelte. Miako Klein

© Carolin Röckelein

MDuo wurde im September 2014 gegründet. Vorausgegangen war ein intensiver Arbeitsprozess zwischen der Blockflötistin und Violinistin Miako Klein und dem Schlagzeuger Michael Weilacher. MDuo sind zurzeit dabei, ein abendfüllendes Programm zu zeitgenössischer Improvisation zu entwickeln, wobei sie unkonventionelle Instrumente nutzen und diese mit neuen Spieltechniken sowie elektronischen Geräten und anderen bizarren Aktionen zusammenbringen.

Der Schlagzeuger Michael Weilacher (*1969) studierte an der Eastman School of Music und der Cincinnati Conservatory of Music, wo er in diversen Rock Bands und Orchestern spielte, um anschließend in die Niederlande zu gehen. Dort erhielt er sein Masterdiplom in Musikperformance am Konservatorium Rotterdam. Seit 1993 in Belgien ansässig, spielte und trat er mit unterschiedlichen Ensembles und Performancegruppen auf, wie beispielsweise Ictus Ensemble, Blindman Quartet and De Rosas (Brüssel), Musique Nouvelle (Mons), Musikfabrik (Köln), dem Royal Flemish Philharmonic Orchestra und der Flemish Opera (Antwerpen). Seine Arbeit als Soloschlagzeuger ermöglichte ihm die Zusammenarbeit mit den Komponisten Mauricio Kagel, James Wood, Steve Reich, Helmut Lachermann, Volker Staub und Karel Goeyvaerts. Zur Zeit lebt er in Berlin und musiziert dort regelmäßig mit der Sasha Waltz&Guest Tans Compagnie, dem Kammerensemble Neue Musik Berlin und der Musikfabrik NRW und ist zusätzlich sowohl als aktiver Studiomusiker als auch Komponist für Filmmusik und Performances tätig.

© Miako Klein

WARBLE haben die letzten Jahre gemeinsam als Improvisations- und Kompositionsduo hauptsächlich in Berlin und New York gearbeitet. Ihr neuestes Werk COO entstand 2015 während ihrer Künstlerresidenz auf dem Schloss Akademie Solitude. In ihrer Musik porträtieren sie das Innere und Äußere ihrer Musik durch Verstärkung ihrer Instrumente. Warble arbeiten mit äußerst reduziertem Klangmaterial und der graduellen Transformation von einem Klangraum zum anderen, um diese schließlich mit Dröhnen, Luftklängen, Trommelschlägen, pfeifenden Obertönen, Klopfen und aufeinander rauschenden Klangfarben zu umhüllen.

Brad Henkel (*1985) ist Trompeter und Komponist, der vor Kurzem aus New York nach Berlin umgezogen ist. In seiner Arbeit verknüpft er Komposition und Improvisation mit neuen und innovativen instrumentalen Techniken und Performance Kunst. Er ist Mitbegründer der 2011 gegründeten Prom Night Records, ein von Künstlern geführtes Musiklabel in den USA, das bis heute bereits 21 Veröffentlichungen herausgebracht hat. In Köln co-kuratiert er die Konzertserie „Luftbrücke“, die sich zum Ziel gesetzt hat, junge experimentelle Musik aus den USA nach Köln zu bringen, um einen Dialog zwischen verschiedenen Musikszenen zu ermöglichen.

 

Heute Abend in der Lettrétage: Projekt- und Anthologievorstellung des Freiraum-Verlags Greifswald

my_degeneration

 

Kai Pohl, Lars-Arvid Brischke, Robert Mießner und Clemens Schittko stellen das Projekt und die Anthologie my degeneration. The very best of WHO IS WHO vor, die im freiraum-Verlag Greifswald erschienen ist.

