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März 2012


Donnerstag, 1. März 2012, 19:30 Uhr, Eintritt frei
Tanja Dückers: Fundbüros und Verstecke

Buchpremiere
In Zusammenarbeit mit dem Schöffling Verlag





Nachdem zuletzt 2004 Tanja Dückers Lyrik-CD Mehrsprachige Tomaten. Reisen im Kopf erschien, präsentiert die für ihre Prosawerke und Essays gefeierte Autorin nun wieder einen neuen Gedichtband. In Fundbüros und Verstecke erhebt Tanja Dückers Einspruch gegen die Schwerkraft, besingt das Fallen, setzt an zum Fliegen und folgt dabei dem roten Faden, "der unsere Leben / zusammenhielt". Sie umkreist die Welt, findet sie im Nahen wie im Fernen, in ausgedehnter Zeit wie in der Flüchtigkeit. Reisen haben immer eine existenzielle Dimension. Oft geht ihr Blick nach Osteuropa. Ihre Poesie ist mal melancholisch, mal träumerisch, mal spielt sie mit schroff ironischen Kontrasten. Das Öffentliche und das Private erkundet Tanja Dückers in Hommagen an Emily Dickinson, Hans Magnus Enzensberger und Fernando Pessoa. Dabei lässt sie sich von Märchenmotiven und urbaner Alltagspoesie inspirieren: Unter dem Motto "Man kommt nicht los / von dem was man nicht kennt" blickt sie "über den Tellerrand der Erde" und spiegelt kritisch unsere Gegenwart: "Zeichen am Himmel / auch wir".

Tanja Dückers, geboren 1968 in Berlin, schreibt Gedichte, Essays, Romane und Erzählungen. Sie ist als freie Journalistin für verschiedene Zeitungen tätig, u.a. für die Frankfurter Rundschau, die Zeit und das Magazin Bücher. Für ihre Literatur erhielt sie zahlreiche Stipendien und Preise, die sie u.a. nach Kalifornien, Pennsylvania, Gotland, Barcelona, Prag und Krakau führten. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin.



Dienstag, 6. März 2012, 19:30 Uhr, Eintritt frei
Verlagsabend: der Verlag für Kurzes

Mit Lesungen von Carsten Benecke, Ines Gerstmann, Ingrid Kaech und Harry Wagner


Der 2011 gegründete Verlag für Kurzes aus Potsdam stellt sich und seine AutorInnen vor. Carsten Benecke, Ines Gerstmann, Ingrid Kaech und Harry Wagner lesen aus ihren Büchern und freuen sich anschließend über Fragen und regen Austausch.

www.verlag-für-kurzes.de

Carsten Benecke erarbeitete sich nach einer Schauspielausbildung in Berlin die Grundlagen dramatischen Erzählens in freien Theatergruppen und entwickelte Geschichten mit Hilfe von Improvisationen. Er schreibt vor allem Theaterstücke, die im Per H. Lauke Verlag in Hamburg verlegt sind. Zuletzt erschien die Erzählung Ein leeres Haus im Verlag für Kurzes.



Ines Gerstmann versucht in ihren Texten Sprache, als Dreh- und Angelpunkt des Lebens, aufzulösen, umzuformen und neu zu setzen. Neben ihren Texten sind auch künstlerische Arbeiten entstanden. Im Verlag für Kurzes veröffentlichte sie ihren Kurzgeschichtenband Letterling.





Foto: Ingrid Gorr
Ingrid Kaech studierte Schauspielerei in Wien und München und spielte 10 Jahre im süddeutschsprachigen Raum Theater. 1995 wechselte sie nach Berlin, wo sie im Off-Theater als freie Regisseurin und Dramaturgin arbeitete. Sie ist Mitglied der Autorinnengruppe "leichterhand" und schreibt Theaterstücke und Prosa. Als Leiterin der SchreibBühne fördert sie außerdem das literarische Schreiben anderer. Im Verlag für Kurzes erschien zuletzt los-Geschichten.


Harry Wagner veröffentlichte zuletzt im Verlag für Kurzes seinen Kurzgeschichten- und Essaysband Gehirn auf Halbmast.











