Archiv: Sandra Gugic

Auszüge aus dem ersten Roman LES VEILLEURS des französischen Autors und Kommentare seiner Leser, darunter Carolin Beutel, Karen Suender und Denis Abrahams sowie Schüler der Evangelischen Schule Köpenick und der John F. Kennedy School

Kuratiert von Gerhild Steinbuch

Vincent Message wurde 1983 in Paris geboren. Er studierte Literatur- und Geisteswissenschaften an der École Normale Supérieure. Nach einigen Jahren in Berlin und New York unterrichtet er seit 2008 Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Paris VIII. Sein erster Roman LES VEILLEURS (Die Wächter) wurde im August 2009 im Verlag Éditions du Seuil veröffentlicht.

 

Gerhild Steinbuch, 1983 in Mödling geboren, studierte Szenisches Schreiben in Graz und seit Herbst 2012 den Master der Dramaturgie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin. Derzeit schreibt sie im Auftrag der Opéra de Lille das Libretto für eine Oper von Wolfgang Mitterer, deren Uraufführung für die Spielzeit 2015/16 geplant ist, sowie an einem Auftrag für das Schauspiel Leipzig. Gemeinsam mit Jörg Albrecht erarbeitet Gerhild Steinbuch eine Performance für den Steirischen Herbst.

 

Weitere Informationen zu den Beteiligten sowie alle literarischen Texte und ihre Kommentare unter: www.comment.lettretage.de

Donnerstag, 20. November 2014, 19:00 Uhr, Eintritt frei

Das literaturlabor in der Lettrétage, unterstützt vom Berliner Senat, on- und offline im Lettrétagebuch und am Mehringdamm 61, in Kreuzberg 61.

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Das literaturlabor in der Lettrétage, unterstützt vom Berliner Senat, on- und offline im Lettrétagebuch und am Mehringdamm 61, in Kreuzberg 61.

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Zuß und Ames suchen Streit und begegnen sich in Berlin; in der Art in der ein Freistoßschütze dem Torwart begegnet; wer wer ist, ist egal, weil es wechselt. Es geht um Kollegialität, um Polemik, Poetik, um zwölf coole Arbeiter im Lyrikstandort Berlin, um Unzufriedenheit und andere Beweggründe und „Konsonanz ist nur ein Teil künstlerischen Schaffens; Dissonanz, Digression und Überraschung die anderen. Wir beobachten hier das Verfahren der Anreicherung neben forcierter Flapsigkeit […] und harte Zäsuren und weite Sprünge neben zarten Zoten.“
(Konstantin Ames: sTiL.e(ins) Art und Weltwaisen. S. 6f.)

Teil IV  Die Kommunikation der Literatur: Das Gedicht mit dem Dings, dem … Refreng «Danke, bitte, gerne, … juhu!»

Bevor der Leutnant und sein Hilfsinspektor in den rettenden Faunstall schwurbeln konnten – die übrigen Kommunikationen wurden gewarnt – wo das Licht des Morgensterns seine verhängnisvolle Wirkung tun kann, erscheint ihnen ein Menetekel; wiewohl par ordre du Stolterfoht eigentlich abgeschafft. Boah, dieses Menetekel, ein … Kompetenzmenetekel … Das beliebte »In hoc signo vinces!«, was man ja so aus der Glotze kennt, ist ein feuchter Dreck dagegen. Die, die es auch schon sahen, die duzen sich und lieben und genießen die Idee mehr als alles – naja, fast alles – auf, vor, unter und nach der Welt. Die Liebe zu dieser Kompetenz ist eine durch und durch enthusiastische, wenngleich komplizierte.

Ob man Gedichte wie Häuser bauen kann, wurde unlängst gefragt.

