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Die Lettrétage ist ein Veranstaltungsort für literarische Lesungen und Inszenierungen in Berlin-Kreuzberg. Sie wurde im September 2006 von Moritz Malsch und Tom Bresemann in einer Gründerzeitvilla am Rand des Viktoriaparks gegründet, kurze Zeit später trat Katharina Deloglu hinzu.

Im Dezember 2007 bildete sich der gemeinnützige Träger- und Förderverein Lettrétage e.V. mit dem Ziel, das Literaturhaus Lettrétage organisatorisch und finanziell zu unterstützen.

Die Lettrétage, ein Ort mit gediegener Salonatmosphäre, versteht sich als ein „junges Literaturhaus“. Das bedeutet für uns: ein Programm von möglichst hoher Qualität anbieten, aber immer die Offenheit für Neues, für Experimente sowie für Menschen und Dinge bewahren, die (noch) nicht unumstritten und etabliert sind. Das Programm wird vorwiegend von KünstlerInnen getragen, die noch am Anfang ihrer Laufbahn stehen, aber eine Altersgrenze irgendeiner Art gibt es bei uns nicht. So entsteht für die KünstlerInnen die Möglichkeit, mit ihren spezifischen Stimmen Gehör zu finden, und für das Publikum die Chance, immer wieder in künstlerische und literarische Entwicklungen hineinzuhorchen, die andernorts bislang nicht zu finden sind.