Archiv: SOUNDOUT!

… Solches Durchbrechen von Routinen, das Erzeugen kleiner Verstörungen und Reibungen gelingt dem Soundout-Festival hervorragend, immer charmant und ohne Plakativität …

Süddeutsche Zeitung über SOUNDOUT!s New Ways of Presenting Literature

 

Moritz Malsch…

Melanie Arns —  22. Januar 2015 — Kommentieren

… is publisher of Verlag Lettrétage

The publishing house doesn’t want to be avers to new ways of presenting literature, although it sees the „traditional“ book as a priority  for now.

Soundout is also a current project of Moritz Malsch. It is the proof, that he is not avers to new ways!   🙂

What are your ideas and new ways of presenting literature?

http://crowd-literature.eu/

A book is the ultimate mass-produced commodity. It is a rectangular object that stacks easily and can be made cheaply in great numbers…
What the icelandic artist group Meðgönguljóð propose for the SOUNDOUT! festival is to make the book itself an integral part of the reading process—to link readers to the books they consume on an emotional and physical level. They focus on the physical presentation of the book, on its creation, it‘s literal binding, its birth, as a literary happening.

How can we make the written word relevant in a fast-paced, visually-obsessed world?

Valgerður Þóroddsdóttir set an experimental example at Soundout

http://crowd-literature.eu/

 

„In 2013 he published his book Lettere alla Reinserzione Culturale del Disoccupato (“Letters to the Cultural Reinsertion of the Unemployed”) in Italy. The book consists of 17 letters. The writer of these letters, who is unemployed, directs his words to an indistinctly outlined entity called “Cultural Reinsertion”, whose dubious task is the integration of the unemployed into cultural life.“

Do we need more political themes in contemporary literature?

„Ich glaube, es ist das allergrößte Klischee zu behaupten es gäbe DIE deutsche Sprache. Die Grammatik ist eine totale Abstraktion. Es wäre irreführend zu sagen es gäbe richtiges oder falsches Deutsch. Sprache ist etwas Individuelles innerhalb des eigenen Körpers und existiert nur, wenn sie in einen anderen Körper hineingeht. Sprache ist ein Austausch zwischen Autor, Text und Leser. Die Idee vom richtigen Deutsch ist eine falsche Idee. Die Sprache, die ich habe, ist die Summe all meiner Erfahrungen. Und die unterscheiden sich von den Erfahrungen jedes anderen. Sprache ist demnach nichts Abstraktes. Es gibt keine überindividuelle Grammatik. Gerade vor dem interkulturellen  Hintergrund ist es wichtig, das zu realisieren.“

Daniela Seel

in FERNSPRECHENDE

#CROWD @CROWD

RAW & UNCUT: Banknote Poetry (Eino Santanen) @ SOUNDOUT! Festival for New Ways of Presenting Literature

 

SOUNDOUT! Festival for New Ways of presenting Literature
Lettrétage Berlin 2014
Supported by LOTTO Stiftung Berlin Brandenburg, FILI - Finnish Literature Exchange and the Senate of Berlin 

Aus der schönen Stadt Leipzig erreicht uns die frohe Kunde, dass ein neues Exemplar des poet-Magazins erschienen ist. Die Autorinnen und Autoren haben sich für die 17. Ausgabe den Kopf über das Thema „Vergänglichkeit“ zerbrochen.

Mit dabei sind unter anderem Stefan Heuer (lang, lang ist’s her in der Lettrétage), Ulrike Draesner, Odile Kennel, die zuletzt beim SOUNDOUT-Festival zu Gast war, sowie Lea Schneider und Friederike Scheffler vom Lyrikkollektiv G13, deren erste Lesung in den Räumen der Lettrétage stattfand. soundout

Bald dazu mehr, hier auf Lettrétagebuch!

Jedes Jahr aufs Neue sorgen die Nominierungen des Deutschen Buchpreises für Debatten im Literaturbetrieb. Seit 2009 wird neben dem Deutschen Buchpreis auch die Hotlist ausgerufen, die den unabhängigen Verlagen eine Plattform bieten soll. Letztendlich geht es bei allen Diskussionen jedoch darum, wie Literatur einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden kann.

Florian Kessler führte zu diesem Thema ein Streitgespräch mit Daniela Seel von kookbooks und Axel von Ernst vom Lilienfeld Verlag. Auf die Frage hin, wer heutzutage gelungene Vermittlungsideen hätte, antwortete die Verlegerin:

„Ich bin großer Fan des Literaturhauses Lettrétage in Berlin, dessen Projekte – etwa das internationale Festival SOUNDOUT! New Ways of Presenting Literature im Frühjahr oder aktuell ¿Comment! Lesen ist schreiben ist lesen – immer wieder begeisternd und wegweisend sind. […]“Logo Hotlist 2014.1091612.png.1091615

So etwas hören (oder lesen) wir natürlich gerne. Weiter so! Das ganze Interview gibt’s auf Perlentaucher.