Samstag, 10. März 2012, 19:30 Uhr, Eintritt 5 Euro / Erm. 4 Euro
Salon Lettrétage (I):
Vom Garten Eden der Poesie. Les Mardis de Mallarmé

Mit Matthias Müller-Lentrodt


Ist das wahre Paradies das des Geistes? Der Salon ist ein Ort des zwanglosen Austauschs über Kunst, Kultur und Weltgeschehen, und er missachtet dabei Standes-, Alters-, Gattungs- und sonstige Grenzen. Der Salon Lettrétage greift diese Tradition der Muße und der Zelebration des Schönen auf. Salonnier Matthias Müller-Lentrodt lädt Gesprächspartner aus dem literarischen, künstlerischen und gelehrten Milieu zu thematischen Abenden ein und spannt mit Leseproben und Musikbeispielen einen Bogen von verschiedenen fruchtbaren Epochen der Literatur und Kunst bis in die Gegenwart. Dabei entwickelt sich im Idealfall durch überraschende Interventionen und pointierte Dialoge das geistig stimulierende Fluidum, aus dem schöpferisch anregende Fragen und Gedanken über Kunst und Leben wachsen, die unser Bewusstsein in neue Bahnen lenken können. Der Salon ist auch offen für Gedanken und Ideen des Publikums, das eingeladen ist, den Diskurs aktiv mitzugestalten.

Unser erster Salon beschäftigt sich mit der Ästhetik des "L'art pour l'art" in der Poesie des Symbolismus und des Fin de siècle in Paris. Wir greifen zurück auf die Tradition der Salonabende bei Mallarmé in der Rue de Rome, wo sich die berühmtesten Dichter ihrer Zeit versammelten: Paul Verlaine, André Gide, Paul Valéry, Oscar Wilde und der junge Stefan George, der später einen eigenen Kreis von Dichtern und Gelehrten um sich scharte und damit eine beträchtliche Wirkung auf die deutsche Geistesgeschichte hatte. Wir lassen die Stimmen der Dichter zu Wort kommen, die den neuen "Kult" der Schönheit und das Ideal der "Poésie Pure" beschworen, und wollen über heutige Vorstellungen vom Zusammenhang von Schönheit und Dichtung, Wirklichkeit und Ideal sprechen.

Träumerin, dass im gesteigerten Vergnügen
meine Sinne haltlos sich verlieren,
wisse durch subtile Lügen
meinen Flügel in der Hand zu führen.


Stéphane Mallarmé, Autre éventail, übers. v. MML



Dienstag, 13. März 2012, 19:30 Uhr, Eintritt 5 Euro / Erm. 4 Euro
Wilde Jugend im Osten – Neue russische Literatur

Die drei russischen Autoren Sergej Popow, Alexander Romanowski und Nadeschda Seredina begeben sich zusammen mit ihren deutschen Übersetzerinnen Annette Merbach und Susann Weien auf eine Zeitreise in ihre Jugend

Moderation: Annette Merbach

(Medienpartner)


"New Russian Culture in Translation" (NRCT) stellt drei Autoren aus Russland vor, die hierzulande noch unbekannt sind. Alle drei stammen aus der Provinz: aus Woronesch, der Millionenstadt im Zentrum des russischen Schwarzerdegebietes.
Sergej Popow, Alexander Romanowski und Nadeschda Seredina sind Gäste der Leipziger Buchmesse 2012 und präsentieren die von NRCT verlegten deutschen Übersetzungen ihrer Texte. Die Autoren und Übersetzerinnen freuen sich auf ein interessiertes Publikum und anregende Gespräche über die gegenwärtige russische Literatur.