Na, man kann sie zumindest so machen wie gute Orgasmen. Man macht es Gedichten aber, das ist das Verzwickte an ihnen, nicht wie einem Sexgenoss, Fuckbuddy oder (Ehe-)Partner, noch nicht mal wie einem One-Night-Stand. Gedichte machen? Das klingt nach Hatefuck, Boytoy und Biographismus, dem alten Sack. Spätestens mit dreißig setzt ja meist Romantik ein. „Manieren“, „gelungen“, „Handrücken“, „Silberherzstraße“ sind plötzlich, und ganz schamlos, die Worte der Wahl. Es tut nicht immer gut, zu sehen, wie sich im Umgang mit Fundamentalkritik seit den bräsigen 80er Jahren bis heute schlichtweg nichts geändert hat, wie anlässlich der Diskussion um den Auftritt von Zé do Rock bei den TddL zu besichtigen war.

zußundamespolizeiLyrikpolizeichen kommt heftig in Weltbestzeit: 1´57.

Dieses Bastelgedicht, mein welterstes, habe ich heute also – gemacht. Wie Frederick, heute Shopping-Frederick, habe ich zuvor eine Kunstpause eingelegt, dann habe ich das Gedicht gebastelt und hinterher erschallte de profundis „(Shopping-)Frederick, Du bist ja ein Dichter!“, gefolgt vom nervösen bourgeoisen Gelächter.

Ich bin der Text dieses, meines selbstgemachten, moneyfesten Gedichts. Ich mache ansonsten keine Gedichte; ich schreibe Poesien. Ich trage meine Poesien unter kunstgerechter Verwendung meiner Sprechwerkzeuge vor; ich nuschle sie nicht lieblos und schnodderig runter; dank entsprechender Aufzeichnungssysteme und Speichermedien sind sie nach der Aufzeichnung abrufbar. Alles darüberhinausgehende Meinen ist nicht Metaphysik, sondern Denkmagie, feuchter Knaben- und Mädchenstolz. Ein weiteres Saartier verlässt das Gebäude, es hat mich kaum gekratzt – und wurde also geschont.

Wie schade, dass viele Überherrn Instrumentalisten heutzutage so wenig Ahnung von Texten haben. Kann man lernen, wie ein Gedicht zu schreiben sei? Man kann interessiert sein, und sehr viel Zeit aufwenden, und dann, vielleicht, Glück haben.

Es können auch nicht alle malen, vielleicht wischen, ja, wischen vielleicht schon (Ross).

Es ist nicht schwer, aber es ist schwer zu erklären. Aber auch das geht. Wenn man es kann. Und das kann man lernen. Die Fächer heißen Philologie, literarisches Schreiben, kreatives Schreiben. 1933 wurde ein Literaturinstitut in Moskau gegründet, dann eines in Leipzig, dann eins in Hanoi; fast jede Ami-Uni bietet Schreibkurse an. Im deutschsprachigen Raum gibt es Institute, an denen keine Bakterien entwickelt, sondern eben Schreibkonzepte zur Diskussion gestellt werden und sich die Leute idealiter gegenseitig bereichern, in Biel/Bienne, Hildesheim, Leipzig und Wien. Das Problem sind nicht die Institute, sondern ihre geringe Anzahl in der BRD, in der Schweiz und in Österreich. Es gibt auch die Möglichkeit, literarische Wischerei nachzuweisen. Das ist mühevoll, macht aber grundsätzlich Spaß. Wären Gedichte nun aber gemacht und nicht geschrieben, hätte die Philologie schlechthin nichts dazu zu sagen. Wer würde von solcher Re-Auratisierung der Poesie profitieren? Gedichte – wollen die wirklich in Ruhe gelassen sein?

Alexander Nitzberg, dem verdienten Übersetzer Bulgakows und der Werke von Daniil Charms, will ich indes hier nicht schreiendes Unrecht tun: Er hat mit seinem Aufsatz zu Gedichtgebäuden in diesem noch jungen Jahr auf die bisher interessanteste Weise Allgemeinplätze betreten. Ich glaube aber nicht, dass man auf ein Niveau des Diskurses vor dem linguistic turn zurückfallen muss. Anders und prächtig gesagt: Zerpflücke eine Rose und jedes Blatt ist schön. Für die skrupulösen Kolleg_innen gibt es sogar ein paar Anregungen.