Kai Pohl, geboren 1964 in Wittenburg, lebt in Berlin. Er ist Redakteur der Zeitschriften Abwärts! und floppy myriapoda sowie Herausgeber der Lyrikreihe Schock Edition.
„Alles bleibt wie es ist, nur der Name ändert sich. Mundpropaganda heißt jetzt Viral Marketing.“

Lars-Arvid Brischke, geboren 1972 in Dresden, lebt heute als Autor und Energieingenieur in Berlin. 1997 war er Mitbegründer der Lyrikgruppe Die Freuden des jungen Konverters in Berlin.
„Todesstreifen heißt jetzt Deadline. Schutzwall heißt jetzt Firewall. Aber niemand hat die Absicht, auf die Mauer zu verzichten. Die Mauer ist jetzt ein Zaun.“

Robert Mießner, geboren 1973 in Berlin (Ost), arbeitet heute als Autor und Journalist in Berlin. Außerdem ist er als Redakteur des Magazins Zonic und der Zeitschriften Abwärts! und Gegner tätig.
„Verlust wird nicht Erlös doch siehe / Anschlag unter Abschlag / Wachstum unter Rückbau / Manie unter Money.“

Clemens Schittko, geboren 1978 in Berlin (Ost), lebt und arbeitet als Gebäudereiniger und Schriftsteller in Berlin.
„Bekanntenkreis heißt jetzt Peer Group. Kommune heißt jetzt Community. Krieg heißt jetzt Friedenssicherung. Gib mir Namen, unzählig viele, damit ich eins werde mit der Welt, von der ich nichts verstehe, und verschwinde.“
 

Um 20:00 Uhr am Mehringdamm. Eintritt 5,-€ / erm. 4,-€

 

Projekt- und Anthologievorstellung des Freiraum-Verlags Greifswald

my_degeneration

Kai Pohl, Lars-Arvid Brischke, Robert Mießner und Clemens Schittko stellen das Projekt und die Anthologie my degeneration. The very best of WHO IS WHO vor, die im freiraum-Verlag Greifswald erschienen ist.

Kai Pohl, geboren 1964 in Wittenburg, lebt in Berlin. Er ist Redakteur der Zeitschriften Abwärts! und floppy myriapoda sowie Herausgeber der Lyrikreihe Schock Edition.
„Alles bleibt wie es ist, nur der Name ändert sich. Mundpropaganda heißt jetzt Viral Marketing.“

Lars-Arvid Brischke, geboren 1972 in Dresden, lebt heute als Autor und Energieingenieur in Berlin. 1997 war er Mitbegründer der Lyrikgruppe Die Freuden des jungen Konverters in Berlin.
„Todesstreifen heißt jetzt Deadline. Schutzwall heißt jetzt Firewall. Aber niemand hat die Absicht, auf die Mauer zu verzichten. Die Mauer ist jetzt ein Zaun.“

Robert Mießner, geboren 1973 in Berlin (Ost), arbeitet heute als Autor und Journalist in Berlin. Außerdem ist er als Redakteur des Magazins Zonic und der Zeitschriften Abwärts! und Gegner tätig.
„Verlust wird nicht Erlös doch siehe / Anschlag unter Abschlag / Wachstum unter Rückbau / Manie unter Money.“

Clemens Schittko, geboren 1978 in Berlin (Ost), lebt und arbeitet als Gebäudereiniger und Schriftsteller in Berlin.
„Bekanntenkreis heißt jetzt Peer Group. Kommune heißt jetzt Community. Krieg heißt jetzt Friedenssicherung. Gib mir Namen, unzählig viele, damit ich eins werde mit der Welt, von der ich nichts verstehe, und verschwinde.“

 

Um 20:00 Uhr am Mehringdamm. Eintritt 5,-€ / erm. 4,-€

 

Heute Abend sind Ulrich Schacht (Bell Island im Eismeer) und Sabine Lange (Verschwiegene Gedichte) in der Lettrétage zu Gast und werden aus ihren Büchern lesen; darüber hinaus laden die ÜbersetzerInnen Margitt Lehbert und Hans-Christian Oeser zu einer poetischen Reise nach Irland ein. Vorgetragen werden Gedichte von Derek Mahon und John Montague, die neben Seamus Heaney die wichtigsten irischen Dichter ihrer Generation sind. Auch Lyrik von Gabriel Rosenstock und Patrick Pearse ist mit im Gepäck.

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Für den musikalischen Rahmen wird Timothy Campling mit freier Improvisation an der Gitarre sorgen.