Sergej Popow, geboren 1962, ist Poet, Literat und Professor der Medizinischen Akademie Woronesch. Er ist Absolvent des Moskauer Literaturinstituts A. M. Gorki und Mitglied des Russischen Schriftstellerverbandes. Seine Gedichte sind in zahlreichen Literaturzeitschriften wie Nowyj mir, Moskwa, Interpoesija, Arion, Junost, Deti Ra erschienen. Popow hat viele Gedicht- und Prosawerke veröffentlicht – Peremena mest (1999), Wopros wremeni (2005), Wstretschi bez prodolschenii (2007), Poemy (2009) und Detskie wojska (2009). Er ist Preisträger internationaler und russischer Literaturpreise. Seine Gedichte sind in die Anthologie zeitgenössischer russischer Poesie Nestolitschnaja literatura (Moskau, 2001) aufgenommen worden. 2011 erschien der aktuelle Roman Mylny puzyr (Die Seifenblase), der 2012 in deutscher Sprache erscheint.

Alexander Romanowski, geboren 1971 in der Stadt Grjazi (Gebiet Lipezk) veröffentlichte seine Gedichte in den Literaturzeitschriften Arion, Wolga XXI wek, Podjom sowie in den Almanachen Breden, Wawilon sowie in der Anthologie Nestolitschnaja literatura (Moskau, 2001). Er ist Autor mehrerer Theaterstücke. Romanowski ist Mitbegründer des Woronescher Literaturklubs LIK und des Literaturalmanachs Breden.


Nadeschda Seredina studierte an der Pädagogischen Hochschule Woronesch. Nach dem Abschluss ihres Studiums (1979) arbeitete sie als Lehrerin. Ihr Hauptfach ist jedoch das Schreiben. Aus diesem Grund absolvierte sie 1993 bis 1995 ein zweijähriges Aufbaustudium am Moskauer Literaturinstitut "Maxim Gorki". Die Schriftstellerin Seredina hat zahlreiche Bücher, Erzählungen und zwei Romane veröffentlicht. Sie war unter anderem Regieassistentin, ist Redakteurin, Journalistin und Kritikerin. Sie ist Mitglied des Verbandes der Schriftsteller Russlands und des russischen Pen-Zentrums. Sie stellt ihr zweisprachiges Kinder- und Jugendbuch Wildwuchs (2012) vor.

Susann Weien ist Politikwissenschaftlerin und arbeitet als freie Journalistin und Übersetzerin in Leipzig. Sie ist die Initiatorin von New Russian Culture in Translation

Annette Merbach ist Slawistin und lebt als freie Lektorin und Übersetzerin in Berlin.



Montag, 19. März 2012, 19:30 Uhr, Eintritt 5 Euro / Erm. 4 Euro
Aufwartungen im Gehäus

Ulrich Zieger liest aus seinem neuen Gedichtband


Ulrich Zieger ist ohne Frage ein Dichter mit einer überaus bewegten Biografie. Im alternativen Berlin der 1980er Jahre machte er sich bereits mit ersten Gedichtbänden einen Namen. Zieger engagierte sich in der unabhängigen Theatergruppe Zinnober und wurde Herausgeber von Independent-Magazinen wie Schaden und Verwendung. Später schrieb er das Drehbuch zu dem Wim-Wenders-Film In weiter Ferne, so nah und siedelte schließlich nach Südfrankreich über.

Dichterkollege Uwe Kolbe äußerte sich einst anerkennend über Ziegers Lyrik: "Ich bin wahrlich süchtig geworden nach dieser Art des Schweigens. Es geht eine Kraft aus von ihm, die sich steigert, die von Gedicht zu Gedicht aufbrandender, zwingender wird." Lautlosigkeit ist auch in seinem neuen Gedichtband Aufwartungen im Gehäus wieder Thema. Seine Gedichte sind durchzogen von einer melancholischen Grundstimmung und einer intensiven Atmosphäre, der man sich als Leser und Zuhörer nur schwer entziehen kann.

Ulrich Zieger, geboren 1961 in Döbeln (Sachsen), lebt und arbeitet in Montpellier. Er schreibt Lyrik, Hörspiele, Theaterstücke und Romane. Er wurde unter anderem mit dem Nicolas-Born-Preis und einem Ehrenpreis der Deutschen Schillerstiftung ausgezeichnet. Zuletzt erschien 2011 sein Gedichtband Aufwartungen im Gehäus in der Edition Rugerup.