Das Diktum, wonach das Machen von Gedichten lehrbar sei, ist ein schöner Treibstoff für meine Erinnerungskiste. Ich erinnere mich an eine Sendung im NDR, die im Herbst 2008 ausgestrahlt wurde; Günter Kunert war Gast, sichtlich enerviert, irgendeine Soulpoetin mit ihrem koketten Singsang und Schmachtblick war da; mediengerechte Lösungen benötigen schon eine gewisse Affinität des Gegenstands, der mediengerecht aufgelöst werden soll; sonst wirkt das gehypte Poesie-Ausstrahlen wie die realsatirische Variante der Literaturbetriebssatire Pegasus flieg! aus dem Film Herr Ober! mit Gerhart Polt (ab 1:11:00 geht die Show los) – und auch Alexander Nitzberg war mit seinen Hildesheimer Studentinnen und Studenten zu Gast in der NDR-Show, die scheinbar eine Art Präzedenzfall war. Diese jungen Menschen sollten nach Vorgabe einiger Worte, so die mediengerechte Lösung, Gedichte machen. Diese spontanen Erzeugnisse, für deren Verfertigung nur wenig Zeit war, wurden dann von Alexander Nitzberg beurteilt. Mir ist klar, dass diese Aktion gut gemeint ist. Leider trug sie zur Verfestigung eines Klischees bei: So würde auf Schreibschulen (inkompetenterweise) Unterricht erteilt  … Jüngst wurde eine herzhafte Polemik von Florian Kessler in der „Zeit“ publiziert, in der er die von ihm so empfundene Muffigkeit der „Instituts-Literatur“ versuchsweise ergründet. Die Kritik an der gefühlten Belanglosigkeit der Schreibschulenliteratur ist nicht neu; neu ist, dass sich jemand, der ein Studium an einem der Literaturinstitute absolviert hat, vehement und ansatzweise selbstkritisch zu Wort meldet.

Der Haupteinwand richtet sich gegen die soziale Zusammensetzung der Studentenschaft und der Dozentenschaft der Literaturinstitute in Hildesheim und Leipzig. Hildesheim kennt Florian Kessler; Leipzig glaubt er zu kennen: Es seien hie wie da vorwiegend Bürgerkinder und die bedienten nun mal Bürgerthemen; eine (behauptete) Konjunktur von Muff und Biederkeit gefunden zu haben; und diese Konjunktur findet Florian Kessler mit Blick auf den Habitus innerhalb der jüngeren Literatur-Szene, die sich alljährlich in Berlin beim Nachwuchswettbewerb „open mike“ versammelt, bestätigt. Vielleicht handelt es sich um eine unzulässige Verallgemeinerung. Hat er wirklich alle beobachten können, die im letzten November im Heimathafen gefeiert haben? Zweifel daran sind angebracht, erschüttern die Legitimität des Anliegens aber nicht ernsthaft. Fragezeichen sind indes hinter solche Aussagen zu setzen, die Florian Kessler über das in Leipzig ansässige Literaturinstitut trifft; in diesen Punkten schließe ich mich der Replik Mirko Wenigs an.

Vom Leipziger Literaturinstitut weiß ich aus erster Hand zu berichten, weil ich dort ein Studium absolviert habe; und auch in Gremien zur Feststellung der Eignung von Interessenten saß. (Ich war übrigens zum Studium am DLL zugelassen worden, ohne irgendwelche Angaben zu meiner Milieuzugehörigkeit, politischen Gesinnung, sexuellen Orientierung und dekadenten Lebensführung gemacht haben zu müssen.) Für alle, die es noch nie betreten haben und nur aus den Massenmedien und vielleicht nur dem Namen und Klischee nach kennen: Das Deutsche Literaturinstitut ist keine Romanfabrik und auch kein Ableger des „Instituts Benjamenta“, das Lesende vielleicht aus Robert Walsers Roman „Jakob von Gunten“ kennen; oder aus der Verfilmung.