20:00 Uhr, Mehringdamm 61. Eintritt 5,-€ / ermäßigt 3,-€

Diskussionsabend des Diwan al-Falsafa, philosophischer Salon à l’arabe

»Eine Utopie ist wie der Horizont. Im selben Maße, wie man sich ihm nähert, weicht er zurück und bleibt unerreichbar. Aber aus einem ganz bestimmten Grund: Damit wir gehen.« (Eduardo Galeano)

Schon 1967 rief Herbert Marcuse das ‚Ende der Utopien‘ aus. Die Utopien schienen sich mit dem Versuch, sie eins zu eins umzusetzen, spätestens mit dem Fall der Mauer selbst abgeschafft zu haben. Was utopisch und wünschenswert gewesen zu sein schien, hatte sich in der Realität auf beiden Seiten nicht bewährt.

Nach nunmehr zwei utopiefreien Jahrzehnten und der Hochkonjunktur der Dystopien, die sich u.a. in zahlreichen Jugendbuchreihen niederschlägt, läßt sich aber auch feststellen: die Kritik am Bestehenden allein macht auf die Dauer müde, ist rein reaktiv und nicht kreativ. Fehlt es vielleicht am Gestaltungswillen mangels Vorstellungskraft, oder an der Furcht vor dem erneuten Scheitern des Angestrebten?

 

Der Abend lädt zur Diskussion der Fragen, ob es auf Dauer genügen kann, bei der Kritik am Bestehenden zu verweilen, ohne diese in konstruktive Zukunftsbilder einzubetten und weiterzudenken. Ob man Gegenwart gestalten kann, ohne ein positives Ziel zu verfolgen – und was von der Zukunft bleibt ohne eine (Wunsch-)Vorstellung von ihr.

Es soll nicht von vornherein um eine spezifische Idee gehen, sondern um die Wirkungskraft des utopischen Denkens, um das Inspirationspotential des radikalen Entwurfs, der sich für einen Moment vom Sachzwang beurlaubt. Angesichts der gegenwärtigen Konjunktur von Dystopien – von negativen Zukunftsbildern oder “schwarzen” Utopien –, stehen aber auch die Fragen im Raum, was Idealvorstellung vom Leben in unserer Gesellschaft und unserem Land sind, wie die gesellschaftspolitischen Perspektiven auf eine wünschenswerte Zukunft aussehen und wie manschöpferische Perspektiven entwickeln kann, um so von der Zukunft her zu denken.

Der Diwan al-Falsafa, philosophischer Salon à l’arabe des Ibn Rushd Fund for Freedom of Thought, bietet allen Interessierten Gelegenheit, aktuelle Themen mit Bezug auf die arabische Welt zu betrachten und zu diskutieren. Diskussionsbeiträge sind auf deutsch, arabisch und englisch willkommen, und werden nach Bedarf und bestem Vermögen in die jeweils anderen Sprachen übersetzt. Die monatlichen Treffen in der Lettrétage beginnen mit einer moderierten Diskussion zu einem zuvor gewählten Thema und klingen in einem informellen Beisammensein aus. Der Eintritt ist frei, Spenden erwünscht; und natürlich freuen wie uns, wenn pro Person ein Getränk (gerne auch mehr! 😉 konsumiert werden.

Heute Abend: U30-Lesung

Larissa —  14. Februar 2016 — Kommentieren

u30

Seit 2013 lädt die U30-Reihe regelmäßig junge AutorInnen ein, deren Texte ein besonderes Talent erkennen lassen. In der Lettrétage lesen sie aus ihren Prosaarbeiten und präsentieren dem Publikum eine große Bandbreite von Stilen und Themen.

 

 

 

 

Dieses Mal zu Gast:

Simon Bethge, 1996 in Hamburg geboren. 2014 war er Stipendiat des Literaturlabors Wolfenbüttel. 2015 folgten eine Nominierung für den THEO – Berlin-Brandenburgischer Preis für Literatur sowie die Einladung zum TJA. Und er ist selbst erstaunt darüber, dass so etwas geklappt hat….

Virginia Brunn wurde 1987 in Karl-Marx-Stadt geboren und lebt in Berlin. Bislang hat sie diverse Beiträge in Anthologien veröffentlicht. Aktuell ist die Autorin Stipendiatin bei der Kempowski Stiftung im Haus Kreienhoop; ein Roman ist in Arbeit.

Lara Hampe wurde 1994 in München geboren. Sie ist Finalistin des 22. open mike und nahm 2015 am Klagenfurter Literaturkurs teil. Die Autorin veröffentlicht in Anthologien und schreibt Briefe auf http://www.literaturportal-bayern.de/blog?task=lpbblog.default&id=1079

Maria Jansen wurde 1988 in Petrosawodsk (Russland) geboren. Ihre Prosa erschien zuletzt im STILL-Magazin, in der BELLA triste und im poet. Sie schreibt und arbeitet in Berlin und war letztes Jahr Stipendiatin der Kulturstiftung Sachsen.