Samstag, 24. März 2012, 19:30 Uhr, Eintritt 5 Euro / Erm. 4 Euro
Illutristik

Sylvia Geist stellt Texte zu Bildern vor


Illustratoren bebildern Schriftstücke verschiedenster Art. Sie erläutern und schmücken das geschriebene Wort, indem sie es visuell umsetzen. Wäre es nicht spannend, diesen Prozess umzukehren, sodass ein Schriftstück zu einem Bild entsteht, welches die Eingebung des Betrachters widerspiegelt? Wäre es nicht spannend, diesen Prozess weiterzuführen, sodass zu dem entstandenen Schriftstück ein weiteres Bild entsteht, um das Spiel erneut zu beginnen? Dieser Gedanke führt zu Ilyr, einem Projekt, dass Bild- und Textschaffende zusammenführt und ganze Gedankenketten entstehen lässt.

Asuka Grün und Marina Friedrich haben Autoren wie Ilma Rakusa, Emma Braslavsky und Philip Maroldt mit Bildenden Künstlern zusammengeführt. Das Ergebnis ist ein Bild-Lese-Buch besonderer Art.

Sylvia Geist wuchs in Berlin auf. Sie arbeitete als freie Redakteurin und Rezensentin, u.a. für die Financial Times Deutschland, sowie als Herausgeberin mittelosteuropäischer Literatur. Kurzprosa und Gedichte von ihr wurden in verschiedene Sprachen übersetzt, u.a. ins Französische, Polnische, Weißrussische, Slowakische, Arabische und Englische. Ihre Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Literaturförderpreis des Landes Niedersachsen und einem Aufenthaltsstipendium im Künstlerhaus Edenkoben. Zuletzt veröffentlichte sie ihren Erzählungsband Letzte Freunde (Luftschacht Verlag 2011). Sylvia Geist lebt in Hannover und Vancouver.



Mittwoch, 28. März 2012, 19:30 Uhr, Eintritt 5 Euro / Erm. 4 Euro
Landpartie 12

Studierende des Hildesheimer Studiengangs "Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus" stellen ausgewählte Texte aus ihrer Jahresanthologie vor.


Die literarische Jahresanthologie des Hildesheimer Studiengangs "Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus" erscheint 2012 bereits zum achten Mal und setzt damit die Tradition der jährlichen Werkschau der Studierenden fort. Hier versammeln sich 38 Nachwuchsautorinnen und Autoren, 38 Stimmen, die sich zur Gegenwart positionieren. Sie alle verbindet, dass sie gelesen und ernst genommen werden wollen. Und ernst zu nehmen sind sie: Was in der Landpartie|12 stattfindet, hat nichts mit Schreibschulromantik zu tun. Vielmehr geht es um den Versuch die Unfassbarkeiten des Lebens fassbar zu machen. Dieses Jahr in Gestalt eines Notizbuches verweist die Landpartie 12 auf den Entstehungsprozess von Literatur. Die Autorinnen und Autoren haben die Gegenwart wahrgenommen notiert und neu erfunden. Dabei begleitet wurden sie vom Kunststudenten Johannes von Dassel, der in seinen Arbeiten bereits vergangene Gegenwartsmomente seziert und fortgeschrieben hat. Gemeinsam haben sie unter den Oberflächlichkeiten unserer Existenz gewühlt und ihre Prognose zu Papier gebracht.


Jonas Bohlken, geboren 1984 in Berlin. Studiert seit 2006 in Hildesheim. Veröffentlichungen in diversen Anthologien.























Heidrun Eberl,geboren 1989 in Berlin. Studiert seit 2009 in Hildesheim.






Karl W. Flender,geboren 1986 in Bielefeld. Studiert seit 2009 in Hildesheim, seit 2011 Literarisches Schreiben. Preisträger beim fm4 Wortlaut-Wettbewerb 2011. Schreibt derzeit an seinem ersten Roman.


Marc Oliver Rühle, geboren 1985 in Dresden. Studium der Literatur in Leipzig und Cagliari, Sardinien. Studiert seit 2009 in Hildesheim. Arbeitet als freier Journalist.