Es gab und gibt und wird am DLL wohl immer eine kleine Schar von Karrieristen geben. Die sind so, ehe sie ein Studium aufnehmen, sie treten während des Studiums großspurig und dünkelhaft auf und sie bleiben, wie sie sind. Meiner Meinung nach sind einige dieser dünkelhaft auftretenden Studenten und Alumni für das teilweise sehr negative Bild mitverantwortlich, dass der Kulturjournalismus zuweilen vom DLL zeichnet. Das Studium in der Wächterstraße ist für diese Schar eine wertvolle Referenz, und wird, wenn sie gerade nicht opportun erscheint, verschwiegen. Es gibt, die lächerlichen Noten beiseite lassend, einen klaren Indikator dafür, ob sich ein Studium am Literaturinstitut gelohnt hat: Die Entwicklung und Kultivierung von Kritikfähigkeit. Jemand, der sich völlig gegen Kritik immun macht – ob daran krankhaft übersteigerter Narzissmus, ideologische Intoleranz oder Bonhommie schuld sein mag: gleichgültig – und permanent altkluge Phrasen drischt, wird seine Studienzeit am DLL weitgehend sinnlos vertun. Es sind diese Leute, die sich erst dann wie richtige Literaten fühlen, wenn sie von Ulrich Janetzki persönlich belobigt wurden. Neben dieser kleinen Schar von Scheusalen gibt es eine überwiegende Mehrheit von Studenten, die Mitstudenten sind; nicht weil man sich fürchterlich gern hat, sondern weil man gelernt hat fair und hart in der Sache miteinander umzugehen. Kollegialität und Kritikfähigkeit sind doch allemal nassforschen Schützengräben um die eigenen Gedanken vorzuziehen?

Für ihre konstruktive Kritik an meinen Texten namentlich zutiefst dankbar bin ich: Florian Adamski, Tobias Amslinger, Hannes Becker, Julia Dathe, Jörn Dege, Jens Eisel, Ulrike Feibig, Michael Fiedler, Jan Geiger, Olga Grjasnowa, Sandra Gugic, Claudia Gülzow, Gregor Guth, Sascha Kokot, Dagmara Kraus, Isabelle Lehn, Wolfram Lotz, Patrick Maisano, Kerstin Preiwuß, Bertram Reinecke, Eva Roman, Jens Rudolph, Manuel Stallbaumer, Mario Salazar, Katharina Stooß, Hakan Tezkan, Mirko Wenig, Ellen Wesemüller.

Bedauerlicherweise unterlässt es Florian Kessler, denjenigen Bereich literarischer Produktion zu untersuchen, der sich zum größeren Teil noch dem Credo der Selbstvermarktung entzieht: Die Poesie. Er erwähnt „echte Dichter“, die er in Hildesheim kennenlernen durfte; im weiteren ist aber nur von Roman- und Prosaschreibern die Rede. Das Versäumnis ist umso bedauerlicher, als Herr Kessler offenbar einen unabhängigen Blick für zeitgenössische Poesie durchaus besitzt. Das hat er mit der Nominierung von „Sleutel voor de hoogduitsche Spraakkunst“ für die Liste der wichtigsten Lyrikpublikationen des Jahres 2012 unter Beweis gestellt. Die Äußerungen von Florian Kessler als snobbistische Polemik oder als halbinformierten Profilierungsversuch zu verwerfen und reflexartig Parallelen zum gescheiterten medienpädagogischen Experiment „Bitterfelder Weg“ im real existiert habenden Stalinismus zu bemühen, zeugt dann doch eher von intellektueller Behaglichkeit. Sind die Jupp Müllers und die Legionen von schriftstellernden Horchposten und Verhörspezialisten („Sag mir, wo du stehst!“) und Zersetzungsgehilfen als Vorbilder ungeeignet, aber damit ist das Nachdenken über die DDR nicht passé und auch nicht per se diskreditiert! In der BRD gab es nie eine „Lyrik-Welle“ – in der DDR, die sich gern als Leseland feierte, wurde der Gattung eine gewisse Popularität zuteil. Man kann nun darauf warten, dass der letzte „Bildungsferne“ den Spaß am Wichsfilmchengucken verloren hat und plötzlich Kunstbedarf entwickelt – und vielleicht wären ein paar Lektionen in Sachen literarischer Vielfalt für angehende Deutschlehrer_innen nicht soviel weniger wichtig als der Unterricht in Sachen sexueller Vielfalt, den Baden-Württemberg einrichten will.