Lisa-Viktoria Niederberger, geboren 1988 in Linz, schreibt vor allem Kurzprosa. 2014 gewann sie den Salzburger Schreibwettbewerb „Wir lesen uns die Münder wund“. Neben Veröffentlichungen in diversen Zeitschriften und Anthologien erscheint im Frühjahr 2016 ihr erstes Kinderbuch. Die Autorin arbeitet als Buchhändlerin und Barkeeperin in Salzburg.

 

Abstimmen im Polly-Wettbewerb!

Larissa —  10. Februar 2016 — Kommentieren

Seit 27. Januar 2016 ist das Zweijahrbuch der Politischen Lyrik 2015/2016 unter der ISBN 978-3-940781-69-7 über alle Buchhandlungen für 12 € erhältlich – oder über www.edition-bodoni.de, bei der der Band erscheint.

Enthalten sind u.a. die 15 Beiträge der FinalistInnen des Polly-Wettbewerbs für politische Lyrik, aus denen am 6. März die drei PreisträgerInnen ermittelt werden – jedeR KäuferIn des Zweijahrbuches kann mitabstimmen: Am Ende des Buches befindet sich ein heraustrennbarer nummerierter Stimmschein, der bis zum 6. März bei der Lettrétage, Methfesselstraße 23-25 in Berlin 10965 eingegangen sein muss. Nur ein(e) Autor(in) kann auf einem Stimmschein benannt werden; teilnahmeberechtigt ist jedeR ErwerberIn eines Zweijahrbuches.

In der Schlussveranstaltung am 6. März im Saal der Lettrétage am Mehringdamm 61 (20 Uhr) stellen sich die AutorInnen nach öffentlicher Lesung ihrer Werke oder Auszügen zur abschließenden Wahlrunde – wer bereits schriftlich abgestimmt hat, kann im Saal nicht mehr abstimmen.

Zur Lesung und zur anschließenden Feier sind Alle herzlich eingeladen. Für diejenigen, die bereits ein Jahrbuch erworben haben, ist der Eintritt frei – und natürlich kann man auch vor Ort noch ein Exemplar erwerben.

Bis zum 6. März kann man also noch ein Jahrbuch kaufen und fleißig lesen, lesen, lesen! Genießen, amüsieren, ärgern, erheitern, aufregen und abstimmen – in der Erwartung eines spannenden Finales!

 

Nominiert sind (in alphabetischer Reihenfolge):

Uwe Brosch – Siegmar Faust – Vinzenz Fengler – Bernd Gonner – H.J. Griebe – P.H. Gruner – Monika Littau – Lorenz Loos – Frank Norten – Rainer Rebscher – Karla Reimert – Irena Stojanova – Alexander Stopp – Paul M. Waschkau – Wolfgang Wurm

 

Hallo BerlinerInnen!

Vom 24. Mai bis 01. Juni 2014 findet unser SOUNDOUT! Festival for New Ways of Presenting Literature statt. Jede Menge LiteraturaktivistInnen aus ganz Europa und darüber hinaus werden durch unsere schöne Stadt taumeln, und nicht verstehen, warum die Straßenbahn Metro heißt, und die Metro U-Bahn.

Wir suchen Leute, die Lust haben, einige dieser Literaturaktivistinnen während der Festivalwoche zu betreuen, ganz nach Möglichkeit und Bedarf. Unter Betreuen verstehen wir in erster Linie mal: Kennenlernen, Herumzeigen, in Kommunikation treten, vom Flughafen abholen, auf ein letztes Bier in Kreuzberg abstürzen … all das halt. Sounds like fun? Sounds like SOUNDOUT!

Wir freuen uns über euer Interesse! Schreibt uns doch unter: info@lettretage.de

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Höhlen- und andere Gleichnisse von links nach rechts u.a. mit Martin Lechner, Milo Pablo Momm, Nina Bußmann, Inger-Maria Mahlke

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Nina Bußmann in Lese-action

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Lettrelauschig!

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Y M C A … und jetzt Alle!

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gimme the mic so i can it away …