Julia Sandforth,geboren 1985 in Bottrop, lebt und studiert in Hildesheim. Studierte Germanistik und Philosophie in Bochum. 2010 Teilnahme am literarischen Kulturhauptstadtprojekt Metropolenpilger. 2011 Stipendiatin im Künstlerhaus des Altmarkkreises Salzwedel. Erste Preisträgerin des Schreibwettbewerbs „Der schönste Text des Ruhrgebiets“ und Gewinnerin des Publikumspreises „Dichtungsring Ruhr“ der Literaturzeitschrift Richtungsding.









Philip Winkler,geboren 1986 bei Hannover. 2007 Aufenthalt in Japan. Studiert seit 2009 in Hildesheim. Lebt und schreibt in Hildesheim und Leipzig.





Victor Witte,geboren 1988 in Berlin, dort Philosophie- und Germanistikstudium. 2009 Teilnahme am Autorenkolleg der FU Berlin. Studiert seit 2009 in Hildesheim. Zurzeit arbeitet er an seinem ersten Roman.







Samstag, 31. März 2012, 19:30 Uhr, Eintritt 5 Euro / Erm. 4 Euro
Schönheitsfarm

Birgit Kreipe präsentiert ihren neuen Gedichtband. Johann Reißer und Julia Trompeter stellen ausgewählte Texte vor


Im März 2012 erscheint Birgit Kreipes Gedichtband Schönheitsfarm im Verlagshaus J. Frank, Berlin. Die Schönheitsfarm hier: kein Ort für gefällige Oberflächenbehandlungen und trendgerechte Retuschierungen. Vielmehr ein Übergangsraum zwischen Gegenstand und poetischer Form, in dem ausgeleuchtet und reflektiert, neu vermessen und schließlich umgestaltet wird. Ergebnisse ihrer skalpellgenauen Sprachbehandlung und ihrer Arbeit mit poetischen Präparaten zeigen aus unterschiedlichen Gestaltungsansätzen Birgit Kreipe, Johann Reißer und Julia Trompeter an diesem Abend. Drei AutorInnen stellen lyrische Ergebnisse aus ihren jeweiligen Sprachbehandlungslaboren vor. Das Programm abrunden werden Xaver Römer und Julia Trompeter mit Sprechduetten.

Birgit Kreipe, geboren 1964 in Hildesheim, studierte Psychologie und Germanistik in Marburg, Wien und Göttingen. Seit 1994 arbeitet sie als Psychotherapeutin und Autorin in Berlin. Ihre Gedichte wurden in zahlreichen Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht, wie im Jahrbuch Lyrik 2011. Sie ist Mitglied im legendären "Forum der 13". 2010 erschien wenn ich wind sage, seid ihr weg. Im März 2012 erschien Schönheitsfarm im Verlagshaus J. Frank, Berlin.

Johann Reißer, geboren 1979, studierte Literaturwissenschaften und Philosophie in Regensburg und Berlin. Der Titel seiner Promotion lautete: Archäologie und Sampling - Die Neuordnung der Lyrik bei R.D. Brinkmann, T. Kling und B. Köhler. Reißer veröffentlichte bereits Lyrik, Prosa und Essays und intermediale Arbeiten in Zeitschriften, Anthologien und Online-Projekten. Er war 2008 Finalist beim open mike und ist Mitglied der Performancegruppe "PlastikWorks".



Xaver Römer, geboren 1969, studierte Jazzgitarre in Rotterdam, wohnt in Köln und schreibt Lyrik und Prosa. Weitere Infos unter www.sprechduette.de.









Julia Trompeter, geboren 1980 in Siegburg, absolvierte ein Magisterstudium in Köln. Sie schreibt Lyrik und Prosa und veröffentlichte bereits viele ihrer Texte in Zeitschriften und Anthologien. Sie nahm zudem an zahlreichen Lesungen und Performances zwischen Stuttgart und Berlin teil, u.a. Dichtraum/Denkraum im Rahmen des Poesiefestivals Berlin 2011. Gemeinsam mit Xaver Römer entwickelte sie das Poesieprojekt "Sprechduette". Sie ist Mitglied im "Forum der 13" und bei "PlastikWorks". 2010 war sie Finalistin beim open mike.