Florian Kesslers Kommentar enthält doch tatsächlich mal Expertise, und man täte gut daran, ihm genau zuzuhören, statt dem öden Staffellauf der kulturjournalistischen Superlativ-Erfindungen der Springer-Presse weiter zuzusehen oder den Dichterpriestern bei der Verrichtung ihrer kunstreligiösen Rituale im Meinungsmedium, als wäre nicht schon genug schiere Meinung in der Welt. Da sich natürlich genau diese Rowdies und Priester auf Pluralismus berufen, und sich in den Untiefen des bürgerlichen Feuilletons schon jemand findet, der ihnen Expertise zubilligt, sind Foren der Gegenöffentlichkeit und Kritik keine Horte des Ressentiments, wie dies eine Radiojournalistin und Huchelpreisjurorin seltsam hintersinnig vermutete, sondern: schlicht unverzichtbar; und einfach weniger betriebstemperiert.

Wären Gedichte gemacht und nicht geschrieben (und dadurch im Kommunikationsmedium Schrift aufgehoben), dann regredierten wir immer wieder, und Heidegger hätte wieder mal recht – für Menschen mit einem zyklischen Weltbild sicher eine wunderbare Sache. Wären Gedichte gemacht, dann käme man ihnen nicht, und erst recht nicht unter erschwerten Bedingungen, bei.

Diejenigen Gastdozenten, die vom Feuilleton nur Zucker in den Allerwertesten geblasen bekamen, und noch keine Schreib- und anderen berufsbildtypischen Krisen überwinden mussten, werden den Studierenden, die auch mal über 25 Jahre alt, oder, tatsächlich, frühreif sein können, wenig zu sagen haben und nichts Substanzielles vermitteln können; und sich vor den Kolleg_innen in spe fürchterlich blamieren. Ich hatte das Privileg, vorwiegend anregende Seminare mit inspirierten Dozentinnen und Dozenten besuchen zu dürfen. Ich habe nie unter Niveau lachen müssen …

Nachdem wir, der Leutnant und ich, gemeinsam brav das Bastelgedicht verinnerlicht haben, genehmigen wir uns vielleicht nachher Larissa Marolt. Die hat wenigstens Quote. Unvermutete Einsichten abseits jeder Listigkeit: „Ich hab mich noch nicht so an mich gewöhnt!“, die Treffenderes über die condition humaine im Jahr 2014 aussagen, und die Beobachtung dessen gestatten, was bereits kaputtgegangen ist; im Gegensatz zu den ironiefreien Phrasen über „wahrhaft humane Kondition“. Neuauflagen der Dekadenzverdikte aus Kurt Hagers Mottenkiste vermögen dagegen nichts auszurichten. Supermärkte sind nichts für Übermenschen.

Wann gibt es endlich einen „Pervert’s Guide To Poetry“? Einen „Pervert’s Guide To Cinema“ gibt es schon

In der nächsten Folge räsonnieren der Leutnant und ich über sentimentales „reziprozitätsheischendes“ Verhalten, falls uns nicht etwas noch was Interessanteres dazwischen kommen sollte.

 

Vorhergehender Teil

Die Reihe „Zuß und Ames suchen Streit“ ist eine e-Polemik und Bestandteil des literaturlabors in der Lettrétage, gefördert vom Berliner Senat. Das Lettretagebuch ist hierbei als eine Art Fortsetzung des Raumes “Literaturhaus” mit digitalen Mitteln zu verstehen. Wir schließen auf, stellen die Biere kalt und sprechen offen miteinander. Beiträge herzlich willkommen!

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Das literaturlabor in der Lettrétage, unterstützt vom Berliner Senat, on- und offline im Lettrétagebuch und am Mehringdamm 61, in Kreuzberg 61